Einrichtung

Nicht nur Technik macht ein Heimkino zu dem, was es ist – die gesamte Einrichtung trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Im Wohnzimmer muss sich das meistens noch unterordnen, aber spätestens im eigenen Kinokeller lassen sich tolle Ideen umsetzen. Wir greifen hier Themen rund um den Bau von Heimkinos auf – beginnend bei grundlegenden Merkmalen, die notwendig oder einfach nur praktisch sind.

Foto: Dustin Orlowski

So sind zum Beispiel Vorhänge ein gern genutztes Mittel, um größere Wandflächen zu kaschieren und gleichzeitig Kino-Atmosphäre aufkommen zu lassen. Aber Vorsicht, man kann es damit auch übertreiben. Auch auf Alternativen gehen wir ein, wie etwa den seltenen aber äußerst vielseitigen Baumwollputz.

Zur Einrichtung eines Heimkinos zählen wir auch die nötigen Sitzgelegenheiten. Wir geben einen Überblick über verschiedene Kino-Sessel und bringen – ganz wichtig – Getränkehalter daran an. Wenn der Raum groß genug für eine zweite Sitzreihe ist, solltet Ihr unbedingt über ein Podest nachdenken.

Nicht zuletzt geht es hier auch tatsächlich um Einrichtungsgegenstände, wie etwa die Regale für die Filmsammlung. Und wer seine Kabel noch irgendwo unterbringen muss, sollte sich mit Kabelkanälen auseinander setzen.

1 Schritt zurück, 10 Schritte vor

Vom Heimkino zum Multifunktionskeller

Jedes Heimkinoprojekt ist anders – und dieses hier war ganz besonders anders! So viel kann ich schon mal versprechen. Wer schon ein Heimkino hatte und dann ein zweites in Angriff nimmt, hat damit normalerweise eine Steigerung an Kinoatmosphäre im Sinn. Aber das ist nicht immer die treibende Kraft. Wie Norbert sein Heimkino eingestampft und in ein gigantisches Wohnzimmer-Kellerkino umgebaut hat, das liest du hier.

Alle Fotos: Norbert G.

Angefangen hatte nämlich alles damit, dass das heimische Wohnzimmer aus familiären Gründen in den Keller ausweichen musste. Das kann einen schon mal hart treffen – aber nicht, wenn es so wie hier gelöst wurde. Das Spannende daran: In besagtem Kellerraum befand sich bereits seit 13 Jahren ein Heimkino!

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Einfach aber wirkungsvoll

Der Umbau des Kellerkinos von Benjamin

Heimkino geht auch mit einfachen Mitteln. Es muss nicht immer ein bis ins Letzte optimierter Raum sein. Wichtig ist, dass das Projekt zu den eigenen Möglichkeiten passt und dabei Spaß am Hobby aufkommt. Diese Erfahrung spiegelt das Heimkino von unserem Kunden Benjamin sehr schön wider.

Alle Fotos: Benjamin H.

Benjamin hat bereits 2017 auf eigene Faust einen freien Kellerraum zur ersten Version eines Heimkinos umfunktioniert. Und wie das so ist: Mit der Zeit wachsen die Wünsche und Ansprüche. Was mit einem einfachen 5.1-System von Logitech anfing, sollte sich nur 2 Jahre später zu einem Teufel Threater 500 weiterentwickeln.

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Wunderbare Verwandlung

Vom Wohnzimmer zur Nerd-Höhle

Ich bin ja schon immer so ein wenig neidisch, wenn jemand einen ganzen Raum voller Figuren und Replika ansammelt. So viel cooler Kram, dass man stundenlang nur gucken könnte. Bei unserem Kunden Michael ist diese Sammlung direkt mit in den Kinoraum gewandert. Und doch sollte der Raum noch ein wenig an ein Wohnzimmer erinnern.

Alle Fotos: Michael W.

Dieses Projekt war definitiv außergewöhnlich, denn hier ging es nicht einfach darum, ein Heimkino nach gängigen Methoden aufzubauen oder ein Wohnzimmer akustisch zu verbessern. Nein, hier hatten wir es vor allem mit einer Sache zu tun: Unmengen an Glas! Vitrinen über Vitrinen, alles gebaut, um die wertvolle Sammlung ins rechte Licht zu rücken. Akustisch war das natürlich eine mittelgroße Katastrophe.

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Stoffe zur Verkleidung von Wänden und Absorbern

Auch wenn man es zunächst nicht erwarten würde, sind Stoffe einer der wichtigsten Werkstoffe für den Heimkinobau. Hinter Verkleidungen aus Stoff lassen sich jede Menge Dinge verstecken, die niemand sehen will, die aber akustisch noch vorhanden sein sollen: Lautsprecher und Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik sind die wichtigsten. In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf du bei der Auswahl eines Stoffs achten musst.

4 Absorber der Größe 60×110 cm mit einem durchgehenden Motiv bedruckt
Absorber mit durchgehendem Fotodruck
Motiv: Adobe Stock

Stoffe wirken sich akustisch relativ gering aus. Je nach Typ sind sie irgendwo zwischen “fast gar nicht” und “nur im Hochton” absorbierend einzuordnen. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und sind leicht zu verarbeiten. Du musst dafür nicht nähen können. Diese Eigenschaften kannst du dir im Heimkino zunutze machen.

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Akustikelemente demystifiziert

Lochplatten: Warum herkömmliche Akustikdecken nicht optimal für das Heimkino sind

Wenn es an die Deckenverkleidung in einem Heimkino geht, kommen häufig Lochplatten ins Gespräch. Diese Lösung für abgehängte Decken ist sehr beliebt, wenn es darum geht, die Raumakustik zu verbessern. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Lochplatten sind überhaupt nicht geeignet, um die Raumakustik in Heimkinos zu verbessern.

Grafische Darstellung einer typischen abgehängten Decke mit Lochplatten-Verkleidung.

In diesem Beitrag erfährst du, wie Lochplatten-Akustikdecken funktionieren und was das Problem mit dieser Lösung ist. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Bauanleitung für abgehängte Decken, sondern eher um eine Art “Anti-Anleitung”, warum du Lochplatten nicht in Erwägung ziehen solltest.

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