Einrichtung

Nicht nur Technik macht ein Heimkino zu dem, was es ist – die gesamte Einrichtung trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Im Wohnzimmer muss sich das meistens noch unterordnen, aber spätestens im eigenen Kinokeller lassen sich tolle Ideen umsetzen. Wir greifen hier Themen rund um den Bau von Heimkinos auf – beginnend bei grundlegenden Merkmalen, die notwendig oder einfach nur praktisch sind.

Foto: Dustin Orlowski

So sind zum Beispiel Vorhänge ein gern genutztes Mittel, um größere Wandflächen zu kaschieren und gleichzeitig Kino-Atmosphäre aufkommen zu lassen. Aber Vorsicht, man kann es damit auch übertreiben. Auch auf Alternativen gehen wir ein, wie etwa den seltenen aber äußerst vielseitigen Baumwollputz.

Zur Einrichtung eines Heimkinos zählen wir auch die nötigen Sitzgelegenheiten. Wir geben einen Überblick über verschiedene Kino-Sessel und bringen – ganz wichtig – Getränkehalter daran an. Wenn der Raum groß genug für eine zweite Sitzreihe ist, solltet Ihr unbedingt über ein Podest nachdenken.

Nicht zuletzt geht es hier auch tatsächlich um Einrichtungsgegenstände, wie etwa die Regale für die Filmsammlung. Und wer seine Kabel noch irgendwo unterbringen muss, sollte sich mit Kabelkanälen auseinander setzen.

Stoffe zur Verkleidung von Wänden und Absorbern

Auch wenn man es zunächst nicht erwarten würde, sind Stoffe einer der wichtigsten Werkstoffe für den Heimkinobau. Hinter Verkleidungen aus Stoff lassen sich jede Menge Dinge verstecken, die niemand sehen will, die aber akustisch noch vorhanden sein sollen: Lautsprecher und Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik sind die wichtigsten. In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf du bei der Auswahl eines Stoffs achten musst.

4 Absorber der Größe 60×110 cm mit einem durchgehenden Motiv bedruckt
Absorber mit durchgehendem Fotodruck
Motiv: Adobe Stock

Stoffe wirken sich akustisch relativ gering aus. Je nach Typ sind sie irgendwo zwischen “fast gar nicht” und “nur im Hochton” absorbierend einzuordnen. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und sind leicht zu verarbeiten. Du musst dafür nicht nähen können. Diese Eigenschaften kannst du dir im Heimkino zunutze machen.

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Akustikelemente demystifiziert

Lochplatten: Warum herkömmliche Akustikdecken nicht optimal für das Heimkino sind

Wenn es an die Deckenverkleidung in einem Heimkino geht, kommen häufig Lochplatten ins Gespräch. Diese Lösung für abgehängte Decken ist sehr beliebt, wenn es darum geht, die Raumakustik zu verbessern. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Lochplatten sind überhaupt nicht geeignet, um die Raumakustik in Heimkinos zu verbessern.

Grafische Darstellung einer typischen abgehängten Decke mit Lochplatten-Verkleidung.

In diesem Beitrag erfährst du, wie Lochplatten-Akustikdecken funktionieren und was das Problem mit dieser Lösung ist. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Bauanleitung für abgehängte Decken, sondern eher um eine Art “Anti-Anleitung”, warum du Lochplatten nicht in Erwägung ziehen solltest.

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Serie Pimp my Poäng (Teil 1 2 3)
Extra-niedrige Sitze für Reihe 0

IKEA Poäng Schwingsessel in flachen Liegesitz umbauen

Jedes Heimkino hat seine Grenze, wie viele Sitzplätze sinnvoll hinein passen. Wenn sich mehr Gäste ankündigen, musst du erfinderisch werden. Zusätzliche Stühle sind meistens nicht schön. Ich zeige dir hier, wie du mit einem IKEA-Hack einen Poäng Schwingsessel in einen Liegesitz umbaust – für eine extra-niedrige “Reihe 0” im Heimkino.

Ein modifizierter IKEA Poäng in der Seitenansicht. Der Schwingsessel wurde mit einigen kleinen Eingriffen zum Liegesitz.

Auch den Effekt, vor sich eine Sitzreihe zu haben, finde ich phänomenal. Das ist es, was ein Wohnzimmerkino von einem richtigen Heimkino unterscheidet und erinnert sofort an echtes Kino. Ein weiterer Schritt zu perfekter Kino-Atmosphäre.

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Mit Geduld und Spucke

Wie du dein Heimkino effizient putzt

Ein Heimkino will nicht nur gebaut, sondern auch gepflegt werden. Staub wischen und Flecken vom Bildschirm entfernen sind nur zwei alltägliche Dinge, bei denen der sonst nicht so talentierte Hausmann plötzlich freiwillig zur Reinigungsfachkraft wird. Gerade auf schwarzen Oberflächen und Lautsprechern fällt es dann doch schnell auf, wenn mal eine Woche nicht geputzt wurde.

Ein Straußenfeder-Staubwedel staubt einen Lautsprecher ab.

Mit diesem Beitrag sammle ich die häufigsten Tipps rund um das Thema Putzen. Wie so oft kommt es vor allem auf das richtige Werkzeug an. Mit Reinigungsmitteln ist dagegen Vorsicht geboten. Wie so oft werden auch in diesem Bereich sehr viele Spezialreiniger und Wundermittel angeboten. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns aber auf die Grundlagen, mit denen du fast alles abdecken kannst.

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Sockelleisten zur Kabelführung nutzen

Kabelkanäle für den Einsatz im Heimkino

Kabel gibt es in einem Heimkino ja mehr als genug zu verlegen. Ist die Aufstellung der Lautsprecher geglückt, müssen alleine für ein 5.1-System 6 Kabel in alle Ecken des Raums verlegt werden. Das gestaltet sich nicht immer einfach. Dein wichtigstes Hilfsmittel dabei sind Kabelkanäle. Zwei Arten von Kabelkanälen möchte ich dir hier vorstellen – eine davon kanntest du wahrscheinlich noch nicht.

Ein Kabelkanal als Sockelleiste

Kabel verlegen bedeutet immer, einen Kompromiss zu finden zwischen möglichst kurzen Leitungslängen (um sich weniger Verlust und Störungen einhandeln zu können) und dem bestmöglichen Verstecken der Kabel in irgendwelchen Ecken. Und gerade um die Ecken soll es hier gehen. Zum Abschluss gehe ich außerdem noch auf andere Hilfsmittel ein, die zur Grundausstattung jedes Kabelverlegers gehören.

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