Einführung in automatische Einmesssysteme

AV-Receiver einmessen und Einstellungen optimieren

AV-Receiver sind im letzten Jahrzehnt ziemlich intelligent geworden. Um dir den bestmöglichen Klang zu bieten, analysieren sie die Aufstellung deiner Lautsprecher und die Akustik deines Raums. Dazu verwenden sie ein automatisches Einmesssystem. Ein Messmikrofon und ein wenig Mathematik genügen dem AV-Receiver, um den Klangeindruck nach dem Einmessen erheblich zu verbessern.

Grundvoraussetzung zum Einmessen der Lautsprecher: das Messmikrofon
Das Messmikrofon eines Yamaha-AV-Receivers auf einem Fotostativ.

Bei jedem Hersteller bzw. Einmesssystem funktioniert das Einmessen etwas anders. Eine verlässliche, allgemeingültige Erklärung gibt es daher nicht. Vor dem Einmessen solltest du deshalb immer die Bedienungsanleitung deines AV-Receivers lesen. Die nachfolgende Beschreibung dient dir als Grundlagenwissen und als Gegenprüfung, ob deine Vorgehensweise sinnvoll ist.

Ich setze voraus, dass du

Die Aufstellung des Subwoofers ist aber ein Thema für sich. Wenn der Bass nach dem Einmessen nicht zufriedenstellend ist, prüfst du die Einstellungen des Subwoofers und die des AV-Receivers. Wenn das keine groben Fehler zutage fördert, kannst du dir Gedanken darüber machen, ob ein anderer Ort für den Subwoofer nicht besser geeignet wäre.

Den AV-Receiver einmessen lassen

Ich gehe davon aus, dass du über einen AV-Receiver mit Einmesssystem verfügst (wenn nicht, kannst du unten weiterlesen, wo es darum geht, die Einstellungen manuell nachzubearbeiten). In der Produktbeschreibung oder Bedienungsanleitung solltest du Informationen darüber finden. Das sicherste Erkennungsmerkmal ist es, wenn beim AV-Receiver ein kleines Messmikrofon mitgeliefert wurde.

Das Messmikrofon

Allerdings ist ein Mikrofon nicht immer im Lieferumfang enthalten. Vor allem günstigere Modelle bieten manchmal nur die Anschlussmöglichkeit für ein Messmikrofon — das Mikrofon selbst kann Sonderzubehör sein. Es handelt sich dabei immer um einen separaten Anschluss, nicht um einen der typischen Cinch-Eingänge an der Rückseite.

Es gibt qualitativ deutlich bessere Messmikrofone, als diejenigen, die bei AV-Receivern mitgeliefert werden. In der Regel kannst du aber nur das mitgelieferte Mikrofon verwenden. Selbst wenn die Anschlüsse kompatibel wären, so ist der AV-Receiver immer noch auf sein Messmikrofon eingestellt. Ein anderes Mikrofon würde die Messwerte verfälschen und so zu falschen Einstellungen führen.

Das Messmikrofon bleibt nur so lange angeschlossen, bis das Einmessen beendet ist. Danach kann es im Schrank verschwinden, bis sich etwas wesentliches an deinem Heimkino verändert: neue Lautsprecher, geänderte Aufstellung, Verbesserungen an der Raumakustik oder eine Verschiebung der Sitzplätze.

Ein-Punkt-Messung

Das Messmikrofon wird an der späteren Hörposition aufgestellt. Drei Dinge sind dabei wichtig:

  • Es muss sich halbwegs genau an der Position befinden, wo später dein Kopf ist. Bedenke dabei, dass sich manche Kinosessel nach hinten neigen, wenn tatsächlich jemand drin sitzt.
  • Das Mikrofon sollte möglichst waagrecht stehen — also nicht einfach nur mit dem Kabel über die Kopflehne gehängt.
  • Es sollte weder eine reflektierende noch eine absorbierende Oberfläche hinter oder unter sich haben. Also kein Brett, kein Karton aber auch kein Kissen.
Positionierung des Messmikrofons
Knifflige Positionierung des Messmikrofons mit Hilfe eines Kamerastativs. Im Hintergrund ein richtiges Mikrofon-Stativ (Galgen), das aber über ein anderes Gewinde verfügt. Es diente hier zur Markierung der Position des rechten Ohrs.

Die meisten Messmikrofone haben ein Gewinde, das auf Kamerastative passt. Damit kannst du es sehr gut auf einem Kinosessel platzieren. Halte dabei etwas Abstand von der Kopflehne.

Wenn der richtige Platz gefunden ist, kann die Messung beginnen. Gehe dazu nach der Bedienungsanleitung vor.

Während der Messung gehst du entweder aus dem Raum oder setzt dich zumindest irgendwo auf den Boden, am besten hinter der Sitzposition. Du darfst dich nicht zwischen einem Lautsprecher und dem Mikrofon befinden, um die Raumakustik nicht zu sehr zu beeinflussen.

Was passiert beim Einmessen?

Du hörst eine Reihe von Pfeiftönen aus jedem Lautsprecher, die ganz tief beginnen und immer höher werden. Der AV-Receiver spielt damit das gesamte relevante Frequenzspektrum ab. Über das Messmikrofon nimmt er den Ton sofort wieder auf und vergleicht die Unterschiede zwischen dem gesendeten und empfangenen Signal.

Die Messungen verraten dem AV-Receiver folgendes:

  • Anhand der Dauer, bis das Signal wieder empfangen wird, erkennt er, wie weit jeder Lautsprecher vom Hörplatz entfernt ist.
  • An der Lautstärke erkennt er, ob der Lautsprecher gegenüber den anderen um einige dB nach oben oder unten korrigiert werden muss.
  • Der Frequenzgang zeigt, welche Töne der Lautsprecher lauter oder leiser wiedergibt. Damit kann er dem internen Equalizer eine Korrektur-Kurve erstellen.
Yamaha YPAO Einstellungen
Das Menü zum Einmessen eines Yamaha-AV-Receivers.

Außerdem erkennt er daran, unterhalb welcher Frequenz der Lautsprecher nicht mehr kraftvoll genug spielt, und kann so die passende Trennfrequenz bestimmen, ab der später der Subwoofer übernehmen soll.

Einmessen an mehreren Punkten

Einige AV-Receiver bieten die Möglichkeit, Messungen an mehreren Punkten vorzunehmen. Zwischen den Messungen wird dich der AV-Receiver jeweils auffordern, dass Messmikrofon an die nächste Position zu versetzen.

Welche Plätze du auswählst, entscheidest du dabei anhand der Häufigkeit ihrer Nutzung. Der Platz, der am häufigsten genutzt wird, ist die erste Messposition. Der am zweithäufigsten genutzte Platz wird als zweites eingemessen usw. Ich gehe dabei davon aus, dass die Hauptposition in der Mitte ist. Je mehr Zuschauer hinzu kommen, desto mehr Plätze werden von innen nach außen belegt. Du misst also nicht von links nach rechts alle Plätze durch, sondern eher so:

  1. Mitte
  2. links von der Mitte
  3. rechts von der Mitte
  4. zwei links von der Mitte
  5. zwei rechts von der Mitte
  6. usw.

Der AV-Receiver wird aus den verschiedenen Messungen einen Mittelwert berechnen und seine Einstellungen dahingehend anpassen. Die Abstände werden aber nur bei der ersten Messung ermittelt.

Messpunkte bei Mehrpunktmessungen
Allgemeine Reihenfolge der Messpunkte bei Mehrpunktmessungen.

Das ganze ist der Versuch einer Optimierung für mehrere Sitzplätze. “Versuch” deshalb, weil die Optimierung der Einstellungen aus Prinzip nur für einen Sitzplatz möglich ist. Die zusätzlichen Messungen bewirken nur, dass der AV-Receiver die für Platz 1 getroffenen Optimierungen zugunsten der anderen Plätze abschwächt, damit sich das dort nicht ganz so negativ auswirkt. Dabei geht aber das Optimum für die Hauptposition verloren.

Ob du an mehreren Punkten einmessen willst, entscheidest du am besten nach zwei Kriterien:

  1. Wird das Heimkino vorwiegend von einer Person genutzt oder von mehreren? Wenn du einen Großteil der Filme mit mehreren Personen anschaust, ist es eine gute Idee, für mehrere Sitzplätze zu optimieren.
  2. Wie sehen die Einstellungen nach den Messungen aus? Heilloses Chaos? Nicht nachvollziehbare Werte? Dann lieber nur an einem Punkt messen.

Spezielle Vorgaben für mehrere Messpunkte

Einige AV-Receiver bzw. Einmesssysteme machen spezielle Vorgaben für mehrere Messpunkte. Achte dazu wieder auf die Beschreibung in der Bedienungsanleitung.

Ein herstellerunabhängiger Vertreter ist hingegen das sogenannte Schema 101, bei dem sich die Messpunkte nicht nur an den Sitzplätzen orientieren.

Stattdessen wird an verschiedenen Punkten auf dem Hauptsitzplatz gemessen. Die Abstände zum ersten Messpunkt betragen nur wenige Zentimeter. Erst später kommen weitere Sitzplätze hinzu.

Messpunkte nach Audyssey Schema 101
Reihenfolge der Messpunkte nach Schema 101.
  1. exakte Sitzposition am Hauptsitzplatz
  2. wie 1, aber 8 cm nach vorne
  3. wie 1, aber 8 cm nach oben
  4. wie 1, aber 8 cm nach vorne und oben
  5. wie 1, aber 8 cm nach links
  6. wie 1, aber 8 cm nach rechts
  7. exakte Sitzposition am Sitzplatz links
  8. exakte Sitzposition am Sitzplatz rechts

Ziel dieser nah beieinander liegenden Messpunkte ist es, Ungenauigkeiten durch lokale Störungen zu beseitigen. Das Beispiel zeigt, dass eine allgemein gültige Aussage zur Verteilung der Messpunkte nicht möglich ist. Entscheide daher anhand deiner Sitzplätze, was sinnvoll ist.

Besonderheiten auf der Suche nach dem Messpunkt

Wenn dein Hauptsitzplatz nicht exakt mittig zwischen den Lautsprechern ist, wirft das die Frage auf, ob du nicht lieber unabhängig von Sitzplätzen genau in der Mitte einmessen solltest. Dann hättest du immerhin symmetrische Einstellungen, was vielleicht für Platz 1 nicht ganz ideal ist, aber Platz 2 dafür nicht ganz so verschlechtert.

Wie du den Hauptmesspunkt findest, beruht wieder auf der Nutzung des Heimkinos. Wenn du und deine Gäste ohnehin immer woanders sitzt oder ein genauer Sitzplatz gar nicht auszumachen ist (Sofa), ist es vielleicht wirklich am besten, im Mittelpunkt der Lautsprecheraufstellung zu messen. Die Entfernung zur Front sollte aber in jedem Fall der eines möglichen Sitzplatzes entsprechen.

In allen anderen Fällen ist es besser, auf dem primären Sitzplatz einzumessen — besonders dann, wenn du das Heimkino überwiegend alleine nutzt. Gerade wenn der primäre Platz nicht genau in der Mitte ist, kommen dabei zwar asymmetrische Werte heraus, diese passen dafür aber perfekt für diesen einen Platz. Der Rest ist ohnehin leicht im Nachteil.

Bei mehreren Sitzreihen genügt es, nur für die Hauptreihe einzumessen (in der Regel die erste). Die hintere Reihe ist wegen der Nähe zur Rückwand im akustischen Sinne sowieso nicht ideal.

Puh, Halbzeit. Ja, das Thema ist ganz schön umfangreich. Und dabei kommen die manuellen Eingriffe in das Messergebnis ja jetzt erst noch. Wenn du das Gefühl hast, völlig auf dem Schlauch zu stehen, wende dich am besten an unsere Beratung. Das gilt besonders bei einem Heimkino mit mehreren Sitzreihen.

Einstellungen prüfen und korrigieren

Nachdem der AV-Receiver mit dem Einmessen fertig ist, kannst du das Messmikrofon ausstecken und erstmal beiseite legen. Der AV-Receiver wird dir vielleicht noch verschiedene Klangeinstellungen zur Auswahl anbieten, die Namen wie “neutral” oder “natürlich” haben. Falls das der Fall ist, wählst du zunächst die Standard-Einstellung oder das, was eben möglichst unverfälscht zu sein scheint.

Anschließend liegt es an dir, alle Einstellungen zu prüfen. Nicht immer trifft der AV-Receiver die richtigen Schlussfolgerungen aus seinen Messergebnissen — oder die Messung war ganz einfach ungenau.

Die folgenden Einstellungen kannst du auch durchgehen, wenn der AV-Receiver keine Möglichkeit zum Einmessen bietet und du alles von Hand einstellen musst.

Lautsprecher

Das Lautsprecher-Setup muss korrekt angezeigt werden. Beinahe jeder AV-Receiver bietet heute eine grafische Darstellung eines virtuellen Raums mit Lautsprechern. Alle Lautsprecher, die du angeschlossen hast, müssen darauf zu sehen sein. Oft wird diese Einstellung auch schon vor dem Einmessen getroffen.

Größe

Für alle Lautsprecher lässt sich die Größe in meist 2 Stufen auswählen: small bzw. klein und large bzw. groß (auch: “full range” oder “full band”). Der AV-Receiver erkennt anhand der Frequenz, die ein Lautsprecher noch ausreichend kräftig wiedergeben konnte, ob er als groß gelten kann.

Zumindest sollte das so sein. Hier zeigen sich gerne Fehlinterpretationen der Messungen. Die Empfehlung, wie man seine Lautsprecher einstellt, lautet aber ohnehin anders. Sofern du einen Subwoofer angeschlossen hast, stellst du alle Lautsprecher auf klein ein — auch dann, wenn es sich um große Standboxen handelt! Ohne Subwoofer sollten zumindest die Front-Lautsprecher groß sein.

Lautsprecher-Größe
Alle Lautsprecher wurden nachträglich manuell als “klein” konfiguriert.

Es mag unsinnig erscheinen, sich teure Standlautsprecher zu kaufen, diese dann aber als klein zu deklarieren. Ist es aber nicht. Der AV-Receiver wird so von den tiefsten Frequenzen entlastet — es bleibt mehr Power für die höheren Frequenzen. Der Subwoofer übernimmt den Rest. Das kann er sowieso viel besser und er bringt seinen eigenen Verstärker dafür mit. Zudem ist eine einzelne Bassquelle akustisch leichter in den Griff zu bekommen.

Ausnahmen von dieser Regel gibt es natürlich auch: Bei Verwendung einer separaten Endstufe, bei häufiger Nutzung für Musik oder wenn es ganz einfach deutlich besser klingt ist groß die bessere Einstellung. Sehr wahrscheinlich hast du dich dann aber schon mehr mit der Materie befasst und würdet es wissen, welche Einstellung angebracht ist.

Abstände

Durch die Verzögerung der beim Messmikrofon eintreffenden Signale kann der AV-Receiver den Abstand der Lautsprecher zum Mikrofon berechnen. Aus den Abständen berechnet er wiederum die notwendige Verzögerungszeit für den Kanal.

Lautsprecher-Abstand
Man erkennt deutlich, dass das Messmikrofon etwas rechts der Mitte aufgestellt wurde.

Sinn des Abstands bzw. der Verzögerungszeit ist es, alle Lautsprecher virtuell auf den selben Abstand den Hörplatz zu bringen. Würden alle Lautsprecher im selben Moment einen Impuls abgeben, sollte dieser zur selben Zeit beim Hörer ankommen. Die Verzögerungszeiten gleichen somit unterschiedliche Abstände aus.

Du kannst die gemessenen Abstände nachträglich im Raum exakt ausmessen (am besten mit einem Laser-Entfernungsmessgerät) und die vom AV-Receiver festgelegten Werte so durch noch genauere Angaben korrigieren.

Aber Achtung: Mache das besser nicht beim Subwoofer, bei Aktivlautsprechern oder bei Lautsprechern, die an externen Endstufen mit vorgeschaltetem DSP hängen. Durch aktive Module und DSPs können sich weitere Verzögerungen ergeben, die es erfordern, augenscheinlich falsche Abstandsangaben bewusst zu akzeptieren.

Sitzt man nur einen Platz weiter links oder rechts, verändern sich dadurch natürlich die Abstände zu allen Lautsprechern. Das beweist nur, dass eine Optimierung der Einstellungen nur für exakt eine Position im Raum möglich ist.

Hintergrundwissen: Bei AV-Receivern, die bis Anfang der 2000er Jahre gebaut wurden, musste man grundsätzlich die Verzögerungszeit manuell einstellen, indem man den Abstand anhand der Schallgeschwindigkeit in Millisekunden umrechnete. Das ist heute zum Glück wesentlich einfacher.

Lautstärke / Pegel

Mit wachsender Entfernung des Lautsprechers sinkt auch dessen Lautstärke am Hörplatz. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Wirkungsgrade der Lautsprecher zu starken Abweichungen bei der Lautstärke führen.

Diese Unterschiede gleicht der AV-Receiver aus, indem er jeden einzelnen Kanal um ein paar dB anhebt oder absenkt. Wie auch die Abstände, werden die Werte im Menü für jeden einzelnen Lautsprecher angezeigt und können nachträglich manuell angepasst werden.

Für die Überprüfung und manuelle Korrektur bietet der AV-Receiver die Möglichkeit, einen Testton auszugeben, das sogenannte rosa Rauschen. Dabei rauscht es nacheinander in jedem Lautsprecher für ein paar Sekunden (oder so lange man will). Am Hörplatz sollte sich das Rauschen immer gleich laut anhören. Das ist zugleich die alte, manuelle Art, die richtigen Lautstärken zu ermitteln, die gerade für Einsteiger auch völlig ausreichend ist.

Schallpegelmessgerät

Besser geht es mit einem Schallpegelmessgerät, das die Lautstärke an einem bestimmten Punkt ziemlich genau misst. Unsere Ohren können uns täuschen. Mit einem Schallpegelmessgerät wird die Lautstärke unmissverständlich als Zahl in Dezibel angezeigt. Das Schallpegelmessgerät sollte einen A und C Filter haben, wobei du den C-Filter verwendest.

Die Vorgehensweise ist im Grunde die selbe. Du lässt den AV-Receiver das rosa Rauschen abspielen und misst die Lautstärke mit dem Schallpegelmessgerät am Hörplatz. Beim ersten Lautsprecher drehst du den Lautstärkeregler so weit auf, dass das Schallpegelmessgerät einen Wert um die 80 dB anzeigt. Bei allen anderen Kanälen sollte dann der selbe Wert angezeigt werden — wenn nicht, korrigierst du ihn im Setup des AV-Receivers entsprechend. Achte darauf, dass sich nichts zwischen dem Schallpegelmessgerät und dem aktuellen Lautsprecher befindet.

Lieber nach unten korrigieren, als nach oben
Lautsprecher-Pegel
Kein Wert, mit Ausnahme des Subwoofers, ist größer als 0.

Unabhängig davon, wie du die Einstellungen vornimmst, solltest du auf folgendes achten: Einzelne Lautsprecher sollten eher nach unten korrigiert werden, als nach oben. Ein Beispiel: Anstatt die Front bei 0 dB stehen zu lassen und den Center auf +2 dB zu erhöhen, solltest du lieber den Center bei 0 dB belassen und die Front auf -2 dB absenken. Alle Werte sollten wenn möglich kleiner oder gleich 0 sein.

Das hat den Grund, dass die Erhöhung auf die aktuelle Lautstärke-Einstellung addiert wird und du so bei hohen Lautstärken über das Maximum gelangen kannst. Das kann Clipping verursachen oder andere unschöne Effekte haben. Schäden an den Lautsprechern sind einer davon.

Equalizer

Viele AV-Receiver verfügen mittlerweile über einen eingebauten Equalizer, der für jeden Kanal separat eingestellt werden kann. Das ist der vierte Punkt, für den der AV-Receiver die Messergebnisse verwendet.

Häufig werden Equalizer dafür missbraucht, den Klang in verschiedenen Frequenzbereichen etwas anzuheben, um gewisse Vorlieben zu unterstützen. Man kennt das von Musik-Playern wo es vordefinierte Equalizer-Einstellungen für Musik-Genres gibt. Dummerweise geht das genau entgegen dem Sinn eines Equalizers.

Der soll nämlich, wie der Name schon sagt, alle Frequenzen auf die gleiche Lautstärke bringen (aneinander angleichen). Bedingt durch den Frequenzgang der Lautsprecher und die Raumakustik kommt nicht jede Frequenz gleich laut am Hörplatz an. Manche Lautsprecher tragen im Bass etwas zu dick auf, andere bei den Höhen — bei manchen Modellen ist der Frequenzgang eine totale Achterbahnfahrt. Aufgabe des Equalizers ist es, die zu leisen Frequenzen zu verstärken und die zu lauten Frequenzen abzuschwächen.

Durch das Einmessen weiß der AV-Receiver, welche Frequenz wie laut ist. Dafür gibt er den Testton von ganz tief bis ganz hoch wieder. Er erstellt daraus eine Kurve, die genau entgegengesetzt wirkt. Der tatsächliche Frequenzgang in deinem Raum wird so begradigt.

Manuelle Eingriffe in den Frequenzgang

In vielen Fällen bietet es der AV-Receiver an, in diese Kurve einzugreifen und sie nach eigenen Wünschen anzupassen. Das solltest du nur machen, wenn du halbwegs weißt, was du da tust. Man kann sich den Klang damit ziemlich verbiegen.

Normalerweise sollte man Anpassungen nur unterstützt durch manuelle Messungen der Akustik vornehmen. Das wäre jetzt aber ein Kapitel für sich. Das Messmikrofon des AV-Receivers ist dafür ungeeignet und es fehlt noch an anderem Equipment.

Was hingegen einigermaßen bedenkenlos möglich ist:

  • Du kannst die Equalizer-Einstellungen abschwächen, indem du die Kurve etwas glatter machst. Das schadet erstmal nicht, wenn dir die Einstellungen an manchen Stellen etwas überzogen erscheinen.
  • Du kannst den Equalizer komplett deaktivieren bzw. die Kurven komplett glatt ziehen. Das ist zwar nicht unbedingt eine Verbesserung, aber auch nicht anders, als hätte der AV-Receiver gar keinen Equalizer an Bord.

Weiterhin bieten die meisten AV-Receiver einen Pure/Direct-Modus, mit dem alle diese Einstellungen vorübergehend umgangen werden. So verlierst du die Einstellungen nicht, kannst aber trotzdem hören, wie es gänzlich unverändert klingt.

Subwoofer

Für den Subwoofer gelten etwas andere Regeln. Die automatischen Einmesssysteme haben mit Subwoofern so ihre Probleme. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die mitgelieferten Messmikrofone nicht die besten sind. Insgesamt ist der Bass aber ein recht kritisches Feld, bei dem eher etwas Gefühl und Freude am Experimentieren gefragt ist.

Abstand

Auch für den Subwoofer wird ein Abstand eingestellt. Ziel ist es, seine Schallwellen mit denen der Front-Lautsprecher in Einklang zu bringen, damit es keine Auslöschungen gibt. Zwar sollten die anderen Lautsprecher auf klein eingestellt sein und deshalb nicht allzu tiefen Bass von sich geben, aber es gibt trotzdem Überschneidungen im Bereich der eingestellten Trennfrequenz.

Wahrscheinlich wird der durch das Einmesssystem ermittelte Abstand nicht dem realen Abstand des Subwoofers zum Hörplatz entsprechen oder sogar einen völlig utopischen Wert haben. Durch Raumeinflüsse und die Trägheit des Subwoofers ergeben sich schwer nachvollziehbare Verzögerungen, so dass es nicht immer nachvollziehbar ist, was der AV-Receiver da macht. Behalte den Wert zunächst bei und teste das Ergebnis. Wenn der Bass nicht stimmt, kannst du den Wert später immer noch korrigieren.

Achte beim Einmessen übrigens auch darauf, dass der Phasenregler am Subwoofer auf 0° eingestellt ist. Abstand am AV-Receiver und Phase am Subwoofer sind zwei Einstellungen, die am Ende die selbe Sache bewirken wollen.

Lautstärke

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der AV-Receiver nach dem Einmessen die Lautstärke des Subwoofer-Ausgangs in eine Richtung an den Maximalwert gebracht, zum Beispiel auf -10 dB oder +10 dB. Das ist ein typisches Maximum für die Korrektur der einzelnen Kanäle. Weil der Subwoofer seinen eigenen Lautstärkeregler hat, war er während der Messung wahrscheinlich zu leise oder zu laut eingestellt. Der Bereich, in dem der AV-Receiver den Kanal justieren kann, ist zu gering, und so stößt er direkt an eine Grenze.

Wenn das der Fall ist, drehst du die Lautstärke am Subwoofer deutlich zurück (bei gemessenem Pegel von deutlich unter -5 dB) bzw. weiter auf (bei Pegel von deutlich über +6 dB). Dann führst du die Messung gleich nochmal durch. (Alleine aus diesem Grund ist es sinnvoll, zunächst mal eine Einpunktmessung durchzuführen, bevor du die aufwendige Mehrpunktmessung machst.) Das wiederholst du so lange, bis der AV-Receiver den Subwoofer nach der Messung im Bereich 0 dB bis +5 dB einpegelt. Das hat gleich den Vorteil, dass der Subwoofer bei leisen Signalen etwas früher aus dem Standby erwacht.

weitere Details zu den Einstellungen am Subwoofer

Trennfrequenz

Einige AV-Receiver ermitteln auch die optimalen Trennfrequenzen für alle Lautsprecher. Das ist die Frequenz, unterhalb der alle Signale der Hauptlautsprecher an den Subwoofer umgeleitet werden — zusätzlich zu den Signalen aus dem LFE-Kanal, den der Subwoofer ohnehin wiedergibt.

Der AV-Receiver erkennt an den Messungen der Hauptlautsprecher, ab welcher Frequenz diese ihre volle Stärke entfalten. Knapp darüber sollte er die Trennfrequenz ansetzen. Das dürfte in der Regel zwischen 60 und 100 Hz sein. Bei sehr kleinen Lautsprechern kann die Trennfrequenz durchaus auch höher liegen. Die Einstellung wirkt sich nur auf Lautsprecher aus, die auf small eingestellt sind.

Wenn der AV-Receiver die Einstellung nicht vorgenommen hat, stellst du sie ggf. manuell ein. Für deine Lautsprecher sollte es eine Empfehlung des Herstellers dafür geben. Wenn du keine Informationen darüber finden kannst oder andere Zweifel hast, wähle 80 Hz als Trennfrequenz aus.

Die automatische Einmessung des AV-Receivers ist also eigentlich nicht so schwer. Vorteilhaft ist es dagegen, wenn man die Einstellungen, die damit beeinflusst werden, auch versteht. Manuelle Eingriffe werden dadurch erst richtig sinnvoll und ermöglichen es, noch mehr aus dem System herauszuholen. Denn so gut ein Einmesssystem auch ist, kann es ein wenig Verständnis für die Materie doch nicht ersetzen.

Die nächste Stufe ist dann, mit einem wirklich professionellen Messmikrofon die Akustik selbst zu vermessen. Das erlaubt noch mehr Kontrolle über die akustischen Gegebenheiten und ermöglicht eine wesentlich bessere Feinabstimmung. Daran solltest du dich aber nur machen, wenn du die letzten 20 Prozent herauskitzeln willst.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

168 Gedanken zu „AV-Receiver einmessen und Einstellungen optimieren

  1. Guten Tag.

    Als erstes muss ich mich für die vielen und gut verständlichen Infos bedanken.
    Nun zu meine Frage.
    Welche Übergangsfrequenz würden Sie mir empfehlen?
    Mein Setup sieht wie folgt aus:
    Front Standboxen Frequenzgang 20-30000 Hz
    Rear Standboxen Frequenzgang 26-30000 Hz
    Center Frequenzgang 26-30000 Hz
    Alle Boxen auf “small” und die Übergangsfrequenz auf 40 Hz
    Aktiv Sub – LPF des LFE auf 80 Hz

    Das ist das einzige was ich noch nicht so ganz herauslesen konnte.

    Gruß
    Daniel

    1. Hallo Daniel,

      40 Hz ist evtl. etwas niedrig gewählt. 60 oder 80 Hz spart die Ressourcen des Receivers und führt zu möglicherweise zu einer Verbesserung. Hauptsächlich hat das aber Auswirkungen auf bestimmte Details der Basswiedergabe. Das ließe sich aber nur messtechnisch ermitteln und feiner abstimmen. Ich würde mal zu 60 Hz tendieren und evtl. probieren, ob sich bei 80 Hz noch was tut.

      Den LPF am Subwoofer auf jeden Fall voll aufdrehen! Nicht bei 80 Hz stehen lassen!

      1. Danke für die Empfehlung, werde ich mal durchprobieren.

        Der Sub ist voll auf, die Einstellung im AVR hab ich auf 80Hz

        Mit freundlichen Grüßen
        Daniel

    2. Hallo Bert,
      Ich habe ein Dolby Atmos System mit folgenden Setup:
      AV Receiver Denon AVR X2400H
      LS harman/kardon HKTS11 +zwei Deckenlautsprecher von Magnat Interior IC62.
      Jetzt meine Frage wenn ich das System komplett manuell einstellen möchte was wären die perfekten Einstellungen?? Das System hat eine Übertreibungsbereich von 35 Hz bis 20 kHz (-6db). Und der subwoofer hat 300 Watt.
      Gruß Heiko

  2. Hallo Bert,

    ich bin trotz allem was ich bis jetzt hier so gelessen hab etwas verunsichert was meinen Crossover angeht.
    Habe ein Harman Kardon Heimkinosystem mit dem AVR 151s und den passenden Hkts5 lautsprechern zuhause stehen.
    Alle 5 SL haben einen Frequenzgang von
    45 Hz – 20 kHz(-6dB)
    HKTS 160 SUB
    beim Subwoofer ist bei 150 Hz Schluss.

    Mein bisheriges Setup ist wie folgt

    Alle 5 SL sind bei 60 Hz eingestellt und der SUB beginnt schon bei 80.
    Am Subwoofer selbst hab ich alles wie empfohlen eingestellt das müsste soweit passen.

    Ist das deiner Meinung so korrekt oder würdest du mir eine Veränderung empfehlen?

    Beste Grüße
    Rasim

    1. Grundsätzlich sollte das schon passen. Wo die perfekte Trennfrequenz liegt, lässt sich nur messtechnisch ganz exakt ermitteln. Ansonsten ist 80 Hz keine schlechte Wahl, bei ausreichend großen Lautsprechern schon auch mal 60 Hz, wenn sich dadurch keine hörbaren Nachteile ergeben.

  3. Hallo
    Du schreibst ja, man sollte alle Lautsprecher auf small stellen. Ich beabsichtige mir folgende Lautsprecher zu kaufen. nuLine 284 als Front, nuLine CS-174 als Center, nuLine 34 als Rear und die Rs-54 als Atmos Lautsprecher. Als Subwoofer käme der nuLine AW-600 in Frage. Nun zu meiner eigentlichen Frage. Wäre es nicht Verschwendung, die 284 und den CS-174 auf small zu stellen und alles dem subwoofer zu überlassen? Mein AV-Receiver ist übrigens ein Denon AVR-X4100W. Schon im Voraus ein herzliches Dankeschön für deine Antwort. Gruß Nils

    1. Hallo Nils,

      dazu kann man wirklich viel schreiben, weshalb ich mich oben eher kurz gefasst habe. Der Gedanke an “Verschwendung” ist eine ganz normale Reaktion.

      Tatsächlich ist es natürlich erstrebenswert, große Lautsprecher auch wirklich so spielen zu lassen. Mit einem entsprechenden Verstärker spricht eigentlich auch gar nichts dagegen – wenn man mal nur die Leistung betrachtet.

      Das Problem ist aber die Raumakustik. Frequenzen unter 100 Hz sind sehr schwer in den Griff zu bekommen. Wenn die Schallquelle – also der Lautsprecher oder Subwoofer – zu nah an einer Wand oder sogar in einer Ecke steht, wird er ziemlich sicher ein starkes Dröhnen verursachen. Da man zwei Front-Lautsprecher hat, ist das noch schwieriger in den Griff zu bekommen. Hinzu kommt ein Subwoofer (oder mehrere) der möglicherweise ganz woanders im Raum steht. Na, und wahrscheinlich stehen auch Deine Standlautsprecher ziemlich nah an einer Wand oder Ecke, richtig?

      Deshalb nimmt man den kritischen Bass weg von den Hauptlautsprechern und übergibt alles an den Subwoofer. Der kann als einzige Bassquelle dort aufgestellt werden, wo er das wenigste Dröhnen produziert.

      Die Hauptlautsprecher auf large zu stellen ist nur dann sinnvoll, wenn man einen sehr großen Raum hat und sie weit weg von allen Wänden hinstellen kann.

  4. Hallo
    Mich würde noch zusätzlich interessieren, wie ich bei der Einmessung vorgehe,
    wenn der Sub (Velodyne SPL-1000 Ultra) ein eigenes Einmesssystem mitbringt.
    Sollte ich den Sub zuerst einmessen (Crossoverfrequenz auch auf max. ?, Volumen auf 50% ?) und dann die Geamtanlage (incl. des bereits eingemessenen Subs) am AVR einmessen ?
    für die Antwort danke vorab
    Joachim

    1. Hallo Joachim,

      das ist ein seltener Sonderfall. In erster Linie müsste doch in der Anleitung des Subwoofers etwas dazu stehen, oder?

      Ansonsten stellst Du ganz normal die Trennfrequenz am AVR auf 80 Hz, den Abstand auf den Minimalen Wert und die Lautstärke auf 0 dB. Und dann lässt Du den Subwoofer einfach machen. Das sollte hinhauen.

    1. Tendenziell sollte man spezielle Klangverbesserer eher aus lassen, wenn man gerne das hört, was wirklich abgemischt wurde. Aber wenn es Dir so besser gefällt, spricht ja nichts dagegen.

      Bevor Du Dich dann aber in irgend einem Forum über komischen Sound beklagst, solltest Du es ausschalten. 😉

  5. Muss man immer das Messmikro nehmen, dass beim Receiver beiliegt oder kann man auch ein höherwertiges verwenden?

    Oder geht das nicht, weil der Receiver nur mit der Charakteristik rechnet, die er von “seinem Mikro” kennt?

    1. Der AVR arbeitet nur mit seinem Mikrofon zusammen, aus eben diesem Grund.

      Ein höherwertiges ist hingegen zwingend erforderlich, wenn man sich den Aufwand der manuellen Messung machen will. Das eröffnet ja aber auch eine ganz neue Welt.

  6. Hallo
    Mein System (3.1) besteht aus
    Canton Ergo 690 DC Standboxen Bi amp angeschlossen
    Center Ergo 655 Center
    Canton Sup 80
    Marantz 6011

    so jetzt zum Problem
    bei einmessen zeigt mir die Einmessautomatik immer an das die Phasen vertausch sind bei den Standboxen habe jetzt schon alles probiert aber er zeigt immer den Fehler an hatte vorher
    denn 5006 mit den gleichen boxen da war das Problem nicht muss man das hinnehmen?

    1. Hallo Martin,

      dieses Problem tritt bei manchen Receivern gerne mal auf. Marantz ist da soweit ich weiß öfter dabei. Im Grunde kannst Du es ignorieren — vorausgesetzt Du bist Dir 100%ig sicher, dass alle Kabel richtig herum angeschlossen sind (ist ja bei manchen Lautsprecherkabeln nicht so leicht zu erkennen).

      Testweise kannst Du sie ja auch mal verpolen und schauen, was er dann sagt. Teste es aber vorher und nachher mit etwas Musik, die Du gut kennst. Wenn die Lautsprecherkabel tatsächlich verpolt sind, hört man das eigentlich ziemlich leicht raus (bei Bi-Amping möglicherweise etwas schwieriger).

  7. Sollte man den Frequenzgang komplett vom AVR korrigieren lassen oder den Hochtonbereich nicht? Und wo sollte man die Grenze setzen?

    Bei Audysess kann man über die EQ App ja z.B. jetzt den Bereich einstellen, wo Audysess eingreift und wo nicht.

    1. Grundsätzlich kannst Du ihn alles machen lassen. Manuelle Eingriffe sind für die Anwender, die etwas bestimmtes erreichen wollen. Da weiß man dann aber in der Regel, was man tut. Wenn Du Dich länger mit der Materie beschäftigst, bekommst Du mit der Zeit das Gespür dafür.

      1. Also lieber komplett lassen? Man hört ja viel, dass einige nur bis 500Hz bis 1000 Hz eingreifen lassen, und drüber nicht mehr und es so lassen, wie es ist.

  8. Hallo Bert,

    recht lieben Dank für die Mühe, die Du Dir mit diesem Artikel gemacht hast. Alles in allem ein sehr schlüssiger Überblick, der wirklich weiterhilft.

    Meinen Denon AVR-4100W habe ich bisher im 5.1-Setup betrieben. Front KEF iQ70, Center KEF iQ60, Surround L/R KEF iQ10, Sub Klipsch SW-110.

    Abgesehen von einer neuen Audyssey-Einmessung habe ich die Frontlautsprecher nun per Bi-Amp angeschlossen und bin begeistert. Die stromhungrigen Brüllsäulen klingen nun noch lebhafter, insbesondere der Bassbereich profitiert von dem zusätzlichen Strom. Der auf meinem Parkett ziemlich dröhnende Sub kann nun weg, hab das Setup auf 5.0 umgestellt und bin zufrieden.

    Mit Deinen Angaben konnte ich die Einmessung noch “feintunen”, was auch nötig war. Der Hörraum quadratisch, aber nach links ganz offen, weil sich dort das Esszimmer anschließt. Anscheinend wurde Audyssey dadurch etwas verwirrt. Die manuelle Pegeleinstellung bei 70dB war da sehr hilfreich, Danke!

    Viele Grüße von hier nach da!
    Andy

  9. Hallo Bert,
    Ich besitze seit kurzem das HT-S9800THX von Onky. Ein 7.1 Kanal System.
    Habe mit dem Einmessen so meine Probleme.
    1.Wie weit sollte der Regler am Sub aufgedreht sein? Eher wenig oder voll? Es gibt laut Beschreibung eine THX Markierung, so auf 10.00 Uhr. Dort sollte der Zeiger wohl drauf stehen. Ist das korrekt? Und am Receiver? Wenn ich einmesse überschreibt er doch alles was vorher gespeichert war oder? Oder vor der Messung einstellen auf 0 beim Pegel?
    2. Während der Messung wird man gefragt ob alle Boxen gleich groß seien oder ob Frontspeaker größer sein, auswählen eine Option. Die Frontspeaker sind vom Volumen etwas größer, aber nicht von Watt oder Ohm,Frequenzgang oder Übergangsfrequenz alles gleich.Empfindlichkeit unterscheidet sich 81db zu 81 db naja und Volumen.Auswählen alle Boxen gleich? hab gelesen das wäre besser für den Sub.Und den Sub nicht direkt in eine Zimmer Ecke? Und zuletzt..lege ich vor der Messung die Entfernung fest zu den Boxen oder macht das das Mikro?
    Vielen dank, lg Andreas

    1. Hallo Andreas,

      1) Wenn der AVR nach dem Einmessen eine extreme Korrektur für den Subwoofer anzeigt, zum Beispiel -10 dB, dann war er zu laut aufgedreht (oder zu leise bei einem positiven Wert). Der AVR wollte das dann korrigieren und ist an sein Maximim gegangen. Dann korrigiertst du am Subwoofer entsprechend und misst nochmal ein. Wenn die Abweichung im Rahmen bleibt, kannst du sie so lassen — oder sie auf 0 oder in den Plusbereich korrigieren. Letztendlich stellst du die gewünschte (und geduldete) Lautstärke über viele Filme hinweg am Subwoofer ein.

      2) Du stellst alle Boxen auf klein, egal wie “groß” sie sind.

  10. Ich hatte Sie schon einmal angeschrieben, wegen dem Pioneer LC LX 801 und der nuVero Serie, Sie hatten mir geraten den Pioneer in den Werkszustand zu versetzten. Dies habe ich auch gemacht, und alles neu getestet, habe alle Lautsprecher auf klein eingestellt so wie es Sie beschrieben haben.
    Das Ergebnis ist, das MCAC hat aus allen Lautsprecher große gemacht außer die Deckenlautsprecher die blieben klein. Der Subwoofer wurde diesmal auf die Richtige Meterzahl eingestellt und auf 80 Hz und die Lautstärke auf 9:00 Uhr und – 15 db sowie alle anderen in -db zwischen 8 – 14 db. Warum hat er aus den 4 kleinen nuVero 50 große Lautsprecher gemacht, ich verstehe diese Logik nicht. Aber ich finde es hört sich noch nicht so berauschen an.

      1. So, habe seid heute Morgen (8 Uhr) ca. 17 Messungen gemacht, und man kann zum Mörder werden. Erst bellen die Hunde, dann der Nachbar, dann das Telefon ob ich eine Zeitung kaufen will oder die Post hatte heute alles da was ich nicht gebraucht habe. Die letzte Messung ist gut geworden 2 große Lautsprecher nuVero 110 sowie der Center nuVero 70, Subwoofer AW 1600 bei 80 Hz, und die 4 kleinen nuVero 50 sind auch klein geblieben genauso wie die Deckenlautsprecher. Nun kann ich morgen in RUHE die Feinheiten angehen. Ich hoffe auf Erfolg, und möchte mich sehr bei Ihnen bedanken für Ihre gute Webseite und Ihrer Hilfe.
        Ich wünsche Ihnen schon mal Schöne Weihnachten!

    1. Hallo Klaus.
      Ich bin seid einer Weile auf der Suche nach Besitzern vom lx801 und nun habe ich deinem Beitrag hier gelesen.
      Hast du deine Klangeinstellungen nun komplett fertig gestellt? Wenn ja würde ich mich vielleicht über ein paar Tips von dir freuen. LG Marco

      1. Hallo Marco, ich lese hier auch mit,und Kämpfe auch mit meinem Pioneer SC-lX801 , habe nach mehreren einmessungen doch einen recht guten Klang hinbekommen!
        Lautsprecher Klipsch 5.1.2 ..Front rp600m ,Center 504c,Surrund 502s
        Subwoofer R112. Atmos aufsetzlautsprecher Meine Einstellungen am AVR nach dem Automatischen einmessen waren alle Lautsprecher auf Groß. Dann
        Manuell alle auf klein stellen ,Trennfrequenz 80hz .Dann ganz Wichtig
        Die Equalizer Einstellung für den Subwoofer
        31Hz +4dB , 63Hz +2dB, 125Hz -4dB, 250Hz -7 dB

  11. Sehr schöner Artikel 🙂 was mich nun zu einer Frage bringt bzgl der Crossover nach 10 Messungen bei mir.

    Front : RP 260F. 34Hz +-3db
    Center : RP 440C. 59Hz +-3db
    Rear : RP 240S. 62Hz +-3db
    Sub : RP SW115. 18Hz +-3db

    Jede Messung ergab folgende, Front Center und Rear Abstände perfekt ( nachgemessen) den subwoofer Stellt er nur auf 0,03m (hmm?) die Crossover Front 50Hz, Center 50Hz ( hier macht mir Sorge das er immer unter den +-3db einstellt. Kann ich dadurch die Box beschädigen?) die Rear stellt er 100Hz ein. Nach 10 Messungen ist er davon nie abgewichen. Würde mich sehr darüber freuen eine Meinung eines erfahrenen Manns dazu zu erhalten. Lieben Gruß

    1. Du kannst sie im Prinzip einfach alle auf 80 Hz stellen. Die Front kommt zwar weiter runter, aber damit handelst Du Dir höchstwahrscheinlich nur Probleme durch zu viele Tiefbass-Quellen ein und verbrätst unnötig viel Leistung vom AVR.

  12. Warum kann ich eigentlich in meinem Receiver (Denon X3400) auch eine Trennfrequenz der auf „groß“ gesetzten Frontlautsprecher definieren (z.B. 80 Hz) wenn da doch angeblich immer der gesamte Frequenzbereich wiedergegeben wird ? Oder ist Audyssey XT32 hier flexibel und lässt eine Trennfequenz auch bei großen Lautsprechern zu ?

  13. Hallo, danke für die Webseite. Hier kann man viel lernen. Eine Frage was ist die Mittenbereich-Kompensation? Wenn ich diese ausschalte, würde Klang heller oder problematisch Spitzer?

    1. Hallo Jens,

      das ist eine Eigenheit von Audyssey, die den etwas kritischen Übergang zwischen Hochtöner und Mitteltöner verbessern soll. Hier wird es ganz gut erklärt. Ich habe das selbst noch nicht testen können, halte sowas aber für eine Aufgabe, die eigentlich die Weiche im Lautsprecher erledigen sollte.

      Wie sich das wirklich äußert, hängt rein von Deinen Lautsprechern ab. Am besten testest Du es anhand eines Films mit vielen Gesprächen und wählst dann die Option, die Dir besser gefällt. Vielleicht hörst Du auch gar keinen Unterschied.

      1. Danke für die schnelle Antwort. Eine Frage noch. Was muss man tun oder kaufen, damit man einem Livekonzert nahe kommt. Also so gemeint. Live klingen Instrumente immer sehr luftig, bei der IFA habe ich das in einem Vorführkino auch schon erlebt. Der Klavierspieler Sachs vor mir. Zu Hause klingt es schon gut, aber genau diese Leichtigkeit oder das Luftige ist nicht zu erreichen. Ich hoffe du weist was ich meine. Vor allem bei Blu Rays erwarte ich dies. Ach ja, meine Anlage besteht aus einem Denon X4300 und Nubert Lautsprecher , 5.1.4. ich weis das es schwierig wird mir da zu helfen. Aber vielleicht kann ich über die Audessey APP , Equalizer mäßig es so einstellen kann, das es dem nahe kommt. Auf was müsste ich da achten.

          1. Danke für deine Antwort. Mit der Raumakustik habe ich zu kämpfen. Meine Frau spielt bei vielen Dingen nicht mit. Wir haben einen sehr halligen Raum. Die beiden anderen Dinge stimmen soweit. (Lautsprecher u Quellmaterial ). Danke nochmal ich versuche noch einiges in der Raumakustik zu tun. Wie erwähnt, ist schwierig.

  14. Hallo, ist es egal wie weit die Entfernung zwischen 1 und 7 ist nach dem 101 Schema? Laut meinen Denon 2200x sollte der Abstand nicht weiter als 50 cm sein. Die nächste Sitzposition ist aber knapp 1 Meter weg von der Hauptposition. ( Sofa )

    1. Mit Punkt 7 und 8 soll ja genau der 2. und 3. Sitzplatz abgedeckt werden, von daher ist das erstmal egal, wie weit der vom Referenzplatz weg ist. Allerdings ist es auch nicht gerade sinnvoll, irgend einen Sessel einzumessen, der irgendwo hinten in der letzten Ecke steht. Es sollte sich schon um direkt nebeneinander liegende Sitzplätze in typischer Kino-Anordnung handeln. Sonst ist nicht erst der Messpunkt schlecht, sondern schon die Sitzanordnung.

  15. Moin,
    guter Artikel, danke dafür.
    Ich kann leider nirgendwo etwas zur Einmesslautstärke finden, da muss es doch einen Richtwert geben…
    wäre sehr freundlich, wenn Du mir da weiterhelfen könntest.
    danke im vorraus
    Mfg Norman

    1. Hallo Norman,

      die AV-Receiver stellen sich ihre Lautstärke für die Messung selbst ein. Da solltest Du gar nichts ändern können.

      Für eine manuelle Korrektur mit Pegelmessgerät gehst Du auf mindestens 70 dB rosa Rauschen, gerne hoch bis 83 dB (die Referenzlautstärke für professionelle Messungen). Allerdings reichen auch 70 dB, weil hier nur die relativen Unterschiede zwischen den Kanälen relevant sind.

  16. Hallo Bert,

    erst mal vielen Dank für die tollen Artikel.
    Leider habe ich ein Problem im Bassbereich wenn ich Music höre.
    ich habe einen Yamaha RX A3030 und als Boxensystem das Teufel System 6 THX select also 9.1 mit 2 Dipolen als Rearboxen.

    Bei Filmen bin ich mit dem Bass eigentlich zufrieden. Nur wenn ich Music höre hört sich das wirklich grausam an. Der Kick fehlt irgendwie. Ich hatte vor dem RX A3030 einen Yamaha DSP A1, der hat sich im Musikbereich viel besser (die Bässe) angehört.

    Ich hab jetzt schon alles mögliche versucht und eingestellt aber leider ohne Erfolg.

    Die Boxen sind alle auf small und Trennfrequenz bei 80 Hz eingestellt.

    Hast du evtl. noch einen Tip für mich. Vielleicht habe ich ja etwas vergessen.
    Grüße Marco

    1. Hallo Marco,

      das kann viele Ursachen haben. Die wahrscheinlichste ist, dass Subwoofer und Hauptlautsprecher nicht in Phase spielen und daher alles im größeren Bereich der Trennfrequenz matschig wird. Stell die Phase am Subwoofer auf 0° und spiel dann mit dem Abstand des Subwoofers am AVR rum — auch wenn Du dabei einen völlig unrealistischen Wert einstellen musst. Wenn es am saubersten klingt, passt es. Das ist aber nur die Kurzfassung — ich müsste das mal in einem Artikel genauer beschreiben.

  17. Hallo,
    habe mir einen neuen AVR zugelegt Pioneer VSX 932. Nach dem automatischen einmessen stehen alle Kanäle der 5.1 Lautsprecher im EQ auf der 0-Linie komplett heißt alle Regler in allen Frequenzbereichen.
    Nun ist es schwierig dort nachzuregeln, da die einzelnen Kanäle sich ja schwer unterscheiden lassen, wenn man an den Reglern schiebt. Gibt es evtl. einen Tip wie ich den Klang etwas voller bekomme, heißt die Bässe stärker, dabei aber sehr gute Höhen.

    Vielen Dank für einen guten TIP
    Michael Pooch

    1. Hallo Michael,

      dass alle Regler auf 0 stehen, hört sich für mich jetzt erstmal komisch an, denn nach der Messung müsste immer irgendwas korrigiert sein. Ich kenne aber die Mechanismen von Pionieer nicht genauer. Eventuell machst Du Dich aber nochmal in der Anleitung schlauer: ich gehe davon aus, dass diese Einstellungen nur als “Add-On” (auf die eigentliche Korrektur basierend auf den Messwerten) oben drauf kommen.

      Bezüglich der Klangregelung ist das so eine Sache. Du willst mehr Bass, aber auch gute Höhen. Das würde jetzt erstmal nur heißen: mach lauter. Wenn Du am EQ alle Regler nach oben schiebst, ist das nichts anderes. Das kann’s also nicht sein. Wenn Du nur den Bass aufdrehst, kann es passieren, dass alles dumpfer klingt, weil die Höhen untergehen. Das Problem ist hier meistens, dass Equalizer missverstanden werden. Es heißt ja Equalizer (equal = gleich), der soll also alles (alle Frequenzen) auf ein gleiches Level bringen. Viele denken aber “hey cool, da kann ich ja den Bass viel detaillierter aufdrehen”. Tatsächlich geht es aber nur darum, Überhöhungen, die vom Raum verursacht werden, auszugleichen.

      Wie auch immer, wenn es keinen Bassregler am Gerät gibt, kannst Du den Frequenzbereich bis ca. 500–1000 Hz etwas aufdrehen — in einem schönen Bogen.

      Ob das was bringt, ist allerdings fraglich. Gerade wenn Bass fehlt, liegt das meistens eher an der falschen Aufstellung des Subwoofers.

  18. Hallo,
    vielen Dank für die tollen Beiträge und Kommentare, durch die man so viel zum Thema lernen kann! Eine Frage habe ich noch: Soll man bei der Lautstärke-Messung der einzelnen Kanäle nach den Werten des AVR-Messmikrofon gehen oder lieber nach den Werten eines Pegelmessgerät? Letzteres habe ich mir mal gekauft und es zeigt je nach Kanal eine Differenz von ca. +/- 2 db an…

    Was misst in dem Fall genauer? Und wie muss ich das Pegelmessgerät positionieren, dass es gut misst? Mikro nach oben? Mikro nach vorne?

    Vielen Dank vorab für eine Rückmeldung!

    Schönen Abend noch!
    Christian

    1. Hallo Christian,

      ein Pegelmessgerät ist in der Regel etwas genauer, weil es ein Werkzeug für die manuelle Einmessung (bzw. Korrektur) ist und damit schon aus Prinzip mehr rauszuholen ist. Wichtig ist nur, dass es den C-Filter unterstützt. Einige günstige Pegelmessgeräte haben nur den dB(A)-Filter an Bord. Zu erkennen an einer Taste, die mit “A/C” beschriftet ist. Gemessen wird im Heimkino immer mit dem C-Filter.

      Gemessen wird — nun ja — je nach Messgerät. 😉 In der Regel Mikrofon nach oben bei einer Raummessung. Ansonsten gelten aber die selben Regeln wie für die Aufstellung des Messmikrofons vom AVR.

      1. Hallo Bert,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Macht es eigentlich einen Unterschied bei der Pegelmessung, ob man das Rauschen des AVR-Testtons verwendet oder das Rauschen einer Test-DVD (bspw. Burosch)?
        Vielen Dank und Grüße,

        Christian

        1. Ja macht es. Theoretisch. Das Signal von einer DVD wird wie ein Film durch den Prozessor des AVR gejagt, der alles mögliche damit anstellen kann. Was Du da genau misst, kann man nicht sagen.

          Das Signal vom AVR wird definitiv unverfälscht für jeden Kanal generiert und ist somit sauber.

  19. Hallo Bert,
    nach meiner Audyssey Einmessung mit einem Denon 5200 ergeben sich folgende Werte. Deswegen möchte ich Dir gerne 3 Fragen stellen:

    1.) Wie kommt es, dass die Pegel Werte der Lautsprecher allesamt im deutlichen Minusbereich liegen???

    Front L -6,0 dB
    Front R -5,5 dB
    Center -6,0 dB
    Surr L -3,5 dB
    Surr R -5,0 dB

    Subwoofer -4,0 dB

    2.) Ist es sinnvoll, diese Einstellung zu übernehmen, oder soll ich die Pegel lieber an die 0.0 dB erhöhen??? z.B. auf
    Front L -0,0 dB,
    Front R +0,5 dB
    Center -0,0 dB
    Subwoofer +2,0 db
    Surr L +2,5 dB
    Surr R +1,0 dB

    3.) Der Lautsprecherhersteller gibt eine untere Frequenz von 49Hz +- 3dB an.
    Audyssey stellt die Übergangsfrequenz auf 40Hz ein.
    Kann der Lautsprecher denn überhaupt Töne bis 40Hz abbilden???
    Oder sollte ich die Frequenz am Verstärker nicht lieber auf 60Hz stellen ???

    Vielen Dank für Deine Beratung. Grüße Karsten

    1. Hallo Karsten,

      die Wege des AVRs sind unergründlich. 😀 Keine Ahnung warum er das so einstellt. Eventuell musste er bei den Equalizer-Kurven bestimmte Frequenzen extrem erhöhen und dreht deshalb zur Sicherheit alles runter, damit es keine unerwünschten Spitzen gibt.

      Du kannst alle Werte gleichmäßig um 3,5 dB erhöhen. Der maximale Wert sollte 0 dB sein. Ist kein Muss, aber so machst Du nichts falsch.

      Die Trennfrequenz solltest Du auf jeden Fall erhöhen. 60 Hz wären passend. Bitte auch die (kleineren?) Surround-Lautsprecher nicht vergessen. Eventuell wären 80 Hz doch die bessere Wahl.

      1. Super,
        vielen Dank für die Info.
        Was mich verwundert, dass die Audyssey Systeme von der Fachpresse ( Video, Audiovision ) immer so hochgelobt werden. Meiner Meinung nach verschlimmbessert es den Klang nur. Werde nun wie von Dir empfohlen die Werte verändern. Ach so, die Lautsprecherangaben bezogen sich auf die Surround-Speaker.

  20. Hallo Bert,
    erstmal vielen danke für die ganzen Beiträge die sehr gut erklärt sind und vor allem sehr hilfreich sind

    Ich habe eine Frage zu der Einmessung von Audyssey von Denon.

    Mein System ist ein 5.0 momentan da ich erst Mittwoch den Subwoofer holen gehe.
    Verstärker sind einmal der Denon avr-x6200w und die Frontlautsprecher sind an den pre-out Front des Avrs mit einen Denon pma-1600ne verbunden

    Lautsprecher sind einmal:
    Front: Heco Celan GT 702
    Center: Heco Celan GT 42
    Surround: Heco Celan Gt 302
    Der zweite Verstärker ist nur da, weil ich demnächst mein System erweitere zu ein 7.2.4 System wo auch größere Frontlausprecher rankommen (Heco Celan GT 902).

    Aber jetzt zu meiner eigentlichen Frage.

    Ich habe das System mit Audyssey eingemessen der mir die Front auf groß setzt da momentan kein Subwoofer vorhanden ist und den Rest auf klein. Wenn ich jetzt bei der Kang Modi auf Multi-ch-Stereo Stelle kommt es mir immer so vor das die hinteren Lautsprecher lauter spielen. Ich habe alles Mögliche versucht aber es war immer das gleiche. Nun habe ich die Frontlautsprecher manuell auf klein gestellt wo er dann sagt das ein Subwoofer da ist obwohl ich noch keinen angeschlossen habe. Nachdem ich alle Lautsprecher auf klein und den Klangmodi auf Multi-ch-Stereo eingestellt habe sind auf einmal alle Lautsprecher gleich laut an der Hörposition.

    Wieso sind alle Lautsprecher bei kein gleich laut und wenn ich die Front auf groß stelle dann die Surround lauter als die Front?

    Vielen Dank im Voraus:)

    Ein Beitrag über die Lautsprecher Impedanz wäre noch genial, da meine 4-16 Ohm haben und ich nicht weiß ob ich am Verstärker lieber 4 oder 8 Ohm einstellen soll.

    1. Hallo Thomas,

      eine sehr gute Frage, die sich wohl ohne nähere Untersuchung nicht eindeutig beantworten lässt. Mir fallen spontan zwei mögliche Ursachen ein:

      1. Wenn die Front-Lautsprecher auf klein stehen und kein Subwoofer angeschlossen ist, fehlt Dir natürlich extrem viel Bass. Das kann zu einem völlig anderen Höreindruck der verbleibenden Frequenzen führen. Die Pegel der Lautsprecher müssten dann genau genommen an diese Situation angepasst werden (obwohl das ja dauerhaft nicht erstrebenswert ist).
      2. Durch den Entzug der Bässe von den Front-Kanälen bleibt der Endstufe mehr Leistung für die übrigen Frequenzen. Tatsache ist, dass die tiefsten Frequenzen die meiste Leistung benötigen. Allerdings ist das eher im Sinne von “Verbrauch von Leistungsreserven” zu sehen und dürfte nur dazu führen, dass der Verstärker bei höheren Lautstärken “durchhält”. Ob das wirklich dazu führen kann, dass die übrigen Frequenzen lauter werden, müsste jemand belegen, der das technisch besser durchschaut. Ich halte es zumindest für zweifelhaft.

      Der Impedanz-Frage sollte ich tatsächlich mal nachgehen, danke für die Erinnerung. Im Allgemeinen kannst Du ihn auf 8 Ohm einstellen, so lange er dadurch nicht zu heiß wird. Bei niedrigeren Einstellungen beschneidest Du Dir nur die Leistung.

      1. Vielen dank für die schnelle antwort=), habe alles so eingestellt und funktionirt super. habe auch den sub geliefert bekommen, werde heute alles neu einstellen und mich an deine tipps halten sind echt super.

  21. Hallo, Bert!
    Erstmals Danke für deine tollen Tips und Hilfe die du hier anbietest. Hat mir sehr geholfen bei der Realisierung meines Heimkinos. Seit kurzem habe ich einen neuen Receiver und auch neue Lautsprecher. Ich betreibe ein 5.1.4 System mit folgenden Komponenten:

    Receiver: Denon X 4400
    Lautsprecher: Wharfedale Crystal 4 – 5.0
    Subwoofer: Klipsch R 12 SW
    Höhenlautsprecher: Quadral Phase A 5

    Nach dem einmessen mit der Audyssey App ergeben sich folgende werte:
    Front L: groß Vollband +1.5
    Front R: groß Vollband 0.0
    Center: klein 40 Hz -2.5
    Surround L: klein 60Hz 0.0
    Surround R: klein 60Hz -1.5
    Front Height L: klein 150Hz -1.0
    Front Height R: klein 150Hz -1.5
    Rear Height L: klein 120Hz -2.0
    Rear Height R: klein 120Hz -3.5
    Subwoofer: +2.0

    Meine Frage nun, wie beurteilst du diese werte bzw. wie würdest die die Trennfrequenz setzten? Alles auf 80Hz? Die Fronts auch auf klein stellen?

    Dann noch eine zweite Frage. Der Denon X4400 hat ja ein eigenes Boxen set Up für die 2 Kanal Wiedergabe. Da ich über den Receiver auch CDs und Vinyl hören möchte meine Frage. Wie würdest du hier die Trennfrequenz setzten, 80Hz?

    Vielen Dank für deine Hilfe,
    Josef

    1. Hallo Josef,

      zu beurteilen gibt es da nicht viel. Es ist ein typisches Messergebnis, das nur zeigt, dass der Referenzplatz bzw. Messpunkt nicht mittig war, sondern zu weit rechts. Das kann ja aber so gewünscht sein (auch wenn ich persönlich nichts von asymmetrischer Einmessung halte — im Bezug auf die Pegel, für die Abstände mag es ok sein).

      Ich würde noch alle Trennfrequenzen, die kleiner als 80 Hz sind, auf 80 Hz hoch regeln, oder zumindest auf 60 Hz, denn drunter bringt eigentlich die ganze Trennerei nichts mehr. Die Front würde ich auf “klein” stellen, um Schwierigkeiten mit dem Bass vorzubeugen. Kannst Du aber auch so lassen, wenn es so besser klingt.

      Das zweite Boxen-Setup ist nett, wenn man mal umstöpselt. Aber so lange die selben Lautsprecher dran hängen, brauchst Du das nicht. Für Stereo musst Du ja nur das entsprechende Programm am AVR wählen.

      1. Hallo Bert,

        danke für deine Antwort und Anregungen.
        Ich werde deine Empfehlungen gleich mal umsetzen.
        Mein Referenzplatz ist etwas rechts (raumbedingt), aber ich wollte in der Mitte der Leinwand sitzen.

  22. Hallo Bert,
    ich habe einmal eine Frage zu den EQ Einstellungen bei meinem Pioneer VSX 932.
    Meine Boxen sind sämtlich von Magnat
    Front: Large
    Center: large
    Sub :
    Front high ( Dolby Atmos )
    Rear: small
    Habe mich so langsam durch den manuellen Bereich der Einstellungen gehangelt, insbesondere bei den EQ Einstelllungen. Wo ich mir garnicht sicher bi, ob man überhaupt die EQ Einstellungen beim Sub Kanal bemerkt, bzw. verbesser kann. Es ist ja kaum möglich das herauszuhören.
    Vielleich hilfreich eine Information, ob man den Frequenzbereich 31 Hz – 250 Hz alles auf Null belässt, oder ob man für einen satten natürlichen Bass hier die Einstellungen evtl. ändern kann.
    Vielleicht gibt es ja sogar eine Optimierung für die anderen Kanäle, bzw. einige Hinweise zur Einstellung.
    Vielen Dank für ein paar hilfreiche Tipps

    Michael P.

    1. Hi Michael,

      mit den EQ-Einstellungen so ziemlich aller AV-Receiver aus dem unteren und mittleren Preissegment kannst Du im Tiefbass gar nichts anfangen. Der von Dir genannte Bereich umfasst ja den kompletten Tiefbass und darüber hinaus. Da kannst Du genauso gut am Subwoofer die Lautstärke erhöhen. Die Einstellungen müssten viel exakter um bestimmte Frequenzen herum einstellbar sein. So gesehen ist das eher Spielerei.

  23. Hallo Bert,

    ich dachte mir das schon so. Allerdings ist dieser Receiver garnicht so schlecht und mit meinen Einstellungen klingt das System auch gut.
    Vielleicht kannst Du mir nur kurz ein paar Infos zu den Veränderungen gem. der Anhebung und Absenkung der Werte in den einzelnen Frequenzen geben.

    einen schönen Abend u8nd Grüße
    Michael

      1. Ja, o.k. kann ich mir vorstellen. Ich meinte ob es prinzipiell eine Aussage gibt, wie es sich akustisch auswirkt, wenn man mit dem Equalizer den Pegel in den einzelnn Frequenzen in den (+) -Bereich, oder (-) – Bereich verschiebt. Da der VSX 932 im EQ in den Frequenzen von 63 Hz / 16 kHz regelbar ist, habe ich z. Bsp. wie folgt eingestellt:
        63 Hz +6,5
        125 Hz +4,5
        250 Hz +2,5
        500 Hz +1,0
        1 kHz +2,0
        2 kHz +3,5
        4 kHz +5,0
        8 kHz +6,5
        16 kHz +8,0

        Das bei allen Boxen außer natürlich dem Sub 🙂

        Es ist eben nur sehr mühselig festzustellen, wie sich der Klang ändert, wenn man die Bereiche jeweils nach oben, oder unten verändert. Da war jetzt meine Frage, ob man grundsätzlich sagen kann wie sich der Ton verändert, wenn man die einzelnen Frequenzbereiche verschibt.

        1. Ah, jetzt wird’s Tag. 🙂

          Wenn Du alle Frequenzen gleichmäßig aufdrehst, ist das nichts anderes, als wenn Du die Lautstärke erhöhst. Hier erhöhst Du nur eben die Lautstärke für die ganz tiefen und ganz hochen Frequenzen mehr als für die mittleren. Das dürfte dazu führen, dass Sprache schlechter verständlich ist — muss aber nicht sein.

          Als grobe Daumenregel: Wenn Du nicht weißt, was die Auswirkungen sind, lass die Finger davon. Du kannst Dir den Klang damit auch komplett kaputt machen.

          Was generell keine gute Idee ist: mit allen Reglern weit in den Plus-Bereich zu fahren. Dadurch kannst Du die maximale Lautstärke überschreiten und Deinem Equipment oder Deinen Ohren schaden. Deshalb lieber ins Minus gehen. In diesem Fall zum Beispiel alle Werte gleichmäßig um 6 dB runter regeln.

          1. Gut, das habe ich soweit verstanden. Ich war bisher immer der Meinung, dass ich mit dem EQ, den Klang, also Höhen und Tiefen verändere. Das war auch mein Ziel, da nach dem automatischen Einmessen durch den AV der EQ bei allen Kanälen und allen Frequenzen auf 0 stand. Ich habe dann, das gemacht, was ich aus der Erfahrung wusste und erst einmalmit einer gleichm. Kurve angefangen, heißt die niedrigen und hohen Frequenzen nach oben geregelt und den mittigen Bereich eben weiter unten gelassen. Zumindest ist das Ergebnis für mich für das Hören weitaus besser als vorher mit der 🙂 Nulllinie ! Mein Ziel ist es ein Ergebnis zu bekommen, welches ich einmal so beschreiben möchte: Wenn man nur die Möglichkeit hat an einem Gerät die Höhen und Tiefen einzustellen, habe ich immer beider Regler voll aufgedreht, so z. Bsp. bei einem normalen Radio. Vielleicht etwas altertümlich beschrieben, aber es sollte nur verdeutlichen, in welche Richtung ein Wunschhören geht.
            Du meinst also, wenn ich jetzt im EQ bei jedem Kanal, jeweils alle Frequenzen um (z.Bsp.) 6 Werte nach unten regele, ist der Klang der gleiche, nur es ist leiser (?)
            Wie kann ich dann die Bässe und die Höhen mit dem EQ verändern ?

            Danke schon einmal für Deine Gedult 🙂

          2. So weit alles richtig, wie Du es zusammengefasst hast.

            Mit herkömmlichen Drehreglern für Bässe und Höhen kann man das nicht genau vergleichen, weil man ja nicht weiß, was die beim jeweiligen Gerät genau machen. Das Ergebnis, wenn man beides aufdreht, kann aber schon in etwa dem entsprechen, was Du eingestellt hast.

            Das Problem ist eigentlich, dass Equalizer meistens falsch verstanden werden: als Werkzeug zur Klanganpassung an die eigenen Wünsche. Auch wenn man das so nutzen kann, sagt der Name aber eigentlich alles aus. Es geht darum, alle Frequenzen auf das selbe Level zu heben (aneinander anzugleichen), nachdem sie von Lautsprechern und Raum verfälscht wurden.

  24. Hallo Bert,

    alles klar. Ich werde mal alles um 6 Punkte absenken, evtl. noch 1 – 2 mal etwas ändern, aber dann hoffentlich alles so lassen können. Wie gesagt, der Klang derzeit ist soweit o.k. aber vielleicht geht es ja noch etwas besser 🙂

    vielen Dank auf jeden Fall für die Infos
    und Grüße
    Michael

  25. Hallo Bert,
    endlich mal eine -auch für Nicht-Tontechniker- geeignete Anleitung und Erklärung. Herzlichen Dank dafür.
    Wir haben unsere neue Anlage (Yamaha RX-V 683) + Heco Victa Prime 302 (4x), Heco Victa Prime Center (102) und Sub 252a jetzt mal nach deinen Vorgaben eingestellt.
    Vor allem die Änderung der automatischen Messung dahingehend, dass große Boxen erkannt wurden – Korrektur auf Klein + 80 Hz Einstellung bringt den Klang extrem differenzierter rüber…..man muss das eben nur wissen 🙂

    Die Center-Box klingt meiner Meinung nach jedoch besser, wenn ich sie auf “groß” lasse….

    Automatisch eingemessen wurde der Center mit +4,5 und die beiden Surrounds ebenfalls mit + Werten (2 / 2,5).
    Der Sub mit -6,0.
    Nur zum Verständnis: Ich regle jetzt den Center auf 0,0 – und passe die anderen Lautsprechen dementsprechend an (die gehen dann ins Minus).
    Den SUB habe ich auf + 6 gestellt, da er bei leiser Musik (ich höre bevorzugt leise…) auf AUTO manchmal nicht “anspringt” – Die Lautstärke des SUBs regle ich am SUB selbst….- könnte man den gefahrlos noch höher drehen?.
    Beste Grüße und vielen Dank
    Jutta

    1. Hallo Jutta,

      es ist durchaus legitim, den Center als “groß” weiter laufen zu lassen. Gerade tiefe Stimmen kommen so oft natürlicher rüber.

      Zur Verständnisfrage: richtig verstanden! 🙂

      Den Subwoofer kannst Du an sich schon noch deutlich höher drehen, insbesondere wenn Du generell nie bis an die Obergrenze aufdrehst. Bei Musik ist der Bass oft etwas schwach abgemischt für das durchschnittliche Hörempfinden. Für Filme ist er dann allerdings in der Regel zu laut. Wenn Du ihn zu weit aufdrehst (im Verhältnis zu den anderen Kanälen) hast Du eine starke Aufdickung im Bass und damit sehr früh ein unangenehmes Dröhnen bei bestimmten Frequenzen. Also nicht übertreiben.

      1. Hallo Bert,
        …ich war nur leicht verwirrt, wiel ich meine, in einem anderen Artikel von dir gelesen zu haben, dass man nicht ins Minus regeln soll… dann hab ich das dort flacsh interpretiert…
        Dank nochmal für die schnelle Antwort 🙂 .. ich bastel jetzt mal weiter an dem perfekten Sound 🙂
        LG Jutta

  26. Hallo Bert.

    Ich lese gerade begeistert einige Artikel von dir. Finde ich super wie hier von dir alles gut und verständlich erklärt wird. Danke dafür…

    Nun zu meinem Anliegen.
    Ich nutze das 5.1 System Ultima 40 System von Teufel. Die LS werden von einem Denon 3400H angefeuert.

    Nun habe ich schon öfters gelesen das man bis auf den SW, die Pegel nicht im Plusbereich stellen soll. Nach meiner Einmessung wurden meine LS auch alle (bis auf SW) auf Max 0db bis – 0db eingestellt/angezeigt.

    Nun im Laufe der Zeit habe ich mal ein wenig herumexperimentiert und habe die Pegel je nach Kanal (Blu-ray,Sat,Stereo) im Plusbereich gesetzt. Es kommt jetzt ein viel besser Sound aus den LS. Alleine im 5.1 Betrieb, sind nun die hinteren LS deutlich besser zu hören. Das allgemeine Klangbild hat sich nun deutlich verbessert. Ganz besonders bei niedriger Lautstärkeeinstellung.

    Nun bin ich aber verunsichert da immer wieder darauf hingewiesen wird die LS nicht im Plusbereich zu stellen. Wenn ich das so mache, dann muss ich die Lautstärke deutlich höher drehen, damit ich ansatzweise so einen Sound herausbekomme.

    Beim Denon AVR kann man auch u.a den Eingangspegel erhöhen. Dieser Stand in jedem Modus auf Null. Diesen habe ich auf +10 gestellt und habe auch dadurch ein deutlich besseres Klangbild im unteren und normalen Volumenbereich erhalten.

    Bin da gerade ein wenig verwirrt was ich nun machen soll, oder was am besten wäre? Bin da noch relativ unerfahren und habe bisher alles nach Gefühl und eigenen befinden reguliert.

    Ach ja hier ein paar andere Einstellungen von mir…

    Audi/Audyssey
    Mutes XT32 = Reference
    Dynamic EQ = Ein
    Offset = 0dB
    Dynamic Volume = Aus
    Audyssey LFC Aus

    Übernahme Frequenz alle auf 80Hz
    LFE 120HZ

    Alle LS sind auf klein gestellt.
    Die Dialogpegel-Anpassung habe ich auch ein wenig im Plusbereich gestellt, weil somit die Stimmen besser rüber kommen.

    Dynamic Volume habe ich ja auf Aus gestellt. Wenn ich dieses aber auf light stelle, dann ist alles viel Detaillierter zu hören. Was wäre da zu empfehlen? Light, Heavy, Medium oder doch besser Aus lassen?

    Ich hoffe mein Anliegen ist einigermaßen verständlich.

    Würde mich wirklich sehr über ein Feedback deinerseits freuen.

    Gruß Stefan

    1. Hi Stefan,

      vielen Dank für das Lob! Du bist einem ganz alltäglichen Effekt auf den Leim gegangen, der banaler kaum sein könnte: Lauter klingt besser!

      Ganz egal, ob du alle Kanäle gleichmäßig lauter machst oder den Eingangspegel erhöhst oder am Lautstärkeregler drehst: es ist am Ende alles das selbe. Du kannst die Kanalpegel bei <= 0 dB lassen. Die Eingangspegel veränderst du nur, wenn das Quellgerät zu laut oder zu leise ist. Und dann drehst du tatsächlich einfach nur die Lautstärke weiter auf. 🙂 Dynamic Volume solltest du höchstens auf Light setzen, nicht höher. Du ruinierst dir sonst den Dynamikumfang, was gerade der Witz an einem guten System ist.

      1. Vielen dank für deine Antwort.
        Ich werde mal alle Werte zurück setzen und mich noch mals damit beschäftigen. Dieses mal nur im +-0 Bereich

        Ich dachte halt immer das auf z.b Volume 35ig alles so leise ist und um nicht auf 60ig oder 70ig hochdrehen zu müssen, habe ich halt die Werte höher gedreht. Ich dachte halt immer, ” weniger Volume, weniger Stromverbrauch” und dadurch Entlastung für die Endstufen ‍

  27. guten tag

    ich habe seit ein parr wochen denn sony str-dh590 und er hatt keine crossover für denn sub selber nur front und rear

    ich habe die Ultima mk 40 dazu denn center als sr laufen meine Teufel CS 25 MK2
    und der sub Teufel K 300 SW

    nun hab ich das problem das ich ja trennung am sony für denn sub nicht habe also kein crossover

    Front ultima 40-20000hz
    center 85-20000hz
    sr 150-20000hz
    sub selber hatt 40-250hz

    atm versuch ich das tröhnen weg zu beckom aber ich schaff es nicht da dann der sub zu low wirt und ich dann erlich sagen muss dann brauch ich kein sub ..

    mein setup ist atm
    front 60hz center 80hz sr 120hz
    der sub ist auf 120hz und 3/4 lautstärke so beckom ich ein gutes brummen hin aber es passt nicht richtig der sony selber ist eigendlich echt top aber er hatt leider 2-3 sachen nicht was mein fsx 924k hatte …. können sie mir einen tip geben

    oder einen top res vorschlagen ?

    mfg

    1. Hallo Alexander,

      für den Subwoofer gibt es keine Crossover-Einstellung – an keinem AV-Receiver. Was sollte die denn auch bewirken? Für Subwoofer gibt es gelegentlich einen Low Pass Filter (LPF), evtl. auch High-Cut genannt. Der schneidet alles oberhalb einer bestimmten Frequenz ab, was aber nichts mit der Trennung zu den anderen Lautsprechern zu tun hat. Die Einstellung bewirkt das selbe wie der Regler am Subwoofer selbst, wenn es einen gibt. Du kannst diese Einstellung immer auf den höchsten Wert stellen, damit nichts verloren geht. Höhere Frequenzen bekommt der Subwoofer sowieso nicht ab, also ist der Filter überflüssig.

      Deine Trennfrequenzen F 60 / C 80 / S 120 Hz stellst du bitte auf 60-80 / 90-100 / 150-160 hoch, sonst gehen dir Anteile im Bass aus den Kanälen verloren.

      Das Dröhnen hat nichts mit falschen Einstellungen zu tun, sondern mit der Aufstellung deines Subwoofers und deinem Raum. Hierzu folgender Lesestoff für dich:

      1. Aufstellung des Subwoofers
      2. Subwoofer-Einstellungen verstehen und optimieren
      3. Trennfrequenz richtig einstellen
      4. Was gibt der Subwoofer wirklich aus?
  28. Eine kurze Verständnisfrage, wenn der crossover bei 120 Hz liegt und der LPF am Sub bei 80 Hz, entsteht dadurch nicht ein “Loch” zwischen 120 und 80 Hz?
    Und, sollte man lieber am AV Receiver oder am Subwoofer den Crossover und den LPF einstellen?
    Vielen Dank 🙂

  29. hallo, habe beim einmessen den sub auf der rückseite auf 0db und auf 100 hz beim einmessen gestellt , das ergebnis beim avr war dann -15 db, ist das okay , oder wäre ein anderer wert besser z.b nur – 8db
    danke kurt

    1. Die Auto-Power Funktion (aofern vorhanden) würde besser anspringen, wenn du die Lautstärke am Sub runter drehst und dann nochmal einmisst. Das ganze wiederholen, bis der AVR für den Subwoofer zwischen 0 und +5 dB einstellt.

      Den LPF am Subwoofer bitte voll aufdrehen, bei 100 Hz kann was abgeschnitten werden.

  30. meinst du mit lpf am subwoofer den crossove rauf 200 hertz beim anmessen drehen
    und dan beim abspielen auch so lassen

    muß dir wirklich auch ein kompliment für deine ausführlichen berichte machen, ich hoffe du bist mir nicht böse wenn noch ein paar fragen von mir kommen da ich komplett ein laie bin, ich muß dazusagen das ich über meine 7.2 anlage nur musik höre , und mir wichtig ist das der druck haupsächlich von vorne und relativ präziese kommt

    meinst du bei auto power funktion das ampliefire modus da hat mein canton sub. 10.2 on und automatische einstellung
    danke kurt

    1. meinst du mit lpf am subwoofer den crossover auf 200 hertz beim anmessen drehen
      und dan beim abspielen auch so lassen

      Ja, LPF (Low Pass Filter), Crossover, das ist im Wesentlichen immer das selbe. Der Regler am Subwoofer mit der Hz-Angabe. 🙂

      muß dir wirklich auch ein kompliment für deine ausführlichen berichte machen, ich hoffe du bist mir nicht böse wenn noch ein paar fragen von mir kommen da ich komplett ein laie bin, ich muß dazusagen das ich über meine 7.2 anlage nur musik höre , und mir wichtig ist das der druck haupsächlich von vorne und relativ präziese kommt

      Danke für das Lob! Wenn du ausführlichere Antworten brauchst, kannst du gerne die E-Mail-Beratung nutzen.

      meinst du bei auto power funktion das ampliefire modus da hat mein canton sub. 10.2 on und automatische einstellung

      Genau die. In der Regel ist das ein kleiner Schalter, bei dem man zwischen “On” und “Auto” wählen kann. Manchmal ist das auch gleich der Hauptschalter und es gibt noch die “Off”-Stellung.

  31. hallo bernd
    neue einmessunng einstellung direkt am sub 200hz, -15db, phase 0,raum mittel (habe ca 50qm). amplifire auf on
    ergebnis:
    front 70hz
    center 50hz
    surr. 40hz
    sur. back 50 hz
    lpf des lfe 100hz

    left -3db
    surr. -4db
    surr back -4db
    center -3db

    right -3db
    surr. -3db
    surr back 0 db
    sub +2db

    manueller equali.
    63- 16000hz (center surround surr. back front )alles auf 0
    kanal sub 25-160 hz steht auf -6db

    ist das für eine basiseinstellung okay . alles andere muß ich eh selbst ausprobieren (100% rockmusik)
    mein set
    onkyo tx 616
    sub 10.2
    front gle 490
    surr. le190
    back gle 420
    center ergoo 655 alles conton
    oder center nubert cs44
    danke im voraus

  32. Hallo Bert. Mit meinem 7.1 Nach einmessunng mit Denon 2300 und Ultima 40. Habe ich Front beide Gros 2m88 – 8,5 db Front Dolby atmos beide kleine einblend Quadral Phase A 5 80hz beide 2m94 Links-6db Recht-4,5db. Center 40 hz klein 2m45 -8,5 db. SR recht klein 40hz -7 db1,98m SR Links 2,96m 40 hz – 8,5 db
    Subwoofer 120hz – 12db zwischen Front Links und Center
    Audyssey
    Mutes XT32 = Reference
    Dynamic EQ = Ein
    Offset = 0dB
    Dynamic Volume Medium
    Manuell Front auf klein 60hz Center 100hz SR 80hz – quadral 90hz
    Nur hier bin ich verlorene für die Einstellung
    Dynamic EQ = Ein – lieber AUS
    Offset = 0dB
    Dynamic Volume Medium – lieber ligth
    Und der Rest kann bleiben Danke Bert für ein Tipps von Dir und alles gute für 2019, franck

    1. Hallo Franck,

      Dynamic EQ → ein, oder wie es dir besser gefällt
      Offset → keine Ahnung, was das in diesem Zusammenhang bedeuten soll
      Dynamic Volume → Light oder besser aus, nur aktivieren wenn sich jemand gestört fühlt

      Dir auch einen guten Start in 2019!

      1. Hey Bert, Danke für die Antwort
        Offset → Sorry falsch getippt. Danke Noch für deine Hilfe von dir habe ich die Trennung für die Übergang zum Subwoofer. Das wahre Klasse
        Sondern
        Dynamic Volume → Light
        Du haste geschrieben an Stephan

        Dynamic Volume solltest du höchstens auf Light setzen, nicht höher. Du ruinierst dir sonst den Dynamikumfang, was gerade der Witz an einem guten System ist.
        Und Über Dynamic EQ
        Du haste geschrieben
        Tendenziell sollte man spezielle Klangverbesserer eher aus lassen, wenn man gerne das hört, was wirklich abgemischt wurde. Aber wenn es Dir so besser gefällt, spricht ja nichts dagegen
        Mein Quell ist Film von Fernsehen alle Audio Format und CD Musik.
        Sorry Bert, jetzt das passt nicht zusammen für mich was du sagst trotzdem alles gute FRANCK

        1. Hallo Franck,

          es ist ein wenig schwierig, die komplexen Zusammenhänge über das Verständigungsproblem hinaus zu erklären. 😉

          Du kannst die meisten Einstellungen wirklich nach Belieben vornehmen. Du wirst über Monate und Jahre hinweg lernen, was dir gefällt und was die Einstellungen bewirken. Nimm dir die Zeit dafür und wirf auch immer wieder mal einen Blick in die Bedienungsanleitung. In einem halben Jahr verstehst du davon viel mehr als heute.

          1. Dankeschön Bert und ich gibt Dir recht Paris und Roma wahr nicht in ein Tags gechaft alles gut von ganz Herz franck der Franzose aus BERLIN

  33. Danke Bert. Noch ein Tipps vielleich noch bitte vor die eimessung die Lautstärke der Subwoofer auf 10Uhr oder 9Uhr Einstelle. Er steht zwischen Front Links und Center. Er gibt immer wieder -12db oder ist das so weit Ok Danke für die Antwort LG franck

  34. Hallo welche Einstellungen soll ich vor dem einmessen am sub vornehmen, kann der low pass auch auf LFE stehen während der Messung oder besser auf 120 hz und Lautstärke auf 9 Uhr Stellung vielen Dank

    1. Die Frequenz (LPF) so hoch wie möglich einstellen. Eine Einstellung “LFE” ist eher unüblich, bedeutet aber wahrscheinlich so viel wie “nichts abschneiden”. Da müsstest du mal in der Anleitung schauen, was das genau bewirkt.

      Die Lautstärke stellst du so ein, dass nach dem Einmessen für den Subwoofer ein Pegel zwischen 0 und +6 dB herauskommt.

  35. Und meine zweite Frage wäre noch: wie wirkt sich die audyssey xt 32 messung auf hallige Räume aus bringt das dann trotzdem eine Verbesserung oder komme ich um absorber nicht dran vorbei

  36. Hallo Bert
    Vielen Dank für deine tollen Artikel.Habe deine Seite vor kurzem entdeckt und schon viel gelernt. Danke dafür.

    Kannst du mir bitte bei einem Problem helfen?

    Eingemessen habe ich meine Lautsprecher damals mit einem Pegelmessgerät auf 75db.Folgende Werte kamen dabei raus.
    Front Left +4
    Center +3
    Front Right +5
    Surround Right +5
    Surround Left -1
    Subwoofer +1

    Nun habe ich in deinem Beitrag gelesen das man eher nach unten hin korrigieren sollte.ich habe dann denn größten wert genommen (+5db) und alle boxen um diesen wert reduziert.
    Eingestellt ist jetzt
    Front Left -1
    Center -2
    Front Right 0
    Surround Right 0
    Surround Left -6
    Subwoofer +1

    Ist das so richtig?spielen alle Lautschprecher jetzt immernoch gleich laut?

    Laut Pegelmessgerät muss ich im Setup des Recievers zB den Center auf -12db stellen damit das Pegelmessgerät 5db weniger anzeigt.

    Bin jetzt etwas verunsichert was richtig ist.Kann ich jeden Lautsprecher einfach um 5db absenken oder muss ich jede Box mit dem Pegelmessgerät neu einmessen?

    Weiterhin macht mir mein Subwoofer Probleme.angeschlossen ist er per y kabel,trennfrequenz auf max am subwoofer eingestellt und Lautstärke auf 10Uhr.

    Wenn er anspringt dann hört man immer so ein ploppen sag ich mal als ob er zu viel Eingangssignal erhält.ist schwer zu erklären.Kann er dadurch schaden nehmen?

    Vielen Dank für deine Hilfe.

    1. Hallo Sven,

      vielen Dank für das Lob! 🙂

      Die geänderten Werte sind so weit richtig. So lange du sie alle gleichmäßig veränderst, musst du nicht mit dem Pegelmessgerät neu messen. Einzig den Subwoofer hast du nicht verändert, der gehört ggf. auch um 5 dB abgesenkt. Ich würde die Einstellung allerdings so lassen oder sogar auf +5 dB erhöhen, und stattdessen die Lautstärke am Subwoofer selbst zurück drehen. Dann springt er schneller automatisch an und geht nicht immer gleich aus.

      Die Abweichungen des Pegelmessgeräts von den eingestellten Werten (-12 dB vs. -5 dB) kann verschiedene Ursachen haben, darunter das Pegelmessgerät selbst und dessen Einstellungen, oder die Raumakustik. Das kann ich so auf die Schnelle nicht beurteilen.

      Das Ploppen des Subwoofers kann normal sein. Manche machen das. So lange es nicht extrem laut ist, sollte das kein Problem sein. Ansonsten frag mal beim Hersteller nach.

  37. Vielen Dank für die Antwort.

    Der Subwoofer stand erst auf -3db.hatte ihn dann auf +1db angehoben.

    Sorry hatte mich in der Fragestellung verschrieben.

  38. 5.0 von 5 Sternen  1Rezensionen
    Hallo bert deine beschreibund ist echt gut und jetzt zu meine frage könntest du mir bei den einstellungen helfen ich habe diese system
    Teufel Ultima 40 Surround AVR 5.1-Set  aber komme mit den einstellungen nicht so klar würde mich auf ne antwort freuen vileischt könntesr du mir bei den werten helfen mfg

    1. Puh, bei den Teufel-Dingern kenne ich mich nicht so besonders aus. Da gehen vermutlich nur die einfachsten Sachen. Aber ich empfehle dir, unbedingt mal alles in Ruhe anhand der Bedienungsanleitung durchzugehen. Und wenn du dann irgendwo nicht weiter kommst, kannst du ja konkrete Fragen stellen. (Wenn es was längeres wird, dann aber bitte über die Beratung, das wird hier sonst zu viel.)

  39. Hallo Bert

    Guten Tag

    Ich habe den oben genannten Receiver inkl. Lautsprecher und Subwoofer gekauft:
    – Frontlautsprecher Q-Acoustics 3050i
    – Rear Lautsprecher Q-Acoustics 3010i
    – Center Lautsprecher Q-Acoustics 3090C
    – Subwoofer Bower Wilkins ASW608

    Nun habe ich beim Denon Receiver Audyssey laufen gelassen (mit den vorgegeben Einstellungen), folgende Werte sind dabei herausgekommen.

    Audio/Audyssey
    MultEQ XT32: Reference
    Dynamic EQ: Ein
    Dynamic Volume: Aus
    Audyssey LFC: Aus

    Lautsprecher/Übernahmefrequenz
    Front: 40Hz
    Center: 80Hz
    Surround: 90Hz

    Lautsprecher Config
    Front: Klein
    Center: Klein
    Subwoofer: 1 Lautsp.
    Surround: Klein

    Lautsprecher/Bässe
    Subwoofer Modus: LFE+Main
    LFE-Tiefpass-Filter: 120Hz

    Lautsprecher/Testton
    Front L: +2.0 dB
    Center: -4.5 dB
    Front R: -1.0 dB
    Surround R: -1.0 dB
    Surround L: +0.5 dB
    Subwoofer 1: 0.0 dB

    Lautsprecher/Abstände
    Front L: 3.06m
    Front R: 3.54m
    Center: 2.97m
    Subwoofer 1: 2.97m
    Surround L: 1.92m
    Surround R: 1.38m

    Muss ich hier noch etwas anpassen ggf. bei den Frequenzen?

  40. Hallo Bert,

    danke für den Artikel.

    Besonders die Hinweise zum manuellen einpegeln bei 70 DB sowie den Hinweis, dass alle Werte kleiner oder gleich null sein sollten, fand ich sehr hilfreich.

    Eine Frage habe ich aber doch noch: du schreibst, dass ausgehend von 70 DB bei allen Kanälen dann der selbe Wert angezeigt werden sollte.

    Rein subjektiv habe ich bei diesem Vorgehen das Gefühl, dass die Back Lautsprecher dann zu leise sind. Dies mag daran liegen, dass die Front Lautsprecher und der Center eine Nummer größer sind als die Back Lautsprecher.

    Spricht etwas dagegen, in diesem Fall den Pegel der Back Lautsprecher moderat zu erhöhen, zum Beispiel um 0,5 DB bis 2 DB?

    VG,
    David

    1. Hallo David,

      wenn das Testrauschen auf allen Kanälen gleich laut klingt, sind sie richtig eingepegelt. Was du dann später hörst ist die Abmischung vom Film oder der Musik, und die kann durchaus mal etwas frontlastig sein.

      Unabhängig davon kannst du beliebige Kanäle natürlich nach deinen Vorlieben lauter einpegeln. Das ist eigentlich eine gängige Vorgehensweise, um mehr von den hinteren Kanäle zu haben. Mache ich teilweise auch so.

  41. Hallo David,
    mein Subwoofer Canton AS 2020 SC hat einen Übertragungsbereich von 38-150 Hz.
    Meine Magnat-Interior-Lautsprecher (small) haben einen Übertragungsbereich von 90-32000 Hz (Front/Rear) und 80-32000 Hz (Center). Bei der Yamaha YPAO-Messung stellte ich die Übernahmefrequenz am Subwoofer auf 150 Hz (Maximum). Es wurde 200 Hz als Trennfrequenz ermittelt. Kann das richtig sein? Soll ich nachträglich eine andere Trennfrequenz am Subwoofer und/oder im AV-Receiver-Setup einstellen? Danke im voraus.

    1. Hallo Stephan,

      das klingt nach einer verkorksten Messung. Stell die Trennfrequenz mal auf 100 Hz und prüfe, ob dir dann was fehlt. Kann schon sein, dass die Lautsprecher weniger Bass können, als angegeben, aber 200 Hz scheint mir doch etwas hoch gegriffen.

      Am Subwoofer die Frequenz einfach voll aufdrehen.

      Grüße
      Bert

  42. Hallo Bert,
    Ich habe Nubert Aktivboxen als Front R L über symmetrische Kabel an einem Yamaha RX-A 3080 in einem ansonsten passiven 7.1.2 Setup. Beim Einmessen setzt der Yamaha den Abstand ca. 2 m über die tatsächliche Entfernung. Bei den passiven Boxen stimmt das in etwa. Sollte ich das korrigieren? Liegt das an den DSP der Boxen?
    Vielen Dank vorab,
    Olaf

    1. Hi Olaf,

      das kann durchaus sein, dass da irgendwas die Messung verfälscht. Die Aktivboxen sollten auf jeden Fall zum Einmessen so neutral wie möglich eingestellt sein. Korrigieren solltest du es auf jeden Fall – alle Lautsprecher (Subwoofer ausgenommen) sollten immer auf die exakten Abstände eingestellt werden.

  43. Hi Bert,

    erst einmal vielen, vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Das hat mir bei meiner Heimkino-Einrichtung wirklich enorm weitergeholfen!

    Eine Verständnisfrage hätte ich und zwar bezüglich dem Thema, dass man Lautsprecher besser nach unten als nach oben korrigieren sollte.
    Du schreibst: “Das hat den Grund, dass die Erhöhung auf die aktuelle Lautstärke-Einstellung addiert wird und Ihr so bei hohen Lautstärken über das Maximum gelangen könnt. Das kann Clipping verursachen oder andere unschöne Effekte haben. Schäden an den Lautsprechern sind einer davon.”

    Angenommen, alle Lautsprecher würden auf +5dB eingemessen werden und ich würde dann alle manuell auf 0dB stellen, dann müsste ich ja im Gegenzug dafür die Lautstärke vom AVR um 5dB erhöhen um wieder dieselbe Lautstärke zu haben. Das würde dann nach meinem Verständnis auf dasselbe hinauslaufen oder wo liegt da mein Verständnisfehler?

    Danke und alles Gute
    Chris

    1. So lange du dich im Bereich einer normalen Lautstärke befindest, ist das kein Problem. Du liegst da völlig richtig.

      Aber was ist, wenn du mal auf +14 dB aufdrehst? Dann liegst du tatsächlich bei +19 dB. Eigentlich ist aber bei +16 dB Schluss. Dann muss nur eine Spitze im Quellmaterial kommen und es haut dir evtl. irgendwas weg.

      Du drehst nicht so weit auf? Sobald du mal eine App zur Steuerung ausprobierst, passiert das ganz schnell aus Versehen.

      Wie auch immer, es gibt ja auch bei vielen AVRs die Möglichkeit, die maximale Lautstärke zu beschränken. Insofern ist der Tipp natürlich nichts für Leute, die wissen was sie tun. Damit geht man einfach nur auf Nummer sicher.

  44. Hallo,
    Wie Messe ich mit einem ibeam und audyssey?
    Leider muss ja der ibeam mitlaufen und das beeinflusst die einmesungen des subs, da die Couch mitschwingt und Geräusche erzeugt, nachtäglich hinzuschalten funktioniert nicht. Vielen Dank

      1. Hallo Bert, Freues Neues! Das ist ne gute Idee, muss ich mal testen. Ich würde gerne das LFE Signal nativ weiterleiten, aber ich sehe keine Möglichkeit beim Denon. Wie hast du bei dir eingemessen? Auch mit Y-Kabel? Vielen Dank

        1. Bei Yamaha hat man das Problem nicht, weil man nach dem Einmessen ganz einfach in alle Einstellungen eingreifen kann. Ich kann einfach den zweiten Subwoofer manuell aktivieren.

          Bei Denon verbietet das meines Wissens nach dieses unsägliche Audyssey. Am bedten kommst du, wenn du das deaktivierst und alles von Hand einstellst. Dann müsste das gehen. Ohne Gewähr. 😉

  45. Hallo , wenn ich meine Standboxen ( ich höre 2.0 ) einmesse , Yamaha RX A 3080 ,
    wird in der Meßkurve als tiefste Frequenz ( Frequenzband 1) 62,5 Hz angezeigt . Bei Musik ist der Bassbereich nicht so present wie beim Marantz SR 7009 , der ersetzt werden soll . Dafür hat der Yamaha in den Mitten mehr Druck und eine größere Bühne . Bei Marantz kann ich keine Kurve einsehen . Die Lautsprecher gehen doch tiefer runter . Wieso wird dann nur bis 62,5 Hz gemessen . Ich denke das soll die Trennfrequenz sein , aber es gibt doch nichts zu trennen ?!
    Vielen Dank

    1. Das ist nicht die Trennfrequenz, sondern einfach die Frequenz, auf die das erste Band des Equalizers eingestellt ist. Der stellt das so ein, wie er es für richtig hält. Tiefer macht bei den Hauptkanälen meist nicht viel Sinn.

  46. Hallo Herr Bert Kößler , ich verfolge mit Begeisterung ihr betrage und wirklich großes Lob von mir

    Ich habe mein Heimkino Teufel Ultima 40 mit Yamaha Rx A880 alles so einstellt dass ich eigentlich soweit zufrieden bin
    Alles so eingepegelt wie beschrieben, kein Wert über 0 etc 🙂
    Hab das auch soweit verstanden mit dem addieren der Lautstärke wenn man im + ist
    Mein Center hab ich auf -2,5 und darauf alle anderen so eingepegelt dass alle gleich laut sind.

    Meine Frage bezieht sich nun auf die Einstellung im Avr und zwar Dialogpegel, 1-3 einstellbar , addiert sich dieser Wert dann wieder auf die Pegel ? Sprich Center -2,5 mit Einstellung Dialogpegel 3 (Beispiel) bin ich dann bei +0,5 ? Obwohl ich noch im minus bin aber das nicht sehe in den Einstellungen?

    Meines Wissens werden nur Dialoge angehoben auf allen Ls und nicht das Klangbild zerstört

    Würde mich über eine Antwort freuen

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Robert,

      der Dialogpegel ist kein dB-Wert und wird deshalb auch nicht aufaddiert. Es handelt sich hier nur um eine Abstufung ohne Einheit (eben eine Stufe bzw. Level).

      Die Anhebung bewirkt eine Erhöhung der Lautstärke des Centers in einem bestimmten Frequenzbereich, in dem sich Stimmen üblicherweise bewegen. Damit könnte man sagen, dass sich die Funktion eher auf den Equalizer addiert. Wie viel das genau ist, müsste man jetzt bei Yamaha erfragen. Spielt aber eigentlich keine Rolle, weil man das ja nur nach Gehör einstellt.

  47. hallo Bert, wenn nach einmessung, die gros LS auf klein macht und die alle LS auf 80 Hz stell. ist die die vorgesehen werte sind ,, AUS,, denke ich der AVR gibt weiter wie her das eingemessen habe leistung für gros LS und sein trenfrequenz auch für die andere. oder denke ich falsch…… mit F,,G FRANCK

  48. Passt hier nicht 100 %.

    Vorab, tolle Seite hier, hole mir jede Menge Anregungen für mein Wohnzimmerkino.

    Habe mir neu einen Yamaha Vorverstärker CX-A 5200 und die Endstufe MX A 5200 gekauft.
    Ich möchte aktuell ein 5.2 (wird später eventuell noch erweitert) mit 2 aktiven Subwoofern anschließen. Jetzt muss ich ja dementsprechend den Vorverstärker mit der Endstufe verbinden, entweder per cinch oder xlr.
    Habe versucht mich einzulesen, aber bei Kabeln ist das so ein Ding, Stichwort Voodoo.
    Erkenntnis war immer cinch “billiger” wie xlr.
    Man bekommt aber auch schon 5 Stck. xlr-Kabel für 30,-€
    Können sie mir einen sinnvollen Kauftip für cinch bzw. xlr-Kabel machen?

  49. Hallo Bert,

    ich lese immer wieder, dass der LFE -10dB abgemischt wurde. Wenn ich nun mit dem Einpegelmessgerät am Denon das rosa Rauschen abspiele um für den Sub die richtige Lautstärke zu finden, hebt der AV das schon um +10 dB an oder kommt das on top zu diesen Einstellungen (alle Audyssey usw. sind aus)? Die gleiche Frage dann noch wenn ich über RWE rosa Rauschen einpegel. Danke

    1. Hallo Patrick,

      die Abmischung mancher Quellen ist eine Sache für sich. Da schlägt gerne mal etwas aus der Reihe.

      Wenn du mit REW messen kannst, solltest du einfach ganz normal einen ausgeglichenen Frequenzgang anstreben. Nach Belieben darf es im Bass auch gerne einen kleinen “Spaßhubbel” geben. Dann passt das schon.

      Und am Ende kannst du immer noch etwas mehr aufdrehen, wenn du das Gefühl hast, dass was fehlt.

  50. Ganz Tolle Anleitungen!

    Was mich jetzt interessieren würde. Was mache ich mit extrem abweichenden Werten? z.b. sagt mein yamaha receiver das die Trennfrequenz bei 40hz liegt, meine Dali Oberons machen aber bis 51hz. Auch die Entfernungen passen nicht, teilweise sind es bis zu 1.50m unterschied.

    Sollen diese Werte manuell korrigiert werden oder eher nicht?

    Klar ist, boxen müssen auf “klein” gestellt werden

    1. Hallo Marcel,

      wenn die Trennfrequenz zu tief angesetzt wird, liegt das meistens daran, dass die Lautsprecher sehr nah an einer Wand oder sogar in einer Raumecke stehen. Dadurch wird der Bass aufgedickt und der Lautsprecher spielt tiefer runter, als er eigentlich kann. Trotzdem solltest du die Trennfrequenz auf 60 Hz hoch korrigieren, oder eigentlich sogar auf 80 Hz.

      Wenn die Entfernungen falsch gemessen werden liegt das meistens an schlechter Raumakustik. Wahrscheinlich gibt es Reflexionen von irgendwelchen Wänden oder Glasflächen, die dann gemessen werden. Die Abstände korrigierst du auf jeden Fall immer nachträglich auf die tatsächlichen Werte (ausgenommen der Subwoofer, den so lassen wie er gemessen wurde, außer du weißt was du tust).

      Pegel kannst du nach Gehör einstellen.

        1. Nicht die Lautsprecher werden entlastet, sondern der AV-Receiver. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. 😉

          Je tiefer ein Ton, desto mehr Leistung wird benötigt, um ihn zu erzeugen. Deshalb fließt immer ein Großteil der aufgebrachten Leistung in den Tiefton. Nicht umsonst sind die meisten handelsüblichen Subwoofer aktiv, d.h. sie bringen ihren eigenen Verstärker mit.

          80 Hz ist ganz allgemein einfach ein guter Wert. Der Bass ist da nicht mehr ortbar und man hat noch richtig viel Freiraum, um was einzusparen.

          1. Danke Bert – Ich werde das heute mal testen ich dachte nur ich nehme 60 da die Dalis 51 angegeben haben

      1. Hallo Bert, ist die manuelle Korrektur Deiner Meinung nach auch erforderlich, wenn auf Höhe des Sitzplatzes Dipole (hier Nubert Nuline DS-60) eingesetzt werden und tatsächlich kein direkter Sichtkontakt zu den Membranen existiert, d.h. der Schall tatsächlich nur über Wandreflektion zum Hörer gelangt? Das Delta zwischen AVR Messung und tatsächlicher Entfernung entspricht grob dem Wandabstand des Dipols.

        Viele Grüße
        Christian

        1. Hallo Christian,

          ja, Dipole sind da auch so eine Ausnahme. Da kann man es in Erwägung ziehen, die gemessenen Werte beizubehalten. Ich würde dennoch versuchen, die Messergebnisse nachzuvollziehen. Wenn klar ersichtlich ist, dass der Schall offenbar über die Wandreflexionen gemessen wurde, kann man das so stehen lassen. Sollte sich dabei aber herausstellen, dass z.B. bei einem die Reflexion gemessen wurde, beim anderen aber eindeutig der Direktschall, würde ich das wohl aneinander angleichen. Ein zu großer Versatz zwischen den beiden Lautsprechern bringt sonst eine zusätzliche Hallkomponente ins Spiel. Das will man ja auch nicht unbedingt.

  51. Hallo Bert
    Habe die Yamaha-Kombi CX-A5200/MX-A5200. Zuerst will ich ein 5.2 System
    mit B&W 702 S2 / 705 S2 / HTM72 S2 / DB4S laufen lassen, später eventuell mal auf Atmos aufrüsten. Um die Yamahakombi bis dahin voll zu nutzen, will ich alle Lautsprecher über Bi-Amping anschließen. Gibt es da beim Einmessen etwas zu beachten, ist bis dato noch nicht geschehen, bin noch am Zimmer herrichten.

    1. Hallo Hans-Peter,

      beim Einmessen gibt es nichts zu beachten. Aber du musst natürlich die grundlegende Konfiguration der Endstufen zuerst richtig vornehmen. Das sollte in der Anleitung des MX-A5200 beschrieben sein. Normalerweise lautet das Stichwort dazu “Bridge-Modus”.

  52. Hallo,

    Mich würde das Schema 101 interessieren.

    Ich habe einen Denon X2000 und habe von diesem Schema noch nie gehört.

    Gibt es hier eine Anleitung beziehungsweise einen richtigen Guide von Denon?

    Laut der BDA soll man 8 Positionen verteilt auf dem Sofa einmessen. Die erste ist die Haupthörposition.

    Lieben Gruß
    Sven

    1. Hallo Sven,

      Schema 101 ist meines Wissens nach keine Empfehlung von Denon und auch nicht auf Denon-AVRs eingeschränkt oder in irgend einer Weise unterstützt. Ich kenne das auch nur aus einer Heimkino-Community, die du ziemlich schnell findest, wenn du den Begriff googelst. Es ist nur eine mögliche Verteilung der Messpunkte bei einer Mehrpunktmessung, so wie auch jeder AVR-Hersteller eine in seiner Bedienungsanleitung hat. Wie diese aussieht, findest du oben im Artikel.

  53. Hallo Bert,
    erstmal vielen Dank für deine super Seite, das Grundwissen, was man sich hier anlesen kann ist wirklich Gold wert!!

    Eine Frage zum Thema Trennfrequenz konnte ich aber noch nicht ganz klären:
    Habe mein Teufel Consono 35 um zwei Ultima 20 (als FL+FR) + Ultima Center erweitert, um das ganze auf 7.1.4 zu bringen (nach deiner 60°-Theorie). Jetzt sind die Consonos von dir so liebevoll getaufte “Brüllwürfel”, weshalb der Pioneer LX503 die Trennfrequenz auf 150Hz legt. Das ist für die Consonos auch so empfohlen, für die Ultimas aber eigentlich deutlich zu wenig, habe diese extra angeschafft, um die Stimmwiedergabe über die ganze Front ohne Sub zu bekommen.
    Was ist jetzt die bessere Wahl?
    1) FL + FR auf “groß”, Trennfrequenz auf 150Hz (für die Consono)
    2) alles auf “klein”, Trennfrequenz auf 150 Hz
    3) alles auf “klein”, Trennfrequenz auf z.B. 80Hz (Ultima geht bis 70Hz)

    bei 3) habe ich die Befürchtung, dass sich die Brüllwürfel ins akustische Nirvana verabschieden wenn’s runter geht…

    bin mal auf deine Antwort gespannt,
    Vielen Dank schonmal!!

    Gruß, Marv

    1. Hallo Marvin,

      sehr interessante Frage! Die stellt sich allerdings nur dann, wenn du einen AV-Receiver verwendest, der nur eine Trennfrequenz für alle Kanäle definieren kann. Das betrifft meist Modelle, die deutlich älter als 10 Jahre sind. Für den LX503 hab ich es jetzt auf die Schnelle nicht geprüft, kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der das nicht können soll. Das also zuerst mal prüfen.

      Wenn wirklich nur eine Frequenz eingestellt werden kann: Ausprobieren!

      1) Kommt eigentlich nicht in Frage, weil dir bei einer unteren Grenzfrequenz von 70 Hz zu viel verloren gehen würde, wenn du die Front auf Large stellst, obwohl sie es nicht können. Ist aber eine Option bei potenteren Lautsprechern, die gut bis 40 Hz runter kommen.
      2) Ist nicht so pralle, weil die Front dann zu viel verliert und der Bass ortbar wird. Dann hast du nichts von der größeren Front, weil sie sich weiterhin so verhalten wie Brüllwürfel.
      3) Im Zweifelsfall diese Option. Dann geht halt bei den Effekten ein bisschen was verloren, aber das ist weit weniger schlimm als bei der Front.

      Ich würde da eher so den goldenen Mittelweg einschlagen und bei 100 Hz trennen. Dann hat die Front noch genug zu tun und bei den kleinen Satelliten geht nicht ganz so viel verloren.

      1. Das war mal ne schnelle Antwort, Danke 😉

        Ja, der kann leider nur eine Trennfrequenz, sonst würde sich das ganze ja erübrigen…
        Dafür gibt’s beim AV noch die Funktion “Double Bass”, welche die Tiefen Frequenzen (nicht genauer Definiert) von FL, FR, C zusätzlich an den Sub gibt. Stell mir das so vor, dass die Front soweit runter geht wie sie eben kann, das ganze dann vom Sub sowieso begleitet und letztlich dann komplett übernommen wird. Das wäre evtl. eine Möglichkeit für 1) ?!

        Ich probier das ganze mal aus wenn ich’s stehen habe. Das Upgrade samt Umbau ins seperate “Kinozimmer” ist grad in der Planung, hatte das ein bisschen weiter in die Zukunft blickend formuliert in meiner ersten Nachricht…

        1. Ja, die Funktion kommt auch als mögliche Lösung in Frage. Die Definition wird genauer, wenn man die Funktionsweise nicht um drei Ecken beschreibt, wie die Hersteller. 😉 Es werden einfach die Frequenzen, die unterhalb der Trennfrequenz aus den Hauptkanälen herausgefiltert und an den Subwoofer übergeben würden, zusätzlich auf den Hauptkanälen belassen. Zumindest sollte das so sein, kann sein dass es da je nach Hersteller Unterschiede gibt.

  54. Hallo

    Vielen Dank für deinen Super Artikel. Er hat mir sehr Geholfen .

    Ich habe einen Denon AVRX 2500 und wéin 5,2.1 System. Als Boxen habe ich Verbaut .

    Center : Heco Aleva GT 32 Frequenzbereich von 35-42000HZ

    Front : 2 x Elac Coll

    Front Atmos : 2 x Quadral Phase 5

    Rear : 2 x Elac Coll

    Subwoffer : Elac 101.2 ESP

    Die Trenfrequenz ist für en Center bei 40 HZ Eingestellt . Ist das den Richtig ?

    Besten Dank im Vorau lg Stefan

  55. Besten Dank für deine Schnelle Antwort .

    Hätte Aber noch ein Paar Fragen .

    System wie Beschrieben : 5.2.1

    Denon AVRX 2500
    Center : Heco Aleva GT 32 Frequenzbereich von 35-42000HZ
    Front : 2 x JBL Controll One
    Front Atmos : 2 x Quadral Phase 5 von 80-20000HZ
    Rear : 2 x Elac Coll
    Subwoffer : Elac 101.2 ESP

    Einstellung am Verstärker ist.

    Front 120 Hz
    Center 80 Hz
    Surround 40 Hz
    Front Dolby 120 Hz
    Lautsprecher/Bässe
    Soubwoofer-Modus LFE
    LFE-Tiefpass 100 Hz

    Kann ich das so Lasse ? Habe das Gefühl das die Stimmen etwas leise und nicht so Kräftig sind . und auch der Bass nicht so Tief geht .

    Besten Dank im Voraus LG Stefan

    1. Von den Werten her sieht’s gut aus. Die hohen Trennfrequenzen nehmen dir halt den Grundton weg. Das kann eine Ursache dafür sein, warum es sich ein wenig dünn anhört. Der Lautsprecher-Mix ist schon abenteuerlich. Meine Empfehlung wäre, das Schritt für Schritt in ein einheitliches System zu überführen. Und dabei dann weg von diesen ganzen Brüllwürfeln, die nicht mal die 100 Hz vernünftig schaffen. Eine solide Basis muss schon sein.

      Hier noch eine andere mögliche Ursache, wenn die Stimmen zu schwach rüber kommen.

      1. OK . Welche Boxen soll ich den Autauschen ?

        Der Center ist doch eigentlich sehr gut. Und die Quadral Phase A5 für Dolby Atmos doch auch . Währen nur die 2 Front und Rear Speaker die mann Tauschen könnte . Standboxen kann ich leider nicht Stellen . Hättest du einen Tipp für mich mit den Boxen ? Ob der Elac Subwoffer gut ist kann ich so nicht Beurteilen . Finde ihn etwas Schwach . Wie Würdest du den die Übergansfrquenzen mit dieser Config einstellen ? 1000 Dank im Voraus LG Stefan

  56. Hallo Bert,
    ich finde immer wieder wertvolle Informationen in Deinen Aufsätzen.

    Ich betreibe einen Yamaha 2080 mit 7.0.2 Bestückung. Habe mir die Mühe gemacht, zunächst mal händisch einzurichten. Dazu hat mir mein Baumarkt-Meßlaser geholfen. Dann habe ich die Pegel justiert, wie man das eben so macht, nach Gehör.

    Herausgekommen ist, dass mit einer gewissen Unschärfe, aber doch erkennbar der Schalldruckwirkungsgrad der Lautsprecher sich wiederfindet. Also, bei gleichem Abstand und gleicher Grundbestückung aller Lautsprecher (Hoch und Mitteltöner) waren die Wirkungsgrade zu hören. Front (90 db/1W/1m), Surround und Surround Rear (87/88 db/1W/1m).

    Will sagen, da die Surround Gruppe weniger Abstand als die Front hat, mussten die Surround so gut wie gar nicht nachjustiert werden. Nur ein Surround hat einfach (Durchgang im Raum bedingt) gut 1 m mehr Abstand und braucht daher etwas Nachhilfe.

    YPAO hat fast nichts Neues gebracht. Die Abstände waren nur etwas ungenauer.

    Jetzt meine Fragen:

    Rechnet YPAO automatisch den Abstand in die Pegelbestimmung ein oder wird das einfach dem Mikrofon überlassen? Bin mir nicht sicher was passiert, der “Ausreißer-Surround”, der LS mit dem größeren Abstand ist der einzige Lautsprecher, wo YPAO und mein eigenes Hörempfinden etwas auseinander gehen.

    Ansonsten (nicht ganz ernst gemein) hätte ich gesagt, wozu braucht man YPAO, selber hören reicht doch und ein bischen Baumarkt-Spielzeug.

    Da ja empfohlen wird, einen Subwoofer einzusetzen, ich nun aber bewußt darauf verzichte um zwischen Musikhören und Kinokrach nicht dauernd an der Konfiguration rumzuspielen, wie sieht es mit der Verstärkerbelastung aus?
    Meine Lautsprecher haben alle 4 Ohm. Als älteres Semester habe ich auch nicht mehr als -20db Lautstärke gehört, sonst wird es mir unangenehm. Kann ich davon ausgehen (-20db = 1/4 Leistung oder noch weniger) dass den Endstufen da keine bleibenden Schäden entstehen (Am 2080 sind nur 6 Ohm oder 8 Ohm einstellbar, ist auf 6 Ohm eingestellt)? Ich rede vom Verstärker, nicht von meinen Ohren :-).

    1. Hallo Christian,

      dazu ist erstmal ganz wichtig zu wissen, dass ein Einmesssystem nicht nur deine Lautsprecher misst, sondern auch deinen Raum. Der Raum ist der Teil, der wesentlich mehr Einfluss auf den Klang hat.

      Rechnet YPAO automatisch den Abstand in die Pegelbestimmung ein oder wird das einfach dem Mikrofon überlassen?

      Ein Einmesssystem misst die Dauer, bis ein an den Lautsprecher gesendetes Signal vom Messmikrofon wieder eingefangen wird. Von daher wird erstmal alles dem Mikrofon überlassen, sonst bräuchte man ja generell keine Einmesssystem, wenn der AVR am Ende nicht drauf hören würde.

      Ein manchen Fällen kommt es bedingt durch die Raumakustik vor, dass eine Reflexion des Schalls an einer oder mehreren Wänden sich so hoch schaukelt, dass die Reflexion lauter am Hörplatz/Mikrofon ankommt, als der eigentliche Direktschall. Dann wird schon auch mal der Umweg ausgewertet, statt dem Direktschall. In solchen Fällen kommt es zu Messfehlern bzw. Interpretationsfehlern und der gemessene Abstand wird falsch eingestellt. Aus diesem Grund sollte man die Abstände ja auch nach dem Einmessen manuell korrigieren.

      Gleiches gilt für den Pegel. Der wird einfach gemessen und entsprechend korrigiert. Ob der Lautsprecher einen höheren Wirkungsgrad hat oder ein größerer Abstand ermittelt wurde, spielt dabei erstmal keine Rolle. Entscheidend ist, was ankommt. Aus dem selben Grund wie oben beschrieben kann das auch mal abweichen. Hier wäre dann die manuelle Korrektur mit Hilfe eines Schallpegelmessgeräts sinnvoll (oder einfach die Ohren benutzen).

      Ansonsten (nicht ganz ernst gemein) hätte ich gesagt, wozu braucht man YPAO, selber hören reicht doch und ein bischen Baumarkt-Spielzeug.

      Weil Einmesssysteme nicht nur Abstand und Pegel ermitteln (was tatsächlich nur für unbedarfte Anwender wichtig ist), sondern auch noch den internen Equalizer füttern und damit die Klangfarbe der meist unterschiedlichen Lautsprecher sowie die Raumeinflüsse auf den Klang aneinander angleichen. Damit du am Ende ein möglichst homogenes Klangbild hast, auch wenn du ein bunt zusammengewürfeltes System hast. Das willst du nicht manuell machen – außer du bist Profi.

      Kann ich davon ausgehen (-20db = 1/4 Leistung oder noch weniger) dass den Endstufen da keine bleibenden Schäden entstehen (Am 2080 sind nur 6 Ohm oder 8 Ohm einstellbar, ist auf 6 Ohm eingestellt)?

      Bleibende Schäden an den Endstufen wirst du bei heutiger Technik keine bekommen. Die Geräte haben alle eine Schutzschaltung drin. Wenn es zu viel wird, schalten sie kurz ab und gut ist. Bei -20 dB wird dir das allerdings eher nicht passieren.

      Wenn du aber den kompletten Bass über die Front laufen lässt, stellt sich die Frage, ob die Endstufen eines AVR (auch wenn es schon eines der besseren Modelle ist) überhaupt genug Leistung dafür liefern können. Da kann man mit einem externen Verstärker für die Front meist noch einiges herausholen.

      Ketzerische Frage: Warum glaubst du, ohne Subwoofer auskommen zu müssen? Es ist eine allgemeine Fehlannahme, dass echtes Stereo gefälligst nur mit 2 Lautsprechern und ohne Subwoofer zu hören sei. Und gerade für Kinobetrieb holt man da halt schon nochmal einiges mehr raus. Falls du Stereo unbedingt als Purist genießen willst, hättest du zum einen die Pure-Direct-Taste, zum anderen kann der 2080 aber auch zwei Settings speichern, zwischen denen du dann schnell umschalten könntest. Ich sehe da keinen Grund für einen Verzicht.

      1. Hallo Bert,
        Danke für Deine umfangreiche Antwort.
        Meine Frage hinsichtlich YPAO/Abstand/Pegel war eher so zu verstehen, ob YPAO voreingestellte Abstände berücksichtigt. Also – fängt bei jedem Meßlauf das System von vorne an oder merkt es sich, was vorher schon mal ermittelt und eingestellt wurde (automatisch oder manuell)? Schließlich kann man ja mehrere Raumpunkte messen lassen. Kann man dann auch die händische Messung einpflegen und evtl. gewichten lassen? Das macht ja vermutlich die Mehrpunktmessung mit dem Bumerang auch.

        Zu Deinem Hinweis auf die Equalizer Einstellung. In der Tat, Du Gans hast recht. Der Center ist von einem anderen Hersteller und da ist es dann auch keine Gerade mehr. Wieder was dazu gelernt. Hatte ich total übersehen (und überhört).

        …Raumakustik …
        Kann es sein, dass der geringe Unterschied zwischen YPAO und meinem Hörempfinden auch daran liegt, dass die 7 Lautsprecher eigentlich ideal im 60°/30° Winkel stehen (Habe mir Deine anderen Aufsätze durchgelesen), und daran dass es eben kein echtes Keller-Heimkino ist, sondern alles von Wand, Decke bis Fußboden aus Fermacell mit (Wärme-)Dämmung besteht? Und das der Raum nicht ganz symmetrisch genutzt wird?

        … kompletten Bass über die Front…
        Alle 7 Lautsprecher sind auf “groß” eingestellt. Bedeutet das nicht, dass der Bass (LFE) überall hin übertragen wird? Beim Bass hört man eben nicht mehr so gut, wo er herkommt.

        Im Moment halte ich mir das 2. Setting offen für Referenz-hören ohne Einstellungen. So lange man noch im Probier- und Optimiermodus ist, sollte man einen “Urton” hören können, quasi der Kammerton a auf Surround übertragen, meine ich zumindest :-).

        1. Meine Frage hinsichtlich YPAO/Abstand/Pegel war eher so zu verstehen, ob YPAO voreingestellte Abstände berücksichtigt.

          Nein, bei einer neuen Messung wird alles verworfen. Macht ja auch nicht viel Sinn, das System in irgendwelche Werte zu zwingen, die möglicherweise nicht stimmen.

          Mit der Mehrpunktmessung hat das nichts zu tun. Die verwendet die Abstände und Pegel auch nur vom ersten Messpunkt. Die übrigen Punkte machen nur die Auswirkungen für den Equalizer etwas weicher. Kann man sich sparen.

          Der Bumerang ist ausschließlich für die Winkelmessung da.

          Kann es sein, dass der geringe Unterschied zwischen YPAO und meinem Hörempfinden auch daran liegt, dass die 7 Lautsprecher eigentlich ideal im 60°/30° Winkel stehen […]

          Ob du mit oder ohne Einmessung hörst, kann einen riesigen Unterschied ausmachen, oder auch einen sehr kleinen. Wenn der Unterschied sehr gering ist, spricht das dafür, dass die Lautsprecher gut stehen und die Raumakustik okay ist → somit muss der AVR nicht mehr viel korrigieren.

          Alle 7 Lautsprecher sind auf „groß“ eingestellt. Bedeutet das nicht, dass der Bass (LFE) überall hin übertragen wird?

          Das hat zunächst mal nichts mit der Einstellung “groß” zu tun. Die sagt nur, für welche Lautsprecher der Bass auf den Subwoofer übertragen wird oder bei welchen er bleibt. Ob groß oder klein entscheidest du einzig daran, ob die jeweiligen Lautsprecher Frequenzen bis mindestens 40 Hz runter wiedergeben können. Liegen sie darüber → klein und die Trennfrequenz entsprechend einstellen.

          Wenn du keinen Subwoofer hast und der AVR dies auch entsprechend erkannt haben sollte, wird der LFE-Kanal auf die beiden Frontlautsprecher übertragen. Nicht auf alle.

          Im Moment halte ich mir das 2. Setting offen für Referenz-hören ohne Einstellungen.

          Das musst du nicht frei halten. Dafür gibt es Pure Direct. Lies mal die Bedienungsanleitung. 😉

          1. .. Lies mal die Bedienungsanleitung..
            Naja – ab und zu tu ich das ja. Allerdings habe ich “Pure Direct” immer nur auf das Hören von Musik-CDs bezogen (hifi) und genutzt. Und da kommt dann außer dem zugeordneten Stereopaar nirgendwo was raus (anders als bei einem Klangverbiegungsprogramm).
            Wenn es denn auch für Surround Aufnahmen funktioniert, um so besser. Habe noch nicht alles ausprobiert. Und dann gibt es ja noch den Modus “straight”. Bezieht sich anscheinend nur auf die Decodier-Optionen und Raumsimulationen, nicht auf die Distanz, Pegel- und EQ Einstellungen.
            In jedem Fall vielen Dank für den Hinweis.

            Die Hersteller (ich vermute nicht nur Yamaha) haben sich viel Mühe gegeben, die Lautsprechereinstellungen und Endstufenzuordnungen bildlich darzustellen. Ich würde es begrüßen, wenn sie das auch für den Signalfluß und die Signalverarbeitung schaffen. Könnten dadurch locker 30 Seiten Bedienungsanleitung sparen .. und bewahren Leute wie mich vor Freudschen Fehlleistungen. Gibt es das, sowas wie Signalflußdiagramme?

          2. Klar, das ist ja der Sinn von Pure Direct, dass es ohne jede Verarbeitung einfach alles durchlässt. Straight ist der richtige Weg, wenn du eine Verarbeitung durch YPAO willst, aber sonst keine Klangverbieger oder Upmixer drüber schrubben sollen. Offen gesagt halte ich von Pure Direct nicht viel, denn es ist in nahezu jedem Raum sinnvoll, dessen Einflüsse so gut es geht zu korrigieren. Dieser penetrante Purismus kommt aus dem Hifi-Bereich. Kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, aber besser ist es meist mit einer Korrektur.

            Signalflussdiagramme gibt es nicht so direkt. Aber ich finde die Darstellung schon ganz okay, wenn du im Menü die Informationen aufrufst. Da siehst du was rein kommt und was er daraus macht. Da muss man dann nur noch die ungewohnte Schreibweise verstehen (zum Beispiel “3/2/1” statt 5.1).

  57. Hallo,
    Ich verwende ein 7.1 System mit 2 Frontlautsprecher, die für gute Basswiedergabe auf “Large” eingestellt werden sollten. Die anderen 5 Lautsprecher ist ein Bose Acoustimass 10 set. Da dieses System mit einem Passiven Subwoofer ausgestattet ist, bin ich mir nicht sicher, ob ich die Lautsprecher alle auf “small” stellen soll. Ich hoffe, dass du mir helfen kannst. Als Aktiven Subwoofer wird ein Mivoc hype10 g2 verwendet. Die Trennfrequenz ist auf 100Hz eingestellt.

    1. Hallo Justin,

      ohne nähere Kenntnis der genauen Lautsprecher und der Verkabelung lässt sich das nicht beantworten. Ich kann nur so viel sagen: Du solltest das Bose-Spielzeug loswerden, ein paar ordentliche Lautsprecher für “hintenrum” kaufen und alles gemeinsam mit dem Aktivsubwoofer über einen AV-Receiver laufen lassen. Sonst ist jede Optimierung eigentlich zwecklos.

  58. Ich habe meine Anlage jetzt Etwas Optimiert

    Bin mit dem Ergebnis recht zufrieden .Nur muss ich um ordentlich Sound Zu Haben meine Lautstärke auf 35 Stellen und das finde ich etwas hoch .

    Verstärker Denon AVR X 2500
    Center Heco Aleva 32
    Frontspeaker 2X Heco Aleva GT 202
    Rear Speaker 2X Elac Cool ( Wird noch ersetzt durch Heco Aleva GT202)
    Atmos Spekaer Wandmontage 80 cm Vom Sitzplatz Quadral Phase A5
    Sub. Mivoc Hype 10 G2

    Meine Übernahmefreq

    Front 40 HZ
    Center 40 HZ
    Surround 60 Hz
    Top Middle 100 HZ
    Sub LFE 100 HZ

    Sind die Übernahmefreq ok ?

    Was mich wundert ist das er mit audyssey alle Lautprecher mit – Pegel Eingemessen hat .Ist das Normal ?

    Front L 3,5
    Center – 1,0
    Front R – 3,0
    Surround R -1,5
    Surround L – 05
    Top Middle R -2,5
    top Middle L -2,0
    SUB Steht auf +2

    Besten Dank im Voraus LG Stefan

    1. Hallo Stefan,

      das sieht so weit alles normal aus. Nichts ungewöhnliches dabei.

      Nur muss ich um ordentlich Sound Zu Haben meine Lautstärke auf 35 Stellen und das finde ich etwas hoch.

      “35” was? Das ist die Frage. 35 von 40 wäre hoch, 35 von 100 eher nicht. 😉

      Dass “lauter” besser klingt ist ganz normal und wird von fast jedem so empfunden. Die Stellung des Lautstärkereglers sagt allerdings nichts aus, da es immer auf das Hörempfinden, aber vor allem auch auf den Raum ankommt.

  59. Hey Bert,

    wie ist Deine Meinung hierzu:

    Da mein Sofa direkt an einem Billyregal steht , das wiederum direkt an der Rückwand steht und ich auf Ohrhöhe im Billy Basotect Absorber “implementiert”habe, sollte ich diese zum Einmessen entfernen oder am Platz lassen?
    Der MLP Messpunkt wäre ca. 20cm vor dem Absorbern.
    Oder einfach weiter weg (50cm?) messen?

    Center und Front klingen mit diesen Absorbern definitiv besser 🙂

    Danke und VG
    Thomas

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