Raumakustik

Die Raumakustik ist eines der wichtigsten und zugleich am meisten vernachlässigten Themen im Heimkino. Viel zu schnell kauft man sich neue Lautsprecher oder einen besseren AV-Receiver und bezahlt dafür vierstellige Beträge. Das kann grundsätzlich eine Verbesserung bewirken. Meistens ist es aber so, dass nur ein Bruchteil des Geldes notwendig ist, um mit Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik einen viel deutlicher hörbaren Effekt zu erzielen.

Alle wichtigen Informationen für den Einstieg vermittelt dir unser Videotraining zum Thema Raumakustik kompakt und nachvollziehbar.

Zuerst solltet Ihr immer den störenden Nachhall beseitigen. Mit Teppich und Vorhängen erzielt Ihr zwar schon hörbare Ergebnisse, dämpft den Raum damit aber nur im Hochton und sorgt so für einen dumpfen Klang. Ein Überblick über die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik sollte ein guter Einstieg sein. Eines vorweg: Eierkartons zählen nicht dazu.

Poröse Absorber sind eine weitaus bessere Lösung, um den Nachhall über ein größeres Frequenzspektrum zu reduzieren und so für ausgewogenen Klang zu sorgen. Um den Raum damit nicht versehentlich zu überdämpfen, sondern einen lebendigen Klang zu erhalten, könnt Ihr außerdem Diffusoren einsetzen. Die größten Schwierigkeiten bei der Raumakustik bereiten aber die Raummoden im Tiefbass – diesem Effekt ist nicht so leicht beizukommen.

Mit Schallisolierung nach außen, damit Familie und Nachbarn von Euren Bass-Orgien nichts mitbekommen, hat Raumakustik im übrigen fast nichts zu tun.

1 Schritt zurück, 10 Schritte vor

Vom Heimkino zum Multifunktionskeller

Jedes Heimkinoprojekt ist anders – und dieses hier war ganz besonders anders! So viel kann ich schon mal versprechen. Wer schon ein Heimkino hatte und dann ein zweites in Angriff nimmt, hat damit normalerweise eine Steigerung an Kinoatmosphäre im Sinn. Aber das ist nicht immer die treibende Kraft. Wie Norbert sein Heimkino eingestampft und in ein gigantisches Wohnzimmer-Kellerkino umgebaut hat, das liest du hier.

Alle Fotos: Norbert G.

Angefangen hatte nämlich alles damit, dass das heimische Wohnzimmer aus familiären Gründen in den Keller ausweichen musste. Das kann einen schon mal hart treffen – aber nicht, wenn es so wie hier gelöst wurde. Das Spannende daran: In besagtem Kellerraum befand sich bereits seit 13 Jahren ein Heimkino!

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Podcast Episode 8

Unsere besten Entscheidungen beim Heimkino-Ton

Eine wesentlich konstruktivere Episode als die vorangegangene: Florian und Bert erzählen von ihren besten Entscheidungen zum Heimkino-Ton. Hier könnt ihr euch inspirieren lassen, worauf ihr beim Bau eures Heimkinos Wert legen solltet.

Podcast Episode 7

Unsere größten Fehler beim Heimkino-Ton

Aus unseren Fehlern könnt ihr lernen: In Episode 7 des Podcasts berichten Florian und Bert von ihren größten Fehlern beim Heimkino-Ton. Ein spannender Ausflug durch das Jammertal. Mitleidsbekundungen bitte einfach in den Kommentaren hinterlassen.

Kreative Ideen mit Basotect

Du wünschst dir einen angenehmeren, weniger halligen Klang im Wohnraum? Besseren Sound im Wohnzimmerkino oder HiFi-Zimmer? Kindergeschrei und Geschirrklappern dürfen gerne gedämpfter klingen?! Dann könnten dir Deckensegel aus Akustikschaumstoff weiterhelfen. Hier erkläre ich, wie du solche Absorber einfach selbst bauen kannst.

Fertige Absorberlandschaft mit passenden Lampen ergänzt.

Gegenüber den typischen, mehrere Meter großen Deckensegeln hat die vorgestellte Lösung folgende Vorteile:

  • Einfach zu bauen
  • Leicht aufzuhängen, auch alleine
  • Hält auch an instabilen Decken problemlos
  • Kann einfach in eine neue Wohnung mitgenommen werden
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Wunderbare Verwandlung

Vom Wohnzimmer zur Nerd-Höhle

Ich bin ja schon immer so ein wenig neidisch, wenn jemand einen ganzen Raum voller Figuren und Replika ansammelt. So viel cooler Kram, dass man stundenlang nur gucken könnte. Bei unserem Kunden Michael ist diese Sammlung direkt mit in den Kinoraum gewandert. Und doch sollte der Raum noch ein wenig an ein Wohnzimmer erinnern.

Alle Fotos: Michael W.

Dieses Projekt war definitiv außergewöhnlich, denn hier ging es nicht einfach darum, ein Heimkino nach gängigen Methoden aufzubauen oder ein Wohnzimmer akustisch zu verbessern. Nein, hier hatten wir es vor allem mit einer Sache zu tun: Unmengen an Glas! Vitrinen über Vitrinen, alles gebaut, um die wertvolle Sammlung ins rechte Licht zu rücken. Akustisch war das natürlich eine mittelgroße Katastrophe.

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