Serie AV-Receiver Einstellungen (Teil 1 2)

AV-Receiver Einstellungen anpassen

Nachdem du das automatische Einmesssystem deines AV-Receivers genutzt hast, um ihn die (hoffentlich) optimalen Einstellungen für dein Heimkinosystem selbst vornehmen zu lassen, folgt der eigentlich spannende Teil. Du kannst in die Einstellungen nachträglich eingreifen, sie anpassen und optimieren. Hier fängt der Spaß erst richtig an.

Lautsprecher-Abstand

Für ältere AV-Receiver oder günstige Einsteigermodelle, die kein automatisches Einmesssystem haben, sind die folgenden Informationen ebenfalls essenziell. Dann kannst du direkt hier starten. Wenn du aber ein Einmesssystem mit dazugehörigem Messmikrofon hast, starte mit dem vorherigen Artikel, falls du ihn noch nicht kennst.

Nach jeder akustischen Veränderung im Raum musst du neu einmessen. Deshalb optimiere am besten zuerst deine Raumakustik. Unser Videotraining zeigt dir, wie es geht.

Die automatische Einmessung ist fertig, das Messmikrofon wieder im Schrank verstaut. Jetzt liegt es an dir, alle Einstellungen zu prüfen. Nicht immer trifft der AV-Receiver die richtigen Schlussfolgerungen aus seinen Messergebnissen – oder die Messung war ganz einfach ungenau.

Die folgenden Einstellungen kannst du auch durchgehen, wenn der AV-Receiver keine Möglichkeit zum Einmessen bietet und du alles von Hand einstellen musst.

Lautsprecher

Das Lautsprecher-Setup muss korrekt angezeigt werden. Beinahe jeder AV-Receiver bietet heute eine grafische Darstellung eines virtuellen Raums mit Lautsprechern. Alle Lautsprecher, die du angeschlossen hast, müssen darauf zu sehen sein. Oft wird diese Einstellung auch schon vor dem Einmessen getroffen.

Größe

Für alle Lautsprecher lässt sich die Größe in meist 2 Stufen auswählen:

  • small bzw. klein
  • large bzw. groß (manchmal auch full range oder full band genannt)

Der AV-Receiver erkennt anhand der Frequenz, die ein Lautsprecher noch ausreichend kräftig wiedergeben konnte, ob er als groß gelten kann. Zumindest sollte das so sein. Hier zeigen sich gerne Fehlinterpretationen der Messungen.

Die Empfehlung, wie man seine Lautsprecher einstellt, lautet aber ohnehin anders: Sofern du einen Subwoofer angeschlossen hast, stellst du alle Lautsprecher auf klein ein – auch dann, wenn es sich um große Standboxen handelt! Ohne Subwoofer sollten zumindest die Front-Lautsprecher groß sein.

Lautsprecher-Größe
Alle Lautsprecher wurden nachträglich manuell als „klein“ konfiguriert.

Es mag unsinnig erscheinen, sich teure Standlautsprecher zu kaufen, diese dann aber als klein zu deklarieren. Ist es aber nicht. Hier ein paar Gründe dafür:

  • Der AV-Receiver wird so von den tiefsten Frequenzen entlastet – es bleibt mehr Power für die höheren Frequenzen.
  • Der Subwoofer übernimmt den Rest. Das kann er sowieso viel besser und er bringt seinen eigenen, leistungsfähigeren Verstärker dafür mit.
  • Zudem ist eine einzelne Bassquelle akustisch leichter in den Griff zu bekommen.

Ausnahmen von dieser Regel gibt es natürlich auch: Bei Verwendung einer separaten Endstufe, bei häufiger Nutzung für Musik oder wenn es ganz einfach deutlich besser klingt ist groß für die Frontlautsprecher die bessere Einstellung. Sehr wahrscheinlich hast du dich dann aber schon mehr mit der Materie befasst und würdet es wissen, welche Einstellung angebracht ist.

Abstände

Durch die Verzögerung der beim Messmikrofon eintreffenden Signale kann der AV-Receiver den Abstand der Lautsprecher zum Mikrofon berechnen. Aus den Abständen berechnet er wiederum die notwendige Verzögerungszeit für jeden Kanal.

Lautsprecher-Abstand
Man erkennt deutlich, dass das Messmikrofon etwas rechts der Mitte aufgestellt wurde.

Sinn des Abstands bzw. der Verzögerungszeit ist es, alle Lautsprecher virtuell auf den selben Abstand zum Hörplatz zu bringen. Würden alle Lautsprecher im selben Moment einen Impuls abgeben, sollte dieser zur selben Zeit beim Hörer ankommen. Das Signal von weiter entfernten Lautsprechern muss somit früher losgeschickt werden.

Die Verzögerungszeiten gleichen also unterschiedliche Abstände aus. Jetzt könntest du die gemessenen Abstände nachträglich im Raum exakt ausmessen (am besten mit einem Laser-Entfernungsmessgerät) und die vom AV-Receiver festgelegten Werte so durch genauere Angaben korrigieren. Aber Achtung…

Was gemessen und eingestellt wurde, ist die „akustische Entfernung“ – nicht die tatsächliche Entfernung im Raum!

Auch wenn Entfernungen in Metern angezeigt werden, denkt der AV-Receiver intern immer noch in Verzögerungszeiten. Verzögerungen kommen nicht nur durch räumliche Entfernungen zustande.

Korrigiere niemals die automatisch ermittelte Entfernung in folgenden Fällen (es sei denn, du weißt genau, was du tust):

  • beim Subwoofer
  • bei Aktivlautsprechern
  • bei Lautsprechern, für die du eine separate Endstufe nutzt
  • wenn du noch ein zusätzliches, vorgeschaltetes DSP verwendest

Kurzum: bei allen Lautsprechern, die nicht direkt am AV-Receiver selbst hängen.

Durch aktive Module, DSPs und sonstige Elektronik können sich weitere Verzögerungen im Bereich von einigen Millisekunden ergeben, die von einer Messung erfasst und berücksichtigt werden. Die angezeigte Entfernung wird dann größer, als sie tatsächlich im Raum ist.

Hier ist es also sinnvoll – ja eigentlich schon erforderlich – augenscheinlich falsche Abstandsangaben bewusst zu akzeptieren.

Hintergrundwissen: Bei AV-Receivern, die bis Anfang der 2000er Jahre gebaut wurden, musste man grundsätzlich die Verzögerungszeit manuell einstellen, indem man den Abstand anhand der Schallgeschwindigkeit in Millisekunden umrechnete. Das ist heute zum Glück wesentlich einfacher.

Lautstärke / Pegel

Mit wachsender Entfernung des Lautsprechers sinkt auch dessen Lautstärke am Hörplatz. Hinzu kommt, dass unterschiedliche Wirkungsgrade der Lautsprecher zu starken Abweichungen bei der Lautstärke führen.

Diese Unterschiede gleicht der AV-Receiver aus, indem er jeden einzelnen Kanal um ein paar Dezibel (dB) anhebt oder absenkt. Wie auch die Abstände, werden die Werte im Menü für jeden einzelnen Lautsprecher angezeigt und können nachträglich manuell angepasst werden.

Pegel nach Gehör einstellen

Für die Überprüfung und manuelle Korrektur bietet der AV-Receiver die Möglichkeit, einen Testton auszugeben, das sogenannte rosa Rauschen.

Rosa Rauschen

Dabei rauscht es nacheinander in jedem Lautsprecher für ein paar Sekunden (oder so lange du willst). Am Hörplatz sollte sich das Rauschen immer gleich laut anhören.

Das ist zugleich die alte, manuelle Art, die richtigen Lautstärken zu ermitteln, die gerade für Einsteiger auch völlig ausreichend ist.

Insbesondere berücksichtigt diese Vorgehensweise als einzige dein Gehör: Wenn du einen leichten Hörschaden hast – vielleicht ohne es zu wissen – stellst du das System so auf dein Gehör ein, anstatt neutral. Das kann richtig oder falsch sein.

Ein Schallpegelmessgerät verwenden

Genauer geht es mit einem Schallpegelmessgerät, das die Lautstärke an einem bestimmten Punkt ziemlich genau misst. Unsere Ohren können uns täuschen. Mit einem Schallpegelmessgerät wird die Lautstärke unmissverständlich als Zahl in Dezibel angezeigt.

Das Schallpegelmessgerät sollte einen A und C Filter haben, wobei du den C-Filter verwendest.

Die Vorgehensweise ist im Grunde dieselbe. Du lässt den AV-Receiver das rosa Rauschen abspielen und misst die Lautstärke mit dem Schallpegelmessgerät am Hörplatz. Beim ersten Lautsprecher drehst du den Lautstärkeregler so weit auf, dass das Schallpegelmessgerät einen Wert um die 80 dB anzeigt. Bei allen anderen Kanälen sollte dann der selbe Wert angezeigt werden – wenn nicht, korrigierst du ihn im Setup des AV-Receivers entsprechend.

Achte darauf, dass sich nichts zwischen dem Schallpegelmessgerät und dem aktuellen Lautsprecher befindet.

Lieber nach unten korrigieren, als nach oben

Lautsprecher-Pegel
Kein Wert, mit Ausnahme des Subwoofers, ist größer als 0.

Unabhängig davon, wie du die Einstellungen vornimmst, solltest du auf folgendes achten: Einzelne Lautsprecher sollten eher nach unten korrigiert werden, als nach oben.

Ein Beispiel: Anstatt die Front bei 0 dB stehen zu lassen und den Center auf +2 dB zu erhöhen, solltest du lieber den Center bei 0 dB belassen und die Front auf -2 dB absenken. Bewege dich also möglichst mit keinem Lautsprecher zu weit in den Plus-Bereich.

Das hat den Grund, dass die Erhöhung auf die aktuelle Lautstärke-Einstellung addiert wird und du so bei hohen Lautstärken über das Maximum gelangen kannst. Das kann Clipping verursachen oder andere unschöne Effekte haben. Schäden an den Lautsprechern sind einer davon.

Wie immer gilt aber: Wenn du weißt, was du tust, ist alles erlaubt. Wenn du dein System zum Beispiel exakt auf eine bestimmte Lautstärke einpegeln willst, kann es durchaus notwendig sein, nach oben zu korrigieren.

Trennfrequenz

Einige AV-Receiver ermitteln auch die optimalen Trennfrequenzen für alle Lautsprecher. Das ist die Frequenz, unterhalb der alle Signale der Hauptlautsprecher an den Subwoofer umgeleitet werden – zusätzlich zu den Signalen aus dem LFE-Kanal, den der Subwoofer ohnehin wiedergibt.

Der AV-Receiver erkennt an den Messungen der Hauptlautsprecher, ab welcher Frequenz diese ihre volle Stärke entfalten. (Technisch gesprochen: ab welcher Frequenz das Signal nicht mehr kritisch abfällt.) Knapp darüber sollte er die Trennfrequenz ansetzen.

Steigender bzw. sinkender Frequenzgang der Hauptkanäle bzw. des Subwoofers. Überschneidung der Linien auf Höhe der Trennfrequenz.
Übergang der Tiefbassanteile der Hauptkanäle an den Subwoofer, wenn eine Trennfrequenz von 80 Hz eingestellt ist.

Das dürfte in der Regel zwischen 60 und 100 Hz sein. Bei sehr kleinen Lautsprechern kann die Trennfrequenz durchaus auch höher liegen. Die Einstellung wirkt sich nur auf Lautsprecher aus, die auf small eingestellt sind.

Wenn der AV-Receiver die Einstellung nicht vorgenommen hat, stellst du sie ggf. manuell ein. Für deine Lautsprecher sollte es eine Empfehlung des Herstellers dafür geben.

Wenn du keine Informationen darüber finden kannst oder andere Zweifel hast, wähle 80 Hz als Trennfrequenz aus.

Equalizer

Viele AV-Receiver verfügen mittlerweile über einen eingebauten Equalizer, der für jeden Kanal separat eingestellt werden kann. Das ist der vierte Punkt, für den der AV-Receiver die Messergebnisse verwendet.

Durch das Einmessen weiß der AV-Receiver, welche Frequenz wie laut ist. Dafür gibt er den Testton von der tiefsten bis zur höchsten hörbaren Frequenz wieder.

Sinus Sweep, 20 Hz bis 20 kHz, 2 Sekunden

Er erstellt daraus eine Kurve, die genau entgegengesetzt zum Messergebnis wirkt. Der tatsächliche Frequenzgang in deinem Raum wird so begradigt.

Häufig werden Equalizer dafür verwendet, den Klang in verschiedenen Frequenzbereichen etwas anzuheben, um gewisse Vorlieben zu unterstützen. Man kennt das von Musik-Playern wo es vordefinierte Equalizer-Einstellungen für Musik-Genres gibt.

Die meisten AV-Receiver bieten ähnliche Möglichkeiten, die jedoch mit „neutral“, „natürlich“, „linear“ oder ähnlich benannt sind. Das ist weitaus weniger verfälschend.

Der eigentliche Sinn eines Equalizers ist es aber, wie der Name schon sagt, alle Frequenzen auf die gleiche Lautstärke zu bringen (sie aneinander anzugleichen). Bedingt durch den Frequenzgang der Lautsprecher und die Raumakustik kommt nicht jede Frequenz gleich laut am Hörplatz an. Manche Lautsprecher tragen im Bass etwas zu dick auf, andere bei den Höhen – bei manchen Modellen ist der Frequenzgang eine totale Achterbahnfahrt. Noch schlimmer sind die Einflüsse deines Raums auf den Frequenzgang.

Aufgabe des Equalizers ist es also, die zu leisen Frequenzen zu verstärken und die zu lauten Frequenzen abzuschwächen. Zusätzlich kann eine bestimmte gewünschte Klangcharakteristik erzeugt werden.

Manuelle Eingriffe in den Frequenzgang

In vielen Fällen bietet es der AV-Receiver an, in die Korrektur-Kurve einzugreifen und sie nach eigenen Wünschen anzupassen. Das solltest du nur machen, wenn du halbwegs weißt, was du da tust. Man kann sich den Klang damit ziemlich verbiegen.

Normalerweise solltest du Anpassungen nur unterstützt durch manuelle Messungen der Akustik vornehmen. Das wäre jetzt aber ein Kapitel für sich. Das Messmikrofon des AV-Receivers ist dafür ungeeignet und es fehlt noch an anderem Equipment.

Was hingegen einigermaßen bedenkenlos möglich ist:

  • Du kannst die Equalizer-Einstellungen abschwächen, indem du die Kurve etwas glatter machst. Das schadet erstmal nicht, wenn dir die Einstellungen an manchen Stellen etwas überzogen erscheinen.
  • Du kannst den Equalizer komplett deaktivieren bzw. die Kurven komplett glatt ziehen. Das ist zwar nicht unbedingt eine Verbesserung, aber auch nicht anders, als hätte der AV-Receiver gar keinen Equalizer an Bord.

Weiterhin bieten die meisten AV-Receiver einen Pure/Direct-Modus, mit dem alle diese Einstellungen vorübergehend umgangen werden. So verlierst du die Einstellungen nicht, kannst aber trotzdem hören, wie es gänzlich unverändert klingt.

Subwoofer

Für den Subwoofer gelten etwas andere Regeln. Die automatischen Einmesssysteme haben mit Subwoofern so ihre Probleme. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die mitgelieferten Messmikrofone nicht die besten sind. Insgesamt ist der Bass aber ein recht kritisches Feld, bei dem eher etwas Gefühl und Freude am Experimentieren gefragt ist.

Abstand

Auch für den Subwoofer wird ein Abstand eingestellt. Ziel ist es, seine Schallwellen mit denen der Front-Lautsprecher in Einklang zu bringen, damit es keine Auslöschungen gibt. Zwar sollten die anderen Lautsprecher auf klein eingestellt sein und deshalb nicht allzu tiefen Bass von sich geben, aber es gibt trotzdem Überschneidungen im Bereich der eingestellten Trennfrequenz.

Wahrscheinlich wird der durch das Einmesssystem ermittelte Abstand nicht dem realen Abstand des Subwoofers zum Hörplatz entsprechen oder sogar einen völlig utopischen Wert haben. Das ist völlig normal, denn im Tiefbass wird niemals der Subwoofer selbst gemessen, sondern immer nur das, was der Raum aus dem Bass macht. Dadurch ist es nicht immer nachvollziehbar, was der AV-Receiver da macht.

Behalte den Wert zunächst bei und teste das Ergebnis. Wenn der Bass nicht stimmt, kannst du den Wert später immer noch korrigieren.

Achte beim Einmessen übrigens auch darauf, dass der Phasenregler am Subwoofer auf 0° eingestellt ist. Abstand am AV-Receiver und Phase am Subwoofer sind zwei Einstellungen, die am Ende die selbe Sache bewirken wollen.

Lautstärke / Pegel

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der AV-Receiver nach dem Einmessen die Lautstärke des Subwoofer-Ausgangs in eine Richtung an den Maximalwert gebracht, zum Beispiel auf -10 dB oder +10 dB. Das ist ein typisches Maximum für die Korrektur der einzelnen Kanäle.

Weil der Subwoofer seinen eigenen Lautstärkeregler hat, war er während der Messung wahrscheinlich zu leise oder zu laut eingestellt. Der Bereich, in dem der AV-Receiver den Kanal justieren kann, ist zu gering, und so stößt er direkt an eine Grenze.

Wenn das der Fall ist, drehst du die Lautstärke am Subwoofer deutlich zurück (bei gemessenem Pegel von deutlich unter 0 dB) bzw. weiter auf (bei Pegel von über 0 dB). Dann führst du die Messung gleich nochmal durch. Das wiederholst du so lange, bis der AV-Receiver den Subwoofer nach der Messung halbwegs genau bei 0 dB einpegelt. Das hat auch gleich den Vorteil, dass der Subwoofer bei leisen Signalen rechtzeitig aus dem Standby erwacht.

Alleine aus diesem Grund ist es sinnvoll, zunächst mal eine Einpunktmessung durchzuführen, bevor du die aufwendige Mehrpunktmessung machst.

weitere Details zu den Einstellungen am Subwoofer

Andere Bass-Einstellungen

Du wirst im Menü deines AV-Receivers wahrscheinlich noch weitere Einstellungen für den Subwoofer finden – oder besser gesagt Einstellungen, die sich „irgendwie nach Bass anhören“.

Dazu zählt der Subwoofer-Modus (Stichwort: LFE+Main) und der LFE-Tiefpass-Filter.

Das sind zunächst aber keine Einstellungen, die sich aus dem Ergebnis der automatischen Einmessung ableiten. Deshalb sind sie hier auch nicht Thema des Artikels.

hier findest du weitere Informationen zum LFE-Kanal

Das Einmesssystem kann eine schlechte Lautsprecher-Aufstellung nicht retten. Sieh dir deshalb unbedingt unser Videotraining an, um das beste Ergebnis zu bekommen.

Damit hast du alle wesentlichen Informationen, um die Einstellungen, die das automatische Einmesssystem vorgenommen hat, sinnvoll korrigieren zu können. Das Verständnis dafür entwickelt sich mit der Zeit immer besser.

Mit dem richtigen Hintergrundwissen werden manuelle Eingriffe erst richtig sinnvoll und ermöglichen es, noch mehr aus dem System herauszuholen. Denn so gut ein Einmesssystem auch ist, kann es ein wenig Verständnis für die Materie doch nicht ersetzen.

Hör dir zu diesem Thema auch unsere Podcast-Episode an:
Podcast Episode 28: Automatische Einmesssysteme (Teil 2)

Die nächste Stufe ist dann, mit einem wirklich professionellen Messmikrofon die Akustik selbst zu vermessen. Das erlaubt noch mehr Kontrolle über die akustischen Gegebenheiten und ermöglicht eine wesentlich bessere Feinabstimmung. Daran solltest du dich aber nur machen, wenn du die letzten 20 Prozent herauskitzeln willst.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Dein persönlicher Mentor, wenn du dich an die Umsetzung deines Heimkinos machst.

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