Projektion

Serie Leinwand-Maskierung zur Bildverbesserung (Teil 1 2 3 4 5 6 7 8)

Rollo-Leinwand mit manueller mechanischer Maskierung nachrüsten

Auch bei einer Rollo-Leinwand lohnt es sich, sie mit einer Maskierung nachzurüsten. Viele Rollo-Leinwände haben bereits eine integrierte Maskierung, gehören damit aber eher in die obere Preisklasse. Nachdem wir hier bereits eine manuelle, magnetische Maskierung für eine Rahmenleinwand gebaut haben, will ich in diesem Beitrag meine Lösung für eine manuell verstellbare, mechanische Maskierung an einer Rollo-Leinwand zeigen.

Rollo-Leinwand mit manueller mechanischer Maskierung (21:9)

Nachdem unsere Gästezimmer-Heimkino-Kombination im Dachgeschoss fertiggestellt war und wir die ersten Filme im Format 21:9 auf der 16:9-Rollo-Leinwand (110 Zoll) geschaut hatten, war ich angesichts der grauen Streifen doch recht bald von den Vorteilen einer Leinwand-Maskierung überzeugt. Meine erste Version einer magnetischen Maskierung aus Forex-Smart-Platten in 5 mm Stärke funktionierte bei einem Gewicht von knapp 0,9 kg pro Teil mit den Neodym-Magneten sehr gut. Allerdings war die Anbringung wegen der vorhandenen Biegsamkeit der Platten doch etwas umständlich, vor allem, wenn man dies allein machen will.

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DLP-Beamer demystifiziert

Wie schlimm ist der Regenbogeneffekt wirklich?

Im Zusammenhang mit DLP-Beamern wird immer wieder der sogenannte Regenbogeneffekt erwähnt. Doch hat ihn längst nicht jeder gesehen oder kann sich etwas darunter vorstellen. Oft wird von einer Anfälligkeit für den Effekt gesprochen. Ob du anfällig für den Effekt bist und ob du deshalb in Panik verfallen musst, soll dieser Beitrag klären.

Ein Bild meines Deckensegels, überwiegend dunkler Raum mit eingeschalteten Deckenspots. Der Regenbogeneffekt wird an den hellen Spots deutlich sichtbar, die normalerweise weiß sind.
Eine grobe Simulation dessen, was man für den Bruchteil einer Sekunde wahrnimmt, wenn der Regenbogeneffekt zuschlägt. (Das Bild zeigt eines meiner Deckensegel.)

Die bloße Erwähnung des Regenbogeneffekts (auch engl. als Rainbow Effect oder kurz RBE bezeichnet) hat schon so manchen vom Kauf eines DLP-Beamers abgehalten. Das ist schade, da viele dieser Geräte in ihrer jeweiligen Preisklasse eigentlich in Sachen Bildqualität, Lichtausbeute und Schwarzwert die Nase vorn haben. Damit du DLP-Beamer nicht voreilig ausschließt, soll dir dieser Artikel etwas mehr Hintergrundwissen vermitteln.

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HTTP-Webservice mit Node.js zur Steuerung eines Schrittmotors

Für eine Leinwand-Maskierung, die sich mechanisch verschieben lässt, haben wir einen Schrittmotor mit Gewindespindel als Antrieb vorgesehen. Ein Raspberry Pi steuert den Motor mit Hilfe eines Python-Scripts. Weil das für die Einbindung in die Heimkino-Steuerung etwas unpraktisch ist, wollen wir hier noch einen kleinen Webservice drum herum stricken, der die Steuerung der Maskierung im hausinternen Netzwerk zur Verfügung stellt.

Ein Raspberry Pi 3 mit diversen belegten Pins, die mit dem Schrittmotor-Treiber verdrahtet sind.

Der Vorteil eines HTTP-Webservices ist, dass es mittlerweile sehr viele Systeme zur Hausautomation gibt, die diesen ansprechen können. Dazu gehören unter vielen anderen die beliebte Logitech Harmony und der Light-Manager Air. Zwar ist mit der hier gezeigten Umsetzung noch keine direkte Anbindung an einen Sprachassistenten möglich, aber über den Umweg eines der genannten Systeme ist das nur noch Fleißarbeit. Außerdem wollen wir unsere Maskierung ja nicht gleich der ganzen Welt öffnen.

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Downscaling rockt!

UHD-Filme auf einem HD-Beamer abspielen → Bezahlbarer Booster für die Bildqualität

Eine vollständige, native 4K-UHD-Bildstrecke mit einem Beamer ist derzeit noch recht teuer. Von den niedrigen Einstiegspreisen von 4K-Fernsehern können Beamer-Freunde nur träumen. Für einen echten 4K-Beamer muss man einige tausend Euro investieren. Vielen ist das verständlicherweise zu teuer. Wie man für deutlich weniger Geld eine gewaltige Verbesserung in der Bildqualität erzielen kann beschreibe ich in diesem Artikel.

Ein Oppo UDP-203 Player mit einigen Filmen in einem Regal.

In meinem abgedunkelten Heimkino betreibe ich einen alten JVC DLA-X35 (Gebrauchtpreis deutlich unter 1000 €) mit neuer Lampe im hohen Lampenmodus (dabei aber nahezu geräuschlos) und projiziere damit auf eine 3,4 m breite Leinwand. Dazu gesellt sich seit einiger Zeit ein UHD-Player, der Oppo 203. Da UHD-Discs relativ teuer sind und ich ja nur einen HD-Beamer habe, nutzte ich den Player Anfangs nur für normale Blu-rays. UHD-Filme würden mir keinen Mehrwert bieten – dachte ich. Wie man sich doch irren kann!

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Schrittmotor-Steuerung mit TB6600-Treiber und Raspberry Pi

Um meine Leinwand-Maskierung elektrisch zu betreiben und damit automatisieren zu können, musste ein passender Motor her. Mit der richtigen Antriebsmechanik als Grundlage fiel mir die Entscheidung für einen Schrittmotor nicht schwer. Unter den denkbaren Motoren und Steuerungssystemen hatten Schrittmotoren die besten Features für mein Vorhaben zu bieten.

Unteres Ende der Gewindespindel mit angeschlossenem Schrittmotor und Gummipuffern als Dämpfer.

Das Problem bei der Ansteuerung von Schrittmotoren ist, dass einem niemand dabei helfen kann. Es gibt eine ganze Latte verschiedener Schrittmotoren am Markt, teils sehr ähnlicher Bauart, teils aber auch stark abweichend. Viel schlimmer ist die große Auswahl an Treiber-Platinen. Die Situation wird dadurch nicht besser, dass es viele Motoren und Treiber in sehr ähnlicher Bauweise noch von einem Dutzend verschiedener Hersteller gibt.

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