Für fest installierte Beamer ungeeignet:

Finger weg von der Keystone-Korrektur!

Die Keystone-Korrektur ist ein Feature, das in so ziemlich jedem Beamer verbaut ist. Sie dient zur Entzerrung des Bilds, wenn dieses nicht ganz gerade auf die Leinwand projiziert werden kann und deshalb eine Trapezverzerrung entsteht. Warum das aber ganz großer Mist ist und Du um jeden Preis die Finger von der Keystone-Korrektur lassen solltest, will ich hier näher erklären.

Ein antiker Torbogen in einer Mauer, bei dem deutlich der trapezförmige Schlussstein an der Spitze des Bogens zu erkennen ist.

Der Name wurde vom sogenannten Schlussstein (engl. Keystone) geliehen, dem letzten Stein an der Spitze eines Torbogens – weil dieser oft auch trapezförmig ist. Ziemlich fantasievoll, möchte ich meinen. Als ob es keine anderen trapezförmigen Dinge auf der Welt gäbe.

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Was macht die Keystone-Korrektur?

Licht muss von einer kleinen Lichtquelle auf eine große Fläche zwangsläufig kegelförmig abgestrahlt werden. Die Lichtstrahlen laufen also mit längerem Weg weiter auseinander. Die Trapezverzerrung des Bilds entsteht, weil bei schräger Projektion eine Kante des Bilds einen weiteren Weg zur Leinwand zurücklegen muss, als die gegenüberliegende Seite. Die Kante, die den weiteren Weg zur Leinwand hat, wird länger.

An den physikalischen Gegebenheiten lässt sich erstmal nicht rütteln. Die Keystone-Korrektur sorgt lediglich dafür, dass das Bild schon vor der Projektion entgegengesetzt verzerrt wird, so dass es an der Wand wieder entzerrt erscheint. Diese entgegengesetzte Verzerrung geschieht auf Seite der Software. Ein Algorithmus in der Beamer-Software verzerrt das Eingangssignal und gibt es so an das Panel weiter.

Keystone-Korrektur

So ziemlich jeder Beamer hat eine vertikale Keystone-Korrektur, weil das der häufigste Problemfall ist: Er steht zwar mittig vor der Leinwand, befindet sich aber zu weit unten oder oben. Durch die Stellfüße oder eine Deckenhalterung wird er geneigt. Die Keystone-Korrektur wird bei vielen Modellen automatisch durch einen Lage-Sensor eingestellt. Der Beamer erkennt, wenn er gekippt steht, und passt die Korrektur so an, dass auf einer senkrechten Wand alles richtig erscheinen müsste.

Manche Beamer haben außerdem eine horizontale Keystone-Korrektur. Dadurch können sie auch seitlich zur Leinwand aufgestellt werden. Die erforderliche Einstellung kann der Beamer nicht selbst ermitteln. Stattdessen gibt es hierfür oft einen Schieberegler.

Das Problem der Keystone-Korrektur

Das klingt ja erstmal ganz praktisch. Aber was ist nun eigentlich das Problem mit der Keystone-Korrektur? Nun, genauer gesagt gibt es gleich mehrere.

Helligkeitsverlust

Durch die Vorverzerrung des Bilds wird nicht mehr das gesamte Panel für das tatsächliche Bild genutzt. Ein Teil des Panels — derjenige, der am Ende über die Leinwand hinaus strahlt — bleibt immer schwarz (im Bild oben grau dargestellt). Somit wird auch ein Teil der Lichtleistung einfach ins Nirvana geschickt. Je nach Stärke der Keystone-Korrektur kann das bis zu 50% der Bildfläche und damit der Helligkeit ausmachen.

Bei einem ohnehin eher kleinen Bild mag das nicht weiter stören. Wer auf eine wirklich große Leinwand projizieren will, ist aber auf jedes Bisschen Licht angewiesen.

Auch kann „das Bisschen“ Licht ausschlaggebend sein, ob man bei nur teilweise verdunkeltem Raum oder etwas Streulicht noch einen guten Kontrast hat, oder ob der Beamer im Eco-Modus laufen kann und damit das Lüftergeräusch leiser ausfällt.

Niedrigere Auflösung

Weil nur ein Teil des Panels genutzt wird, reduziert sich außerdem die für das Bild tatsächlich verwendete Auflösung. Die Verzerrung klappt nicht einfach nur die Ecken des Bilds ein wenig nach innen, sondern staucht es auch in der Höhe und ggf. Breite. Dadurch bleiben von einer vertikalen Auflösung von 1080 Pixeln schnell mal nur 800 Pixel oder sogar weniger übrig.

Wenn man nur DVDs schaut, ist das kein so großes Problem. Aber die Bildqualität einer Blu-ray wird dadurch doch ordentlich beschnitten.

Es ist grundsätzlich immer am besten, eine Quelle in ihrer tatsächlichen bzw. in der größtmöglichen Auflösung wiederzugeben. Wenn auch der Helligkeitsverlust zu verkraften ist, so ist schon die durch die Keystone-Korrektur reduzierte Auflösung alleine Grund genug, sie nicht zu nutzen.

Keystone-Korrektur gerastert
Das selbe Bild wie oben, aber mit reduzierter Auflösung. Es ist deutlich zu erkennen, dass das Pixel-Raster verzerrt ist und an den Kanten Treppeneffekte entstehen.

Treppeneffekte und Kantenflimmern

Weil die Keystone-Korrektur digital entsteht, verzerrt sie nur das Bild für die Ausgabe auf dem Panel. Das Panel selbst und damit sein Pixel-Raster bleiben zwangsläufig unverändert.

Somit entsteht an der Wand zwar ein unverzerrtes Bild, aber unverzerrt ist dabei nur das, was wir als das sichtbare Bild bezeichnen würden. Das Pixel-Raster des Panels ist an der Wand nach wie vor verzerrt!

Durch die digitale Verzerrung entstehen zwangsläufig verschiedene Artefakte im Bild. Sehr auffällig ist das bei feinen Linien oder geraden Kanten. Wenn diese ursprünglich exakt oder annähernd horizontal oder vertikal verliefen, werden sie bei der Trapezverzerrung schräg in das Pixelraster gepresst. Dabei entsteht ein deutlich wahrnehmbarer Treppeneffekt.

Vergrößerung eines Pixelrasters bei aktiver Keystone-Korrektur
Die ungleichmäßige Linienstärke ist besonders bei geraden Linien und Kanten gut zu sehen.

Zwar wird dieser Effekt durch Kantenglättung (Antialiasing) abgeschwächt, das Ergebnis ist aber deshalb nicht viel besser. Die Linien wirken dann so, als ob ihre Dicke und Schärfe in regelmäßigen Abständen variiert. Stell dir das so vor, als würde man bei einer Treppe die Außenecken der Stufen schräg abhacken und den Bauschutt dazu verwenden, die Innenecken aufzufüllen: sieht dann zwar glatt aus, ist deswegen aber noch lange keine glatte Oberfläche.

Am meisten fällt diese Verschlechterung der Bildqualität natürlich bei der Projektion von Excel-Tabellen auf – Linien über Linien. Im Heimkino sticht dieser Nachteil der Keystone-Korrektur eher bei grafiklastigen Inhalten heraus: in den zahlreichen Menüs von Kodi, Blu-rays und DVDs, AV-Receiver und Player, Spielekonsolen und Streaming-Boxen. Aber auch in Filmen entsteht dadurch ein gewisses Kantenflimmern, das auch der Laie schnell erkennt.

Alternativen zur Keystone-Korrektur

Aus all diesen Gründen kann ich nur dringend davon abraten, die Keystone-Korrektur zu verwenden. Die Einbußen bei der Bildqualität sind einfach zu gravierend. Zum Glück gibt es Alternativen.

Lens Shift – Optische Verschiebung

Um den Beamer trotzdem halbwegs flexibel positionieren zu können, achte darauf, dich für ein Gerät mit Linsenverschiebung, Lens Shift genannt, zu entscheiden. Lens Shift ist eine optische Korrektur der Bildposition und findet allein im Objektiv des Beamers statt. Damit kannst du das Bild nach oben und unten verschieben, ohne dass eine Trapezverzerrung entsteht. Teurere Modelle ermöglichen manchmal auch eine horizontale Linsenverschiebung, so dass der Beamer nicht mal mittig zur Leinwand stehen oder hängen muss.

In jedem Fall muss der Beamer waagrecht stehen oder hängen. Dabei fällt schon auf, dass nahezu jeder Beamer sowieso schon eine Linsenverschiebung hat (nur ist diese nicht bei jedem Gerät verstellbar): Fast immer wird das Bild leicht nach oben projiziert, was praktisch ist, wenn der Beamer auf einem Tisch steht. Hängt er verkehrt herum an der Decke, ist das ebenfalls schon nahe am gewünschten Winkel.

Die Leinwand neigen

Wenn Lens Shift nicht verfügbar ist, gibt es noch einen anderen Weg, die Notwendigkeit der Keystone-Korrektur zu umgehen. Zunächst solltest du natürlich mit dem Aufstellungsort des Beamers experimentieren. Bei Deckenmontage kann es notwendig sein, eine Deckenhalterung zu verwenden, die für etwas mehr Abstand zur Decke sorgt, so dass der Beamer nicht geneigt werden muss.

Wenn das aus Platzgründen nicht geht, kommt noch folgendes in Frage: Du kippst die gesamte Projektionsachse, indem du

  1. den Beamer leicht nach unten oder oben neigst, bis das Bild genau auf der Leinwand ist, und
  2. die Leinwand ebenfalls neigst, so dass sie wieder im 90°-Winkel zum Beamer hängt.

Das geht natürlich nicht immer, aber in den Fällen, in denen du die Leinwand neigen kannst, ist es eine gute Lösung und allemal besser, als die Keystone-Korrektur zu verwenden. Achte dabei auch darauf, dass die automatische Keystone-Korrektur, ausgelöst durch die Beamer-Neigung, ausgeschaltet ist.


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Weitere wichtige Beamer-Funktionen lernst du hier kennen:
→ Heimkino-Beamer – wichtige Funktionen kurz erklärt

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Dein persönlicher Mentor, wenn du dich an die Umsetzung deines Heimkinos machst.

20 Gedanken zu „Finger weg von der Keystone-Korrektur!

  1. Guten Morgen,

    ich habe gestern meinen Beamer umgedreht und unter die Decke gehängt – was ein Gewinn an Qualität! 😀 Gestört hatte es mich schon länger, aber manchmal braucht man ja den richtigen „Tritt“. War wirklich großer Mist, jetzt ist es um Längen besser 😉

    Danke mal wieder!

    Viele Grüße,
    Marco

  2. Schön, dass das hier so ausführlich und leicht verständlich zusammen geschrieben ist – ich werde den Link oft weiter geben! Hoffentlich hilft’s…

    Erst Samstag habe ich in einer Kneipe gesehen, dass jemand einen schönen Kasten für den Beamer gebaut und unter die Decke gehängt hat. Dummer Weise hat er den Beamer dann nicht über Kopf in den Kasten gehängt, sondern auf den Boden des Kastens gestellt. Weil der nach oben schielende Beamer dann an die Decke projeziert hätte, wurde er so schräg nach vorn geneigt, bis er die Wand getroffen hat und das krasse Trapez wurde durch die Keystone-Funktion korrigiert. Ich wollte heulen…

    Manchen Leuten ist echt nicht zu helfen.

  3. Hallo Bert, ich habe bei Epson TW9400 und ein Denon X4400H. beim Denon Menü HEOS habe ich im Bild wie so Pixelfehler, ist das wegen dem von dir oben beschriebenen Grund? Ich nutze aber lenshift, mehr nicht.

    Anbei 2 Bilder:
    […]

    Danke für deine Hilfe

      1. Hallo Bert, die Pixelfehler sind explizit nur in diesem HEOS Menü vom Denon, ansonsten habe ich diese Pixelfehler nicht (sehe ich auf jeden Fall nicht). Kann das dann wirklich am Beamer liegen?

        LG

        1. Wenn es nur an dieser einen Stelle ist, liegt es wahrscheinlich am Denon. Du könntest mal versuchen, am Beamer das Bild digital irgendwie zu verschieben (z.B. verkleinern oder auch per Keystone irgendwie zu transformieren – alles was möglich ist aber nicht auf optischem Wege über das Objektiv). Wenn der Fehler dann immer noch am selben Buchstaben sichtbar ist, kommt es vom Denon. Wenn er aber an der selben Stelle der Leinwand ist, kommt es vom Beamer.

          1. Hallo Bert, habe ich gemacht, es liegt definitiv am Denon. Was kann man hier machen, ansonsten funktioniert er einwandfrei, habe auf jeden Fall nichts anderes gesehen.

            Danke und LG

  4. Was für ein unsinniges Bashing. Die Keystone-Korrektur hat durchaus ihr berechtigtes Einsatzgebiet. Gerade wenn der Beamer einen Lens Shift hat, der aber ganz knapp nicht ausreicht, kann man mit Keystone-Korrektur noch die letzten 5 Zentimer rausholen, ohne dass irgendwer das nur ansatzweise in der Bildqualität bemerken würde. Natürlich sollte man immer versuchen, ohne Keystone-Korrektur auszukommen, aber wenn die Alternativen „Neuen Beamer kaufen“ oder „Neue Deckenhalterung kaufen bzw. Schrank umbauen, um den Beamer irgendwo hin zu positionieren, wo man ihn gar nicht haben will“ sind, dann kann die Keystone-Korrektur eine tolle und problemlose Lösung sein, die man auch bedenkenlos verwenden kann, solange die Qualitätseinbußen noch im akzeptablen Bereich sind.

    Aufklärung über die Qualitätseinbußen ist gut, Alarmismus à la „Finger weg“ jedoch unangebracht.

    1. Wenn man wie du von der Annahme ausgeht, dass der Qualitätsverlust linear mit der Stärke der Keystone-Korrektur ansteigt, dann mag das eine legitime Meinung sein. Nur ist das leider nicht so. Der Qualitätsverlust schießt mit der ersten minimalen Veränderung in die Höhe und ist dann je nach Winkel unterschiedlich stark.

    2. … wie in vielen anderen Fällen gibt es kein reines Schwarz oder Weiß.
      Wenn man auf einen Beamer zurückreifen kann, der horizontales und vertikales Lens Shifting ermöglicht, dann ist das natürlich immer aus den beschriebenen Gründen zu bevorzugen. Aber Beamer-Preis und äußere Rahmenbedingungen zwingen eben oftmals auch zu Kompromissen.
      Dabei muss man sich nur im Klaren darüber sein, dass das eben ggf. nur ein Kompromiss ist.

      Schade ist bei der ganzen Angelegenheit eigenlich immer nur, dass insbesonder Laptops und PC’s heutzutage über überdurchnittlich leistungsfähige Grafik-Hardware verfügen, die locker eine 4-Punkt Keystone-Korrektur auf höchstem Bildqualität-Niveau ermöglichen würde, so dass der Beamer nativ in bester Bildqualität projizieren könnte.
      Dann bleibt nur noch der „Flächenverlust“, in der Ausnutzung der verfügbaren Projektionsfläche. Wenn man eine gewisse „Beschneidung“ der Quelle akzeptieren kann, könnten sich die Keystones sogar auch ein Stück weit außerhalb der Projektionsfläche befinden, sodass das Motiv etwas beschnitten wird (analoges Fernsehen war früher übrigens immer so)
      Je nach physikalischer Auflösung der Quelldateien wäre über die Rechner-Hardware immer noch eine sehr hohe Ausgabe-Qualität möglich …

      Auf ein entsprechendes „Keystone-Programm“, über das die Bildschirm Ausgabe einfach umgeleitet wird, warte ich schon seit Jahren.
      Beim Mac gibt’s da Syphon, dass in Verbindung mit Mapping-Software genau so etwas realisiert. Aber das ist nicht unbedingt etwas für jedermann.
      Das müsste über ein einfaches Tool realisiert sein, dass als virtueller Bildschirm ausgewählt werden kann oder müsste als Plugin für Powerpoint oder den VLC-Payer usw. zur Verfügung stehen …

      1. Hallo Holger,

        wie willst du eine Verbesserung erzielen, indem du die Keystone-Korrektur von einem PC vorberechnen lässt? Am Ende ist immer die Auflösung des Beamers der Flaschenhals. Völlig egal, wie viel Rechenleistung du dafür zur Verfügung hast. Ein PC kann vielleicht mehr Filter drauf knallen, aber die verbessern das Endergebnis nur minimal. Du ersetzt dann Treppeneffekte mit Unschärfe.

        Wenn du eine Verzerrung im Bild vornimmst, dann geht das bei gleichbleibender Größe immer nur über Verlust. Willst du es verlustfrei machen, dann musst du dabei die Auflösung bzw. Bildgröße deutlich reduzieren. Dazu brauchst du Ausgangsmaterial in einer höheren Auflösung als der des Beamers. Es wäre also denkbar, UHD-Material auf Full-HD runter zu skalieren und dabei eine Verzerrung anzuwenden. Aber das hat man halt dummerweise nicht bei jeder Gelegenheit zur Verfügung.

  5. Guten Tag Herr Kößler!

    Ihr Beitrag zur Keystone-Korrektur ist äußerst aufschlussreich.

    Zur Zeit habe ich hier einen Billigbeamer aus China zur Aufarbeitung liegen.
    Aufgabe: Grundreinigung und Lüftergeräusche reduzieren.
    Beides für mich kein Problem.

    Da ich Ihren Artikel über die Keystone-Korrektur gelesen habe, möchte ich gern wissen, ob ich diese komplett ausbauen darf.
    Selbstverständlich wissend, dass dann keine Korrektur mehr geht.

    Jetzt noch eine Frage in eigener Sache: Warum werden oft Umlenkspiegel zwischen Parnel und Linse eingesetzt? Kann auf den Umlenkspiegel verzichtet werden?

    Der Umlenkspiegel ist bei vielen Beamern ein echter Schmutzfänger, da in vielen Beamern keine saubere Trennung zwischen der Luftkühlung und dem Bildstrahlengang besteht.

    Selbst wenn der Beamer dadurch eine andere Bauform erhält, wäre das doch ein Kompromiss.

    Ich freue mich über Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Rathje

    1. Hallo Wolfgang,

      die Keystone-Korrektur ist Sache der Software, die kannst du nicht ausbauen.

      Was die Umlenkspiegel angeht: So wie der Beamer konstruiert ist, so funktioniert er auch. Du kannst nicht einfach Spiegel rauswerfen und dann erwarten, dass er immer noch funktioniert. Du baust ja bei einem Auto auch nicht die Kupplung aus, und erwartest, dass es immer noch fährt.

      1. Hallo Bert!

        In diesem Beamer ist gleich nach dem Panel eine von außen manuell verstellbare Kunststoffscheibe mit speziellem Schliff verbaut.
        Wenn der Beamer mittig vor der Leinwand steht, aber nicht die korrekte Höhe zur Leinwand hat, entsteht ein trapezförmiges Bild.
        Diese Trapezform lässt sich dann mit der Kunststoffscheibe korrigieren.
        Daher glaubte ich, es handelt sich um die Keystone-Korrektur.

        Um diese Kunststoffscheibe geht es, die ich gern ausbauen würde.

        Nochmal zum Umlenkspiegel:
        Es handelt sich doch um einen ganz normalen rechteckigen Planspiegel, der das Licht um 90° umlenkt, mehr nicht.
        Kann das Licht vom Panel nicht direkt und gerade zur Projektionslinse geführt werden?
        Dazu müssen sich natürlich Panel und Projektionslinse gegenüber stehen.

        Besten Dank und Grüße

        Wolfgang

        1. Jo, das ist möglicherweise die Linse, die dafür sorgt, dass das Bild in Nullstellung etwas nach oben projiziert wird (Tischaufstellung) bzw. nach unten (Deckenmontage).

          Sorry, ich kann dir da nicht helfen. Da musst du nach einem Beamer-Bastelforum suchen.

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