Ein kritischer Blick auf reflektive Lautsprecher

Atmos Enabled: Was macht zertifizierte Dolby-Atmos-Lautsprecher so besonders?

Wenn man der Werbung glaubt, ist Dolby Atmos in jedem Wohnzimmer ganz einfach einzurichten. Einfach ein paar zertifizierte Dolby-Atmos-Lautsprecher – sogenannte „Atmos Enabled Speakers“ – kaufen, anschließen und ab geht der 3D-Sound. Aber was ist wirklich dran an diesem Atmos Enabled? Was bringt das Zertifikat?

Nubert nuLine RS-54 Atmos Enabled Lautsprecher, weiß, liegend
Foto: Nubert electronic GmbH

Mit Zertifikaten ist das immer so eine Sache. Meistens steckt nur eine Marketing-Lüge dahinter, damit sich normale Produkte wie „Premium“ verkaufen. THX ist ein bekanntes Zertifikat, und bringt im Heimbereich nichts, was sich nicht auch mit nicht-zertifizierten Systemen schaffen ließe. Bei „Dolby Atmos certified“ geht es im Grunde auch um Marketing, ohne das wir aber heute vielleicht gar kein Atmos zuhause hätten. Das Zertifikat deutet auf eine spezielle Eigenschaft von Dolby-Atmos-Lautsprechern hin.

Was ist das Problem mit Atmos Enabled Lautsprechern?

Wenn du nach Dolby-Atmos-Lautsprechern suchst, findest du zuallererst eine riesige Palette an Atmos Enabled Lautsprechern. Gerne werden die auch als „Aufsatz-Lautsprecher“ betitelt, weil sie auf die vorhandenen Lautsprecher der unteren Ebene aufgesetzt werden. Zu erkennen sind sie an ihrer abgeschrägten Form, die gleich die richtige Ausrichtung beim „Aufsetzen“ sicherstellen soll.

Atmos Enabled Lautsprecher arbeiten über Reflexion des Schalls an der Decke. Dadurch soll es sich so anhören, als ob die Effekte wirklich von oben kommen, obwohl sich die Lautsprecher mit auf der unteren Ebene befinden. Das hat zunächst mal offensichtliche Vorteile:

  • Du musst zwar ein separates Kabel verlegen, aber nicht bis an die Decke, sondern nur zu einer Stelle, wo ohnehin schon ein anderes Kabel liegt.
  • Du musst keine Lautsprecher an die Decke schrauben, was manchmal auch gar nicht möglich ist.
  • Die vorhandenen Lautsprecher werden nur etwas nach oben „erweitert“, was optisch vielleicht eher akzeptiert wird, als lauter neue.

Leider bringt die Lösung aber auch einige entscheidende Nachteile mit sich:

  • Reflektierter Schall ist niemals so gut wie direkter Schall. Der Sound ist einfach nicht mehr so klar und lässt sich nicht vollständig kontrollieren.
  • Trotz der Ausrichtung des Lautsprechers auf die Decke und gezieltes Abstrahlverhalten der Chassis findet immer noch ein wenig Direktschall den Weg zum Hörplatz und trübt den Klangeindruck weiter.
  • Du bist auf die Reflexionen an der Decke angewiesen. Dadurch darfst du keinesfalls ein Deckensegel installieren, was eigentlich aber sehr vorteilhaft für die Akustik und speziell für Dolby Atmos wäre.

Das sind gravierende Nachteile, denen eigentlich nur die einfachere Installation gegenüber steht. Und das ist im Grunde schon die Antwort auf die Frage:

Warum gibt es Aufsatz-Lautsprecher überhaupt?

Dolby Atmos wurde in erster Linie für Kinos konzipiert, wo 4 Höhenlautsprecher an der Decke installiert werden müssen. Es war von vorneherein klar, dass das kaum jemand in seinem Wohnzimmer realisieren würde. Das wusste Dolby ebenso wie die Lautsprecher-Hersteller und entwickelten eine passende Lösung. Aufsatz-Lautsprecher wurden am Markt eingeführt,

  • damit sich Dolby Atmos im Heimbereich durchsetzen konnte,
  • weil es etwas neues war, das der breiten Masse zugänglich gemacht werden musste,
  • damit absolut jeder 3D-Sound in sein Wohnzimmer holen konnte, obwohl er keine von der Partnerin akzeptierte Möglichkeit hat, Kabel an die Decke zu verlegen, geschweige denn, Lautsprecher dort oben aufzuhängen.

Im Grunde wurden Aufsatz-Lautsprecher also aus dem Willen heraus geboren, eine neue Technik marktfähig zu machen. Anders hätte sich Dolby Atmos für zuhause nicht durchsetzen können. Aber wie gehen die Hersteller mit den oben genannten Problemen um?

Warum sind Dolby-Atmos-Lautsprecher zertifiziert?

Technisch gesehen haben Atmos Enabled Speakers zwei wesentliche Eigenschaften, die ihnen das Atmos-Zertifikat verleihen:

  • Sie haben ein sehr gebündeltes Abstrahlverhalten. So viel Schall wie möglich soll zur Decke abgestrahlt werden, um Direktschall zum Hörplatz zu vermeiden.
  • Sie haben spezielle Weichen bzw. Filter. Diese Filter passen den Klang so an, dass er nach der Reflexion an der Decke möglichst „normal“ klingt.

Besonders der zweite Punkt ist mit einem ausdrücklichen vielleicht zu versehen. Nicht alle Atmos Enabled Lautsprecher verändern den Klang wirklich. Es ist ja auch nicht gerade einfach – denn woher soll der Hersteller wissen, welche nachteiligen Verfälschungen des Klangs sich bei der Reflexion an genau deiner Decke ergeben, um diese ausgleichen zu können?

Zertifizierte Aufsatz-Lautsprecher, wie etwa der oben abgebildete Nubert nuLine RS-54, haben daher nicht nur die von Dolby geforderten Filter verbaut, sondern bieten auch die Möglichkeit, die Klangveränderung mit einem Schalter zu deaktivieren.

Atmos Enabled Lautsprecher oder echte Deckenlautsprecher?

Für meinen Geschmack überwiegen die Nachteile von reflektiertem Sound deutlich genug, um die Lösung mit Atmos Enabled Lautsprechern nicht bedingungslos empfehlen zu können.

Was erreichst du denn mit dem Update auf Dolby Atmos? Es gibt zwei konkrete Verbesserungen:

  • Es kann explizite Effekte von oben geben, zum Beispiel Helikopter.
  • Du wirst besser vom Sound „eingehüllt“ – es baut sich eine raumfüllende Klangkulisse auf.

Vom Sound eingehüllt werden… eine raumfüllende Klangkulisse… das sind typische Marketing-Buzzwords, mit denen uns schon einmal etwas verkauft wurde: Dolby Surround, und später Dolby Digital. Ja, so wurden auch 5.1-Systeme angepriesen.

Und tatsächlich ist es so, dass sich raumfüllender Klang auch schon mit einem normalen 5.1-System ergibt: durch simple Reflexion an der Decke, wie sie in nahezu jedem Wohnraum auftritt. Genau das ist der Grund, warum die Aufrüstung auf Dolby Atmos für viele eine große Enttäuschung ist: So viel räumlicher klingt es danach gar nicht.

Es bleiben die ortbaren Effekte von der Decke. Die können wirklich ein Mehrwert sein. Jetzt müsste es nur noch genug Filme geben, die diese Möglichkeit nutzen.

Hier zeigt sich also, dass Dolby Atmos zwar eine tolle Erweiterung ist, aber nicht um jeden Preis. Wenn schon Atmos, dann richtig – mit Lautsprechern, die an der Decke montiert sind. Ob dir Dolby Atmos also so wichtig ist, dass du um jeden Preis die suboptimale Variante mit Atmos Enabled Lautsprechern umsetzen willst, musst du für dich selbst entscheiden.

Können Atmos Enabled Lautsprecher auch an die Decke gehängt werden?

Es liegt natürlich nahe, erstmal mit Aufsatz-Lautsprechern zu beginnen. Wenn sich später Zeit findet oder räumliche Veränderungen ergeben, kannst du diese immer noch verkehrt herum an die Decke hängen.

Die abgeschrägte Front wirkt sich dabei zunächst mal gar nicht weiter nachteilig aus. So lassen sich die Lautsprecher flach an die Decke hängen und strahlen dennoch schräg in Richtung Hörplatz ab.

Aber Vorsicht: das ist nicht mit jedem Aufsatz-Lautsprecher empfehlenswert. Durch die oben erwähnten Filter bzw. speziellen Weichen und das sehr gerichtete Abstrahlverhalten kann es sein, dass sich ein bestimmter Aufsatz-Lautsprecher eben gerade nicht für die Deckenmontage eignet. Sie sind oft nicht für den Direktbetrieb vorgesehen und klingen daher so auch nicht richtig.

Ob du einen Atmos Enabled Lautsprecher also auch für direkten Sound an der Decke montieren kannst, erfährst du direkt beim Hersteller. Jeder Hersteller gibt in der Produktbeschreibung an, ob und unter welchen Umständen der Lautsprecher für beide Einsatzzwecke geeignet ist.

Als echte Deckenlautsprecher eignen sich im Zweifelsfall immer noch normale Lautsprecher bzw. Wandlautsprecher am besten.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist, Reinigungsfachkraft und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Konnte sich zwischen zwei Filmen dazu motivieren, Heimkino Praxis als Ventil für gelegentliche Schreibanfälle zu gründen.

23 Gedanken zu „Atmos Enabled: Was macht zertifizierte Dolby-Atmos-Lautsprecher so besonders?

  1. Hallo, welche Lautsprecher würdest du mir Empfehlen für Einbau an die Decke?

    Ich bin sehr Irritiert! Habe derzeit Plus GX.3 von Canton als Direktstrahler und bin nicht so zufrieden!

    Ich möchte ja bei Top Middle das direkte Strahl mit 45 Grad beachten zum Hörposition wie Beschrieben von dir!

    Währe ich mit Quadral Phase A5 oder Dali Alteco besser dranne?

    Bei Dali habe ich gelesen das man Einstellen kann ob man Direkt Stralen möchte oder nach unten Versetzt!

    Was würfest du empfehlen welche Lautsprecher?

    Danke

    1. Einbau-Lautsprecher kann ich dir leider keine empfehlen, da das meinem Verständnis von Heimkino völlig widerspricht. Aber nimm auf jeden Fall nur welche, die du in Richtung Hörplatz neigen kannst. Wenn sie nur gerade nach unten strahlen können, bringen sie dir nichts.

  2. Für mich stellen Dipole (in meinen Fall noch immer die VRS Pro) noch die beste Alternative da. Dank der Psychoakustik? bilde ich mir ein, oben und unten herauszuhören.
    Es wird oft gesagt man hört den Regen von oben? Wie geht das denn? Sogar sogenannte „Testprofis“ sagen so was. Regen hört man wenn er auf den Boden landet. Ok im Wald auf den Blättern vieleicht… Da fängt es schon an…

    Sie schreiben die Lautsprecher sind oft nicht in der Lage solche Einstellungen zu machen. Nun, macht das nicht der Verstärker/Receiver? Man stellt doch ein Einmessmikrofon auf den Hörplatz, und der Verstärker sollte es in der heutigen Zeit richtig anpassen. Mit dem Pegel und dem Eqalizer sollte das doch möglich sein?
    Ich sehe gerade bei Effektlautsprechern, wie sie auch Dipole sind einen Vorteil der indirekten Beschallung. Vieleicht bin ich auch durch die VRS Pro etwas verwöhnt, trotz kritischer Aufstellsituation bei uns oder da sie schon sehr alt sind an sie gewöhnt.
    Mir stellt sich auch schon lange die Frage Atmoslautsprecher in die Decke zu bauen (schwierig im Wohnzimmer), sie auf die schönen B&W Frontlautsprecher zu platzieren (naja, optisch wohl nicht so doll) oder es einfach zu lassen, weil die Dipole schon einen sehr guten Filmeindruck bieten und ich mir einbilde oben und unten trotzdem irgendwie wahrzunehmen. Wer denkt so was gibt es nicht, der sollte sich mal mit dem blau-schwarzen/weiß-goldenen Kleid beschäftigen (-: Das allerbeste Beispiel zur Wahrnehmung.
    Leider kann man das Zuhause nicht mal so eben testen. Und vom probehören in Studios halte ich nicht so viel, da gerade wegen der Reflexionen/Einrichtung Lautsprecher Zuhause dann anders klingen können.
    Meine Befürchtung ist , dass wenn ich nun diesen Aufwand betreibe, man am Ende vieleicht doch enttäuscht wird. Und gerade da könnten ja vieleicht günstige Atmos Lautsprecher, die man auf die Lautsprecher stellt, eine Hilfe sein, dass herauszufinden um dann ein Upgrade auf Deckenlautsprecher zu machen. Sie müssen ja in 90% der Fälle nur Effekte von sich geben. Alles gar nicht so einfach, vor allem, wenn die bessere Hälfte auch überzeugt werden muß

    1. Mit Aufsatzlautsprechern mal zu testen kann leider ziemlich nach hinten losgehen. Mit richtigen Deckenlautsprechern ist das nochmal was völlig anderes, ebenso in einem akustisch optimierten Raum. Die Gründe dafür habe ich hier im Zusammenhang mit der typischen Atmos-Enttäuschung erklärt.

      Und ja, Psychoakustik spielt da ganz groß mit rein, insbesondere bei Dipolen. Das ist ja gerade der Witz daran. Auch ein Grund, warum mehr Lautsprecher nicht automatisch immer besser sein müssen.

      Sie schreiben die Lautsprecher sind oft nicht in der Lage solche Einstellungen zu machen. Nun, macht das nicht der Verstärker/Receiver? Man stellt doch ein Einmessmikrofon auf den Hörplatz, und der Verstärker sollte es in der heutigen Zeit richtig anpassen. Mit dem Pegel und dem Eqalizer sollte das doch möglich sein?

      Auf welche Stelle im Artikel bezieht sich das genau? Da kann ich gerade nicht ganz folgen. 🙂 Das Wort „sollte“ ist auf jeden Fall schon mal sehr gut gewählt.

  3. Ja,ja so war das schon immer, ob 5.1,7.1 und nun Atmos/DTS x vollmundige Versprechen der Werbung und technische Möglichkeiten werden nicht ausgeschöpft auf der Blu-ray sowie auf der 4K UHD.Nochwas weist Du eine Antwort warum die UHD mit einer Blu ray zusammen in einer Hülle verkauft wird,ist doch Blödsinn oder?

      1. Hallo ich lese ,du weißt es auch nicht.Wer versteht schon die verkaufsstrategien der filmkonzerne.Und die Verpackung stellt den Mehrwert an der Scheibe auch mit dar,ist nur eine schwarze Amary,ganz schön billig oder wo bleibt da der Mehrwert.Wenn ich sehe wie sich der Stream entwickelt kann das nur das Ende der Blu-ray in der Zukunft bedeuten,sofern unser Internet Entwicklungsland endlich aufholt beim netzausbau.

  4. Hallo Herr Kößler,
    was genau bewirkt der Schalter, bei Atmos-Enabled/Deckenlausprechern?
    Zitat: „Sie haben spezielle Weichen bzw. Filter. Diese Filter passen den Klang so an, dass er nach der Reflexion an der Decke möglichst „normal“ klingt“.
    Was genau passiert da? Und warum sollte man Atmos-Enabled Lautsprecher ohne Umschlalter nicht an die Decke hängen?
    Gruß Volker Halsch

    1. Hallo Herr Halsch,

      was dabei genau passiert, hängt vom Lautsprecher ab. Das muss man im Einzelfall vom Hersteller erfragen.

      Im Allgemeinen ist es so, dass im Direktbetrieb alles unverändert wiedergegeben wird wie bei jedem anderen normalen Lautsprecher. Bei Atmos-Enabled-Betrieb ist es hingegen so, dass der Schall durch die Reflexion an der Decke in irgend einer Weise verändert wird: Manche Frequenzen werden besser reflektiert, andere schwächer bzw. werden mehr gestreut und damit abgeschwächt. Das versucht der Lautsprecher dann auszugleichen. Darüber hinaus kann es sein, dass der Hersteller versucht, die Richtwirkung zu ändern – für Reflexion wäre eine stärkere Bündelung des Schalls wünschenswert.

      Wenn so ein Lautsprecher keinen Schalter dafür hat, muss man davon ausgehen, dass er fest für den Reflexionsbetrieb konfiguriert ist. Das kann im Direktbetrieb an der Decke dazu führen, dass der Frequenzgang verbogen ist oder die Richtwirkung zu stark auf einen bestimmten Punkt abzielt. Ob man das raushört und wie schlimm das ist, das ist nochmal ein anderes Thema. Und der AVR wirkt ja im besten Fall auch noch ein wenig dagegen.

      1. Hallo Herr Kößler,
        vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!
        Ich habe nämlich die HECO AM 200 Atmos-Enabled-Lautsprecher an die Decke als Top Middle gehängt. Diese Lautsprecher haben leider keinen Umschalter und sind eigentlich nur als Aufsatzlautsprecher gedacht.
        Ich finde das Ergebnis, was die Lausprecher an der Decke leisten, dennoch sehr gut. Vielleicht hat da aber auch der AVR mit der Audyssey-App-Einmessung schon „geholfen“. Allerdings habe ich tatsächlich, wenn ich die Deckenlausprecher alleine laufen lasse, das Gefühl das die Geräusche von allen Seiten kommen, also nicht so explizit von oben was für meinen Geschmack stärker sein könnte. Was eigentlich das Gegenteil sein müsste, wenn die Lautsprecher doch dafür ausgelegt sind, stark gebündelt den Schall abzugeben!?

        1. Merken Sie bei Geräuschen von oben einen Unterschied, wenn Sie

          • mit dem Kopf geradeaus Richtung Bild sehen, oder
          • den Kopf deutlich nach oben neigen?

          Das kann dann was mit dem Aufbau der Ohren zu tun haben. Die Ortung funktioniert bei uns oben nicht genauso gut wie auf der selben Höhe. Dazu müssten wir die Ohren ausrichten können wie eine Katze.

          Ansonsten kann das aber was mit der Raumakustik zu tun haben. Reflexionen von den umliegenden Wänden machen zwangsläufig alles etwas matschiger.

          1. Ich merke auf jeden Fall Reflektionen die von den Wänden kommen.
            Ich merke aber auch deutlich, die zusätzliche Ebene bei Filmen.
            Ein sehr deutlicher Mehrwert gegenüber der Aufsatz-Aufstellung.
            Vielleicht kann ich mit Absorbern noch mehr Präzision „rausholen“.
            Vielen Dank!

  5. Guten Tag,

    vielen dank für den schönen Bericht. Nun habe ich noch eine Frage. Bei den Teufel Reflekt kann zwischen Direkt und Enabled Mode schalten. Kann ich diese Also auch an der Decke betreiben? Oder gibt es dafür (ähnliche Preisklasse) deutlich bessere Lautsprecher.

    1. Hallo Dennis,

      die Lautsprecher an die Decke zu hängen ist der Sinn des Direkt-Modus, ja. 🙂

      Was deutlich besseres in einer ähnlichen Preisklasse wirst du kaum finden, so dass es sich davon abzuweichen lohnt. Ich nehme an, du hast auch den Rest von Teufel. Dann muss es schon wirklich extrem besser sein, damit sich das Ausbrechen aus dem einheitlichen System auszahlt. Und dann haut das auch mit der Preisklasse nicht mehr hin.

  6. Hallo!
    Welche LS Aufbau für die Decke von 5.1 zu 5.1.2 wären denn nun zu empfehlen?
    Ich habe als Serie Quadral Platinum, sollte es dann auch Quadral sein?
    Beste Grüße

    1. Hallo Nils,

      die Platinum-Serie bietet meines Wissens nach nichts passendes für die Decke. Entweder schaust du dir mal die Quadral Phase A5 oder A15 an, oder du siehst dich bei anderen Herstellern um. Es muss nicht zwingend Quadral sein.

  7. Hallo Bert,

    vielen Dank für die Information!
    Die Quadral Phase haben einen schrägen Aufbau, sind sie dann trotzdem als direkte Deckenstrahler zu verwenden, oder müssen sie gerade herunter schallen?
    Ansonsten teile ich die Meinung, die wenigen Effekte die dort ausgestrahlt werden, sollten wohl nicht das homogenes Klangbild so beeinflussen, hier auf den gleichen Hersteller zurückgreifen zu müssen.

    Beste Grüße
    Nils

  8. Da ich seit längerem eine Sony-bdv-n7200w-5-1-heimkinosystem-Anlage betreibe, hab ich jetzt, ebenfalls von Sony die Dolby Atmos CC SCE Boxen gekauft.
    Wie kann ich die an diese bestehende Anlage anschliessen oder brauch ich eine neue?

  9. Guten Tag an alle! Sehr guter Artikel, ich fand ihn sehr gut. Ich habe seit dieser Woche einen LG OLED 55 C9. Ich upgrade meinen Onkyo AVR zu einem Denon. Das Lautsprecher System 5.1 ist von Teufel. Jetzt werden einige sagen, „billig, oder nicht enthusiastisch genug…“ Da unser Ohr aber nur unser zweitbestes Sinnesorgan ist und es mit der Ortung so ein Problem ist, bin ich mit meinem System für den günstigen Preis zufrieden. Hinzu kommt, dass es meiner Frau egal ist, ob was an der Decke hängt, Hauptsache der Sound ist besser! Habt ihr das auch? Ich werde es einfach so machen: für die Deckenlautsprecher kaufe ich mir zwei alte bose acoustimass Boxen. Die platziere ich an der Decke und richte sie aus. Kabelkanal legen und System einmessen. Vielleicht mache ich das auch wieder mit nem Meterstab.
    Und fertig ist die Sache!!

    Wie habt ihr es durchgeführt?

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