Podcast Episode 26

Das Paretoprinzip im Heimkino

In dieser Folge hörst du einen Mitschnitt aus einem unserer Live-Events in unserer Facebook-Gruppe „Heimkino Handwerker“. Du lernst, wie sich das Paretoprinzip auf alle möglichen Bereiche im Heimkino anwenden lässt, wie es dir unnötige Ausgaben erspart und dir vielleicht sogar mehr Zufriedenheit mit deinem aktuellen Heimkino-Status gibt.

Komm in unsere Facebook-Gruppe Heimkino Handwerker, um regelmäßig selbst an unseren Live-Events teilzunehmen und deine Fragen stellen zu können.

Über Bert Kößler

Leidenschaftlicher Filmvorführer, Popcorn-Koch, Kartenabreißer, Platzanweiser, Programmchef, Projektionist und Kabelmann in einer Person. Neigt zu ausgeprägtem Fanatismus, wenn es um die Steuerung und Automatisierung des Heimkinos geht. Dein persönlicher Mentor, wenn du dich an die Umsetzung deines Heimkinos machst.

9 Gedanken zu „Das Paretoprinzip im Heimkino

      1. Irgendwie habe ich geahnt, dass diese Antwort kommt… 🙂

        Ich hätte aber noch einen anderen Vorschlag, um Podcast-Sendeminuten zu füllen: 🙂

        Könnt ihr mal erklären, wie Dolby ATMOS technisch funktioniert?

        Soweit ich das verstehe, basiert ATMOS auf einem Dolby-Digital (beim Streaming) bzw. TrueHD (auf Blu-ray)-Kern und ist damit abwärtskompatibel. Die Sounds sind also erst mal starr auf ein 7.1-Kanal-Bett aufgeteilt.

        Die Metadaten für die Objektpositionen verstehe ich auch noch.

        Aber welche Tricks kommt zum Einsatz um den 7.1-Mix wieder nachträglich in die Komponenten aufzubrechen und anhand der Metadaten im Raum neu anzuordnen und neu auf die Verstärkerkanäle zu mixen?

        Mal angenommen, ich habe zwei Objekte A und B, die z.B. beide auf Front-Left im DD-Kern gemischt wurden. Damit geht die Information verloren, welche Frequenzanteile zu A und welche zu B gehörten und nur die Summe A+B wird komprimiert und gespeichert.

        Wenn die ATMOS-Metadaten nun sagen, dass Objekt A an den Koordinaten (x1, y1, z1) (der Einfachheit wegen – in Wirklichkeit sind es vermutlich eher Polarkoordinaten) und Objekt B an Koordinaten (x2, y2, z2) liegen soll, muss man die Signale zunächst trennen. Man könnte natürlich die Objekt-Sounds erneut speichern und aus der Summe wieder subtrahieren, dabei bleiben dann aber bei verlustbehafteten CODECs wie Dolby Digital Kompressionsartefakte übrig. Mit verlustlosen Verfahren wie TrueHD würde es theoretisch funktionieren, aber der Bitraten-Verbrauch ist natürlich enorm und das sind dann weit mehr als nur Metadaten, von denen immer die Rede ist. Man kann die Bitrate sicherlich auch nicht beliebig steigern weil Legacy-Geräte irgendwann überfordert wären.

        Ich bin über die Infos zum Yamaha-IP-Protokoll auf den Podcast gestoßen und habe seit dem alle Folgen nachgehört, daher glaube ich, dass ihr (im Gegensatz zu den meisten Händlern) den nötigen IT-Background habt, um die Frage evtl. beantworten zu können. (Als ‚educated guess‘ – dass das Verfahren selbst nicht offengelegt ist, ist klar – evtl. gibt es aber Patente, die grob das Prinzip beschreiben und Rückschlüsse zulassen?)

        Mein Eindruck bisher ist, dass die Metadaten vielleicht auch mehr Schein als Sein sind, zumindest im Heimkino-Bereich. Im Kino-Bereich scheint ein anderes ATMOS-Format zum Einsatz zu kommen, das mehr Processing-Power zur Wiedergabe voraussetzt. Ich vermute, dass man sich dort den Legacy-Kern spart und der finale Mix dort tatsächlich erst bei der Wiedergabe erfolgt.

  1. Thema Subwoofer DBA: Ich wage mal zu bezweifeln das man bei einem sauber abgestimmten Subwoofer-DBA 80% Aufwand reinsteckt und nur 20% Zugewinn erhält. Meiner Meinung nach eher 40/60 mindestens.
    Solche Aussagen finde ich schon etwas gewagt von jemand der jahrelang in seiner Freizeit wirklich sehr nützliche Heimkinotipps an den Mann bringt und scheinbar auch Geld damit verdient.
    Ich glaube nicht das du in deinem Kino ein DBA installiert hast, sonst würdest du nicht zu solchen Aussagen kommen.

    1. Kam vielleicht nicht deutlich genug rüber: gemeint war ein DBA gegenüber einem SBA (nicht gegenüber nichts).

      Bitte hier nicht auf exakte Zahlen versteifen. Es macht absolut keinen Sinn, hier irgendwelche exakten Werte heranziehen zu wollen. Es geht nur um eine generelle Tendenz.

      1. Aber ist es dann nicht vielleicht besser diesen Vergleich lieber sein zu lassen. Die Zielgruppe die mit diesem Podcast angesprochen wird, liegt beim Thema DBA/SBA noch in weiter Ferne.

        1. Genau deshalb ist es so wichtig, das anzusprechen. Die Leute sollen die Dinge hinterfragen, anstatt einfach blind dem DBA-Hype zu folgen.

          Ich bekomme sehr oft anfragen, wo jemand unbedingt ein DBA bauen will – in einem Raum, in dem das gar nichts bringt (sprich: wo es nicht annähernd 100% seines Nutzens ausspielen würde).

          Viele Leute sind einfach im Kopf total verbogen von diesen allgemeinen Aussagen „DBA ist das einzig Wahre – das ist die eine Sache die du brauchst“.

          1. DBA-Hype… ich weiß nicht ob man das als „Hype“ bezeichnen kann. Selbst in einem nicht optimalen Raum kann das durchaus sehr gut funktionieren. Und wenn das Ziel ist, mehrere Sitzplätze mit einem annähernd gleichen Nachhall/Frequenzgang zu beschallen, kann man schon vom einzig Wahren sprechen.

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